In der vorliegenden Arbeit werden drei Teilaufgaben auf dem Gebiet der Wirtschaftspsychologie beantwortet. Die erste handelt von der Bedeutung des Selbstwirksamkeitserlebens bei der Veränderung des Gesundheitsverhaltens am Beispiel Rauchentwöhnung. Die nächste geht um das Verfahren zur Änderung von Konsumenteneinstellungen in der Markt- und Werbepsychologie. Die letzte Teilaufgabe illustriert die Auswirkungen des Organisationsklimas auf Erleben und Verhalten der Organisationsmitglieder.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Teilaufgabe B1
- 1.1 Gesundheitsverhalten in der Gesundheitspsychologie
- 1.2 Der Health Action Process Approach (HAPA)
- 1.2.1 Motivationsphase
- 1.2.2 Volitionsphase
- 1.3 Anwendungsbeispiel Entwöhnung chronischer Raucher
- 2. Teilaufgabe B2
- 2.1 Befragungen
- 2.2 Projektive Tests
- 3. Teilaufgabe B3
- 3.1 Begriffsdefinition Organisationsklima
- 3.2 Methoden zur Messung des Organisationsklimas
- 3.3 Auswirkungen des Organisationsklimas auf das Erleben und Verhalten der Organisationsmitglieder
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit dem Gesundheitsverhalten und seiner Bedeutung für die Gesundheit des Menschen. Dabei wird der Health Action Process Approach (HAPA) als ein Modell zur Erklärung und Vorhersage von Gesundheitsverhalten vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt auf der Anwendung des HAPA-Modells am Beispiel der Raucherentwöhnung.
- Gesundheitsverhalten in der Gesundheitspsychologie
- Das Health Action Process Approach (HAPA)-Modell
- Die Rolle der Motivation und Volition bei Gesundheitsverhaltensänderungen
- Anwendungsbeispiel: Entwöhnung chronischer Raucher
- Messung des Organisationsklimas und dessen Auswirkungen auf das Erleben und Verhalten der Organisationsmitglieder
Zusammenfassung der Kapitel
1. Teilaufgabe B1
Dieses Kapitel führt in das Konzept des Gesundheitsverhaltens in der Gesundheitspsychologie ein. Es beschreibt die Bedeutung des aktiven Beitrags von Menschen zum Erhalt ihrer individuellen Gesundheit und erläutert verschiedene gesundheitsrelevante Verhaltensweisen. Der Health Action Process Approach (HAPA) wird als ein relevantes Prozessmodell zur Erklärung und Vorhersage des Gesundheitsverhaltens vorgestellt.
1.2 Der Health Action Process Approach (HAPA)
Dieses Kapitel stellt das HAPA-Modell von Ralf Schwarzer vor und erklärt seine zwei Phasen: die präintentionale Motivationsphase und die postintentionale Volitionsphase. Die verschiedenen Einflussfaktoren, die in beiden Phasen eine Rolle spielen, werden erläutert.
1.3 Anwendungsbeispiel Entwöhnung chronischer Raucher
Dieses Kapitel zeigt anhand des Beispiels der Raucherentwöhnung, wie das HAPA-Modell konkret angewendet werden kann. Es werden die relevanten Einflussfaktoren im Rahmen der Raucherentwöhnung und die Anwendung des HAPA-Modells in diesem Kontext dargestellt.
Schlüsselwörter
Gesundheitsverhalten, Gesundheitspsychologie, Health Action Process Approach (HAPA), Motivation, Volition, Raucherentwöhnung, Organisationsklima, Messung des Organisationsklimas, Auswirkungen auf das Erleben und Verhalten der Organisationsmitglieder
Häufig gestellte Fragen
Was ist das HAPA-Modell in der Gesundheitspsychologie?
Das HAPA-Modell (Health Action Process Approach) von Ralf Schwarzer ist ein Prozessmodell, das erklärt, wie Menschen ihr Gesundheitsverhalten ändern. Es unterscheidet zwischen einer Motivationsphase (Zielbildung) und einer Volitionsphase (Planung und Ausführung).
Wie unterstützt das HAPA-Modell die Raucherentwöhnung?
Es hilft zu verstehen, dass Motivation allein nicht ausreicht. Raucher müssen von der Absicht (Motivationsphase) zum konkreten Handeln und zur Rückfallprävention (Volitionsphase) übergehen, wobei das Selbstwirksamkeitserleben eine entscheidende Rolle spielt.
Was versteht man unter "Volition" im Kontext der Verhaltensänderung?
Volition bezeichnet die bewusste Willensbildung und die Umsetzung von Absichten in konkrete Handlungen. Sie folgt auf die Motivationsphase und ist entscheidend für die Aufrechterhaltung neuer Gewohnheiten.
Wie wird das Organisationsklima in der Wirtschaftspsychologie definiert?
Das Organisationsklima beschreibt die wahrgenommene Qualität der Arbeitsumgebung und die gemeinsamen Einstellungen der Mitarbeiter. Es beeinflusst maßgeblich das Erleben und Verhalten der Mitglieder einer Organisation.
Welche Auswirkungen hat das Organisationsklima auf Mitarbeiter?
Ein positives Klima kann die Motivation und Leistung steigern, während ein schlechtes Klima zu Stress, Unzufriedenheit und einer höheren Fluktuationsrate führen kann.
Welche Methoden gibt es zur Messung des Organisationsklimas?
Gängige Methoden sind Mitarbeiterbefragungen, projektive Tests und strukturierte Interviews, um die subjektive Wahrnehmung der Arbeitsbedingungen zu erfassen.
- Arbeit zitieren
- Jessica Kunze (Autor:in), 2021, Selbstwirksamkeitserleben bei Rauchentwöhnung, Änderung von Konsumenteneinstellungen und Auswirkungen des Organisationsklimas, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1297864