Die vorliegende Arbeit wird sich mit der Frage, wie sich die Zahlvorstellung bei Kindern unter 6 Jahren entwickelt, beschäftigen. Zunächst wird ein Überblick gegeben, welche Bildungsziele es bei der mathematischen Frühbildung gibt. Darauf folgt die Beschreibung der Entwicklung des mathematischen Denkens bei Kindern. Anschließend wird die Entwicklung des Zahlenverständnisses unter Berücksichtigung der Aspekte des Zahlenbegriffs und der Zählentwicklung erläutert. Die Zahlen-Größen-Verknüpfung wird anhand des Entwicklungsmodells nach Krajewski in Kapitel 4 verdeutlicht. Damit mathematische Frühbildung gelingen kann, wird im Kapitel 5 die Ko-Konstuktion der Bildungsprozesse hervorgehoben. Im letzten Kapitel werden die Ergebnisse zusammengefasst und die Eingangsfrage wird beantwortet.
Mathematische Frühbildung gewinnt, aufgrund des Bildungsauftrages, in den Kindertageseinrichtungen immer mehr an Bedeutung. Kinder beschäftigen sich schon sehr lange vor der Einschulung mit Mengen und Zahlen, somit kommt der vorschulischen Zeit eine große Bedeutung für den Aufbau mathematischer Kompetenzen zu. In ihrem Alltag sind Kinder ständig mit Zahlen konfrontiert. Wie viele Kinder sind heute da? Wer fehlt? Wie viel Teller und Tassen brauchen wir für die ganze Gruppe? Wie müssen wir den Apfel schneiden, damit jeder ein Stück bekommt? Kinder machen schon früh ihre ersten Erfahrungen mit Mengen und Zahlen, sowie erstem Rechnen. Mathematik im Elementarbereich bedeutet nicht, den Kindern die Zahlen oder das Rechnen wie in der Schule beizubringen. Es geht hier vielmehr um mathematische Basiskompetenzen, das Beschäftigen mit Zahlen, das Zählen und Rechnen von Aufgaben.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Bildungsziele im Bereich der mathematischen Frühbildung
- Entwicklung des mathematischen Denkens im Kita- Alter
- Entwicklung des Zahlenverständnisses
- Zählentwicklung
- Das Entwicklungsmodell der Zahl-Größen-Verknüpfung nach Krajewski
- Bildungsprozesse ko-konstruktiv gestalten
- Umsetzung von Bildungsprozessen
- Zusammenfassung und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung der Zahlvorstellung bei Kindern unter 6 Jahren. Ziel ist es, einen Überblick über die Bildungsziele der mathematischen Frühbildung, die Entwicklung des mathematischen Denkens im Kindergartenalter und die Zahl-Größen-Verknüpfung zu geben. Dabei wird insbesondere das Entwicklungsmodell nach Krajewski erläutert und die Bedeutung der Ko-Konstruktion von Bildungsprozessen für die erfolgreiche mathematische Frühbildung hervorgehoben.
- Bildungsziele der mathematischen Frühbildung
- Entwicklung des mathematischen Denkens im Kindergartenalter
- Entwicklung des Zahlenverständnisses
- Zahl-Größen-Verknüpfung nach Krajewski
- Ko-Konstruktion von Bildungsprozessen
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Arbeit stellt die Relevanz der mathematischen Frühbildung im Kontext des Bildungsauftrages von Kindertageseinrichtungen dar. Sie erläutert die Bedeutung des frühen Umgangs mit Mengen und Zahlen für die Entwicklung mathematischer Kompetenzen und führt die Fragestellung der Arbeit ein.
- Bildungsziele im Bereich der mathematischen Frühbildung: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Ziele der mathematischen Frühbildung in den Bildungsplänen der Bundesländer. Es werden fünf mathematische Bereiche abgegrenzt und die Bedeutung von Erfahrungen, sprachlicher Ausdrucksfähigkeit und vertieftem mathematischen Verständnis im Kontext der Frühbildung hervorgehoben.
- Entwicklung des mathematischen Denkens im Kita- Alter: Dieser Abschnitt beleuchtet die Entwicklung des Zahlenverständnisses und der Zählentwicklung bei Kindern. Er stellt verschiedene Aspekte des Zahlenbegriffs und der Zählentwicklung vor.
- Das Entwicklungsmodell der Zahl-Größen-Verknüpfung nach Krajewski: In diesem Kapitel wird das Entwicklungsmodell von Krajewski zur Verknüpfung von Zahl und Größe vorgestellt. Es wird erläutert, wie Kinder die Beziehung zwischen Zahl und Menge verstehen und wie diese Fähigkeit sich im Laufe der Entwicklung verändert.
- Bildungsprozesse ko-konstruktiv gestalten: Dieses Kapitel hebt die Bedeutung der Ko-Konstruktion von Bildungsprozessen für die mathematische Frühbildung hervor. Es werden Möglichkeiten zur Umsetzung von Bildungsprozessen in der Praxis dargestellt.
Schlüsselwörter
Mathematische Frühbildung, Zahlvorstellung, Kindergartenalter, Zahlenverständnis, Zählentwicklung, Zahl-Größen-Verknüpfung, Entwicklungsmodell nach Krajewski, Ko-Konstruktion, Bildungsprozesse.
Häufig gestellte Fragen
Wie entwickelt sich die Zahlvorstellung bei Kindern unter 6 Jahren?
Die Entwicklung verläuft über verschiedene Stufen, beginnend mit ersten Erfahrungen mit Mengen im Alltag bis hin zur Verknüpfung von Zahlen und konkreten Größen.
Was besagt das Entwicklungsmodell nach Krajewski?
Das Modell von Krajewski beschreibt die Zahl-Größen-Verknüpfung und erklärt, wie Kinder lernen, die Beziehung zwischen einer abstrakten Zahl und einer konkreten Menge zu verstehen.
Was sind die Ziele mathematischer Frühbildung in der Kita?
Ziele sind der Aufbau mathematischer Basiskompetenzen, die Förderung der sprachlichen Ausdrucksfähigkeit im Umgang mit Mengen und das Wecken von Interesse an Zahlen durch Alltagserfahrungen.
Was bedeutet Ko-Konstruktion in der mathematischen Bildung?
Ko-Konstruktion bedeutet, dass Bildungsprozesse gemeinsam von Kindern und pädagogischen Fachkräften gestaltet werden, wobei der Austausch und das gemeinsame Entdecken im Vordergrund stehen.
Warum ist die Zeit vor der Einschulung so wichtig für Mathematik?
Kinder beschäftigen sich schon lange vor der Schule mit Mengen und Mustern. In dieser Zeit werden die Grundlagen für das spätere mathematische Verständnis und Rechnen gelegt.
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- Anonym (Author), 2021, Die Entwicklung der Zahlvorstellung bei Kindern unter 6 Jahren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1297266