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Urbanität und Raum: Wie sich die Soziologie des Raumes im städtischen Raum manifiestiert

Darstellung unter Zugrundelegung des Buchs "Raumsoziologie" von Martina Löw

Title: Urbanität und Raum: Wie sich die Soziologie des Raumes im städtischen Raum manifiestiert

Term Paper , 2006 , 12 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Valentina L´Abbate (Author)

Sociology - Habitation and Urban Sociology
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Summary Excerpt Details

In meiner Hausarbeit beschäftige ich mich mit den Phänomenen Raum und Stadt und mit den Zusammenhängen, die zwischen ihnen bestehen.
Zuerst versuche ich einzelne Begriffe auf relativ einfache Weise zu definieren, um das Verständnis meiner Ausführungen zu erleichtern. Im Folgenden gehe ich auf die Autorin des Buches „Raumsoziologie“ , auf dessen Inhalt meine Arbeit basiert, Martina Löw ein und beginne danach mit meiner eigentlichen Analyse und Darstellung.
Was ist Raum? Wie steht er im Zusammenhang mit Mensch und Soziologie? Was ist Stadt und wie verleiht Raum der Stadt Urbanität? Anhand solcher und ähnlichen Fragen werde ich mich den Kernaussagen Martina Löws nähern und eigene Schlüsse zur Thematik „Raum und Urbanität“ formulieren

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Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Hintergrundinformationen

1.1 Versuch einiger Definitionen

1.1.1 Urbanität (Urbanisation, Urbanisierung)

1.1.2 Stadt

1.1.3 Raum

1.2 Die Autorin Martina Löw

2. Die Soziologie von Räumen

2.1 Was sind Räume?

2.2 Konstitution von Räumen

3. Raum und Urbanität

3.1 Konstitution vom städtischen Raum

3.2. Veränderungen von Gesellschaft: Global cities, Cyberspace und neue Konzepte städtischen Raums

4. Abschließende Betrachtung

5. Literaturliste

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die soziologischen Zusammenhänge zwischen den Phänomenen Raum und Stadt. Das primäre Ziel ist es, auf Basis der Raumsoziologie von Martina Löw zu ergründen, wie Raum durch menschliches Handeln und soziale Prozesse konstituiert wird und welche Rolle er in der modernen Urbanität spielt.

  • Grundlegende Begriffsbestimmungen zu Urbanität, Stadt und Raum
  • Die sozialwissenschaftliche Perspektive auf die Konstitution von Räumen
  • Die Bedeutung von Spacing und Syntheseleistung für die Raumwahrnehmung
  • Der Einfluss von Globalisierung und virtuellen Räumen auf die Stadtstruktur

Auszug aus dem Buch

2.2 Konstitution von Räumen

Wie bereits erwähnt setzt Löw sich für einen relativistischen Raumbegriff ein, den sie folgendermaßen beschreibt: Raum ist eine relationale (An)Ordnung sozialer Güter und Menschen (Lebewesen) an Orten (S. 224). Der Raum ist demnach immer sozialer Raum, und nur die sozialen Güter und Lebewesen weisen Materialität auf. Mit sozialen Gütern sind materielle Gegenstände gemeint, die innerhalb der Raumkonstituiton und durch den Menschen symbolische Bedeutung erhalten. Der Mensch ist insofern an der Raumerschaffung beteiligt, da er selbst Teil des Raumes sein kann und nur durch seine Handlung Raum erst entsteht.

Mit Ort meint Löw eine konkret benennbare Stelle, die jeder lokalisieren kann, die aber durch die Anordnung materieller Gegenstände und durch menschliche Handlung erst ihre eigentliche Bedeutung erhält. Hier ein Beispiel zur Verdeutlichung, das direkt an mein Hauptthema, Raum und Stadt, anknüpft: In einer Stadt gibt es einen bestimmten Platz, an dem täglich viele tausende von Menschen vorbei- und drüberlaufen, nehmen wir la Piazza di Spagna in Rom. Auf diesem Platz gibt es noch einen Brunnen mit einem kleinen Schiff, Fontana della Barcaccia, und die Spanische Treppe. Der Ort heisst so, weil dort die spanische Botschaft gestanden hat und der Platz vor dem Gebäude spanisches Hoheitsgebiet war. Ein Gebäude (das soziale Gut) hat somit in Verbindung mit menschlichem Handeln, denn Menschen haben das Gebäude errichtet und es zur spanischen Botschaft gemacht, an einem konkreten Ort durch das gegebene Lageverhältnis, eine spanische Botschaft war nötig, einen Raum konstituiert, der sich Piazza di Spagna nennt.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Vorstellung der Problemstellung und der zentralen Fragen zur Wechselwirkung von Raum und Stadt unter Einbezug der Theorie von Martina Löw.

1. Hintergrundinformationen: Definition der Kernbegriffe Urbanität, Stadt und Raum sowie eine kurze Vorstellung der Autorin Martina Löw.

2. Die Soziologie von Räumen: Theoretische Auseinandersetzung mit absolutistischen und relativistischen Raumkonzepten und der soziologischen Konstruktion von Raum.

3. Raum und Urbanität: Analyse der Konstitution städtischen Raums unter Berücksichtigung moderner Einflüsse wie Cyberspace und Globalisierung.

4. Abschließende Betrachtung: Zusammenfassende Reflexion über die Veränderbarkeit des Raumverständnisses und die zukünftige Bedeutung der Raumkonstitution.

5. Literaturliste: Auflistung der verwendeten Quellen und Literaturhinweise.

Schlüsselwörter

Raumsoziologie, Urbanität, Stadt, soziale Konstitution, Spacing, Syntheseleistung, Global cities, Cyberspace, sozialer Raum, Stadtsoziologie, relative Raumvorstellung, gesellschaftliche Strukturen, Verinselung, räumliche Organisation, technischer Fortschritt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den soziologischen Phänomenen Raum und Stadt und untersucht, wie diese Begriffe theoretisch definiert und praktisch in Beziehung gesetzt werden können.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Konzepte der Raumsoziologie, insbesondere nach Martina Löw, sowie die Analyse, wie Menschen durch ihr Handeln und soziale Interaktionen Räume erschaffen und prägen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Kernaussagen der Raumsoziologie zu verstehen und eigene Schlüsse zur Thematik der Beziehung zwischen Raum und Urbanität zu formulieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf der Analyse soziologischer Fachliteratur (insbesondere des Werkes „Raumsoziologie“ von Martina Löw) und der Anwendung dieser Theorien auf konkrete Beispiele wie die Piazza di Spagna basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit erläutert?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Raumkonstitution (absolutistisch vs. relativistisch) sowie die Anwendung dieser Erkenntnisse auf den städtischen Raum, inklusive der Einflüsse durch moderne Technologien.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Raumsoziologie, Urbanität, soziale Konstitution, Spacing, Syntheseleistung und der Einfluss der Globalisierung auf städtische Räume.

Wie unterscheidet sich der Begriff "sozialer Raum" von der materiellen Umgebung?

Ein "sozialer Raum" entsteht laut der Autorin nicht durch reine Materialität, sondern durch die relationale Anordnung von Menschen und sozialen Gütern, die erst durch menschliches Handeln und Wahrnehmung konstituiert wird.

Welche Rolle spielen moderne Technologien wie der Cyberspace?

Moderne Technologien verändern die Raumkonstitution, da sie räumliche Distanzen aufheben und es erlauben, in simulierten Umgebungen zu agieren, was zu einer Reorganisation der Raum-Zeit-Dimension führt.

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Details

Title
Urbanität und Raum: Wie sich die Soziologie des Raumes im städtischen Raum manifiestiert
Subtitle
Darstellung unter Zugrundelegung des Buchs "Raumsoziologie" von Martina Löw
College
University of Frankfurt (Main)
Grade
1,7
Author
Valentina L´Abbate (Author)
Publication Year
2006
Pages
12
Catalog Number
V129611
ISBN (eBook)
9783640360970
ISBN (Book)
9783640360673
Language
German
Tags
Urbanität Raum Soziologie Raumes Raum Darstellung Zugrundelegung Buchs Raumsoziologie Martina
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Valentina L´Abbate (Author), 2006, Urbanität und Raum: Wie sich die Soziologie des Raumes im städtischen Raum manifiestiert, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/129611
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