In dieser Arbeit möchte ich den Versuch wagen, die Kommerzialisierung der Techno-Kultur am Beispiel der Loveparade im Zusammenhang des Konzepts des Erlebniskonsums zu beschreiben, das mitunter von Theoretiker*innen wie Andreas Reckwitz differenziert und ausgearbeitet wurde. Dabei werde ich den Begriff zuerst definieren und im Anschluss eine Einführung in die Techno-Kultur unterbreiten, welche letztlich auf die Loveparade zugespitzt wird, um anschließend im einzelnen den Prozess der Kommerzialisierung gewinnbringend beschreiben zu können. In einem Fazit wird der Versuch dieser Kontextualisierung letztlich resümierend ausgewertet.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Erlebniskonsum
- Techno-Kultur
- Jugend- und Subkultur
- Techno
- Rave und Loveparade
- Kommerzialisierung des Events
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Kommerzialisierung der Techno-Kultur am Beispiel der Loveparade im Kontext des Erlebniskonsums. Ziel ist es, die Entwicklung der Loveparade von einer subkulturellen Bewegung zu einer Massenveranstaltung zu beleuchten und die damit verbundenen Prozesse der Kommerzialisierung zu analysieren.
- Definition und Analyse des Konzepts des Erlebniskonsums
- Entwicklung und Charakteristika der Techno-Kultur
- Die Loveparade als Beispiel für die Kommerzialisierung der Techno-Kultur
- Auswirkungen der Kommerzialisierung auf die Techno-Kultur
- Bewertung der Kommerzialisierung der Loveparade
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt die Loveparade als Beispiel für die Kommerzialisierung der Techno-Kultur vor und skizziert die Forschungsfrage der Arbeit. Das zweite Kapitel definiert das Konzept des Erlebniskonsums und setzt es in den Kontext des Wandels der Gesellschaftsform zur Erlebnisgesellschaft. Das dritte Kapitel bietet eine Einführung in die Techno-Kultur, wobei die Entwicklung von der Subkultur zum Mainstream sowie die Bedeutung des Rave und der Loveparade beleuchtet werden. Das vierte Kapitel analysiert die Kommerzialisierung der Loveparade als Prozess, der von einer subkulturellen Bewegung zu einer Massenveranstaltung führte.
Schlüsselwörter
Techno-Kultur, Kommerzialisierung, Erlebniskonsum, Loveparade, Subkultur, Massenveranstaltung, Jugendkultur, Rave, Event, Konsumgesellschaft, Erlebnisgesellschaft.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet "Erlebniskonsum" im Zusammenhang mit der Loveparade?
Erlebniskonsum beschreibt den Wandel, bei dem nicht mehr das Produkt, sondern das emotionale Event und das gemeinschaftliche Erlebnis im Vordergrund des Konsums stehen.
Wie entwickelte sich die Loveparade von der Subkultur zum Mainstream?
Ursprünglich als kleine politische Demonstration gestartet, wurde die Loveparade durch zunehmende Kommerzialisierung und mediale Aufmerksamkeit zu einer globalen Massenveranstaltung.
Welche Rolle spielt Andreas Reckwitz in dieser Analyse?
Die Arbeit nutzt Reckwitz' Konzepte zur Erlebnisgesellschaft, um den Prozess der Kommerzialisierung der Techno-Kultur theoretisch zu untermauern.
Was sind die negativen Folgen der Kommerzialisierung für die Techno-Kultur?
Kritiker bemängeln den Verlust subkultureller Werte, die Vereinnahmung durch Sponsoren und die Reduzierung einer Lebenseinstellung auf ein reines Konsumgut.
Wie wird die Techno-Kultur in der Arbeit definiert?
Techno wird als Jugend- und Subkultur beschrieben, die durch spezifische Musikstile, Raves und eine Philosophie der Inklusion und Ekstase geprägt ist.
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- Anonym (Author), 2022, Die Kommerzialisierung der Techno-Kultur als Erlebniskonsum. Am Beispiel der Loveparade, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1290054