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Beteiligungscontrolling in Venture-Capital-Gesellschaften. Möglichkeiten und Grenzen

Title: Beteiligungscontrolling in Venture-Capital-Gesellschaften. Möglichkeiten und Grenzen

Master's Thesis , 2022 , 59 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Daniel von der Ley (Author)

Business economics - Controlling
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Inwiefern unterschiedliche Controllinginstrumente in Start-Ups eine wichtige Rolle in der Beteiligungssteuerung und im Risikomanagement von Venture-Capital-Gesellschaften spielen können, untersucht die vorliegende Arbeit. Das Aufzeigen von Möglichkeiten und Grenzen des Beteiligungscontrollings in Venture-Capital-Gesellschaften in den jeweiligen Lebenszyklusphasen von Start-Ups ist die zentrale Zielsetzung der wissenschaftlichen Arbeit. Hierzu werden im zweiten Kapitel die theoretischen Grundlagen zu Venture-Capital-Gesellschaften, zum Beteiligungscontrolling und zu jungen Wachstumsunternehmen gelegt. Anschließend werden im dritten Kapitel methodische Grundlagen mit Theorien zum Beteiligungscontrolling und dem Vorgehen sowie der Auswahl der zugrundeliegenden Studien erläutert. Der erste Teil des vierten Kapitels behandelt die Möglichkeiten und Grenzen des Beteiligungscontrollings in Venture-Capital-Gesellschaft in den jeweiligen Lebenszyklusphasen von Start-Ups in der Literatur, im zweiten Teil des vierten Kapitels werden hierzu die Erkenntnisse aus empirischen Studien und der Praxis untersucht. Zum Abschluss der Arbeit erfolgt eine kritische Würdigung und Handlungsempfehlung sowie das Fazit. Im Vorgehen ist zu erkennen, dass zunächst die in der Literatur gefundenen theoretischen Grundlagen betrachtet werden, um diese im Anschluss mit Studien aus der Praxis zu bestätigen oder widerlegen.

Die Zielsetzung dieser Arbeit wird anhand folgender Leitfragen näher untersucht: Welche Möglichkeiten bestehen für Venture-Capital-Gesellschaften im Beteiligungscontrolling zur Steuerung junger Wachstumsunternehmen in den jeweiligen Lebenszyklusphasen? Welche Grenzen bestehen für Venture-Capital-Gesellschaften im Beteiligungscontrolling zur Steuerung junger Wachstumsunternehmen in den jeweiligen Lebenszyklusphasen? Wie erfolgreich ist eine Steuerung von jungen Wachstumsunternehmen durch Controlling in der Praxis?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Venture-Capital-Gesellschaften

2.1.1 Definition

2.1.2 Venture-Capital-Gesellschaften im deutschen und amerikanischen Markt

2.1.3 Besonderheiten der Unternehmenssteuerung durch Venture-Capital-Gesellschaften

2.2 Beteiligungscontrolling

2.2.1 Definition

2.2.2 Aufgaben und Ziele

2.3 Junge Wachstumsunternehmen

2.3.1 Definition

2.3.2 Lebenszyklusphasen junger Wachstumsunternehmen

3 Methodische Grundlagen

3.1 Theoretische Konzepte zum Beteiligungscontrolling

3.2 Vorgehen und Auswahl der zugrundeliegenden Studien zum Beteiligungscontrolling in Venture-Capital-Gesellschaften

4 Möglichkeiten und Grenzen von Beteiligungscontrolling in Venture-Capital-Gesellschaften

4.1 Beteiligungscontrolling durch Venture-Capital-Gesellschaften im Lebenszyklus junger Wachstumsunternehmen

4.1.1 Seed-Phase

4.1.2 Start-Up-Phase

4.1.3 Growth-Phase

4.1.4 Bridge-/Exit-Phase

4.2 Studienergebnisse zum Beteiligungscontrolling durch Venture-Capital-Gesellschaften in jungen Wachstumsunternehmen

4.2.1 Empirische Erkenntnisse zu den Möglichkeiten von Beteiligungscontrolling in Venture-Capital-Gesellschaften

4.2.2 Empirische Erkenntnisse zu den Grenzen von Beteiligungscontrolling in Venture-Capital-Gesellschaften

4.2.3 Empirische Erkenntnisse zum Erfolg der Steuerung junger Wachstumsunternehmen durch Controlling

5 Handlungsempfehlung

6 Kritische Würdigung

7 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Masterarbeit untersucht, inwiefern verschiedene Controllinginstrumente in jungen Wachstumsunternehmen (Start-Ups) eine entscheidende Rolle bei der Beteiligungssteuerung und dem Risikomanagement von Venture-Capital-Gesellschaften spielen können, unter besonderer Berücksichtigung der spezifischen Herausforderungen innerhalb der jeweiligen Lebenszyklusphasen.

  • Anforderungen an das Beteiligungscontrolling in Start-Ups
  • Einsatz von Kennzahlen und Instrumenten im Lebenszyklus
  • Chancen und Risiken der Steuerung durch Investoren
  • Empirische Analyse des Erfolgsbeitrags von Controllingsystemen

Auszug aus dem Buch

4.1.1 Seed-Phase

In der Seed-Phase besteht noch kein Unternehmen, dennoch investieren viele Venture-Capital-Gesellschaften bereits in dieser Phase in junge Wachstumsunternehmen. Das Beteiligungscontrolling kann die Portfoliounternehmen unter Beachtung von Grenzen steuern. Mit den Merkmalen junger Unternehmen in Abbildung 7 ergeben sich gleichzeitig Anforderungen und Besonderheiten des Beteiligungscontrollings, die von der Venture-Capital-Gesellschaft bei der Instrumentenauswahl und als Grenzen zu beachten.

Bereits in der Seed-Phase unterstützen entsprechende Kennzahlen das Beteiligungscontrolling in Venture-Capital-Gesellschaften. Kennzahlen stellen finanzielle oder nicht-finanzielle Informationen in verdichteter Form dar. Als Instrument mit einer hohen Bedeutung für das Beteiligungscontrolling sind Kennzahlen in allen Phasen des Lebenszyklus junger Wachstumsunternehmen einzusetzen. Hierbei ist zu beachten, dass hinter jeder Zahl ein Kunde stecken kann und die richtige Interpretation der Zahlen erfolgskritisch ist. Sie können sowohl zu operativen als auch strategischen Instrumenten zählen. Bei der Messung bedeutender Ziele des Unternehmens wird auch häufig von Key Performance Indicators (KPI) gesprochen, sodass KPIs sich an der Strategie des Unternehmens orientieren sollten. Die Anforderungen aus Abbildung 7 an das Controlling in Start-Ups sind bei der Kennzahlenauswahl und -entwicklung zu berücksichtigen. Aufgrund der fehlenden Unternehmenshistorie und der prognostizierten Unternehmensentwicklung sollten Kennzahlen des Beteiligungscontrollings sich durch Vorsicht, Einfachheit, Risikobewusstsein aber auch Anpassungsfähigkeit auszeichnen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in das Thema Venture-Capital und Bedeutung des Controllings für Start-Ups unter Angabe der Forschungsfragen.

2 Theoretische Grundlagen: Definition von Venture-Capital-Gesellschaften, Beteiligungscontrolling und Charakterisierung junger Wachstumsunternehmen.

3 Methodische Grundlagen: Erläuterung der herangezogenen Theorien wie der Prinzipal-Agenten-Theorie sowie des strukturellen Vorgehens bei der Literaturanalyse.

4 Möglichkeiten und Grenzen von Beteiligungscontrolling in Venture-Capital-Gesellschaften: Detaillierte Untersuchung der Steuerungsansätze im Lebenszyklus von Start-Ups sowie Auswertung empirischer Studienergebnisse.

5 Handlungsempfehlung: Ableitung konkreter Empfehlungen für den Einsatz von Controllinginstrumenten anhand der wissenschaftlichen Erkenntnisse.

6 Kritische Würdigung: Reflexion über den Forschungsstand und die Grenzen der methodischen Vorgehensweise.

7 Zusammenfassung und Ausblick: Resümee der Arbeit und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich Beteiligungscontrolling.

Schlüsselwörter

Beteiligungscontrolling, Venture-Capital, Start-Ups, Wachstumsunternehmen, Lebenszyklus, Kennzahlen, Unternehmenssteuerung, Risikomanagement, Erfolgsfaktoren, Finanzplanung, Businessplan, Beyond Budgeting, Balanced Scorecard, Informationsasymmetrien, Unternehmensbewertung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten und Grenzen des Beteiligungscontrollings bei der Steuerung junger Wachstumsunternehmen durch Venture-Capital-Gesellschaften in verschiedenen Lebenszyklusphasen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf den theoretischen Grundlagen der Beteiligungsfinanzierung, Controllingsystemen für Start-Ups sowie der empirischen Untersuchung von Erfolgsfaktoren und Grenzen in der Praxis.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, geeignete Controlling-Instrumente zu identifizieren, die zur Risikominimierung und Renditesteigerung beitragen, ohne die Innovationskraft der Start-Ups durch zu starke Kontrolle zu ersticken.

Welche wissenschaftliche Methode nutzt der Autor?

Es wurde eine umfassende Literaturanalyse durchgeführt, die durch die Synthese empirischer Studien und die Untersuchung von Praxisbeispielen wie Zalando oder Airbnb validiert wird.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil analysiert spezifische Controlling-Methoden für jede Phase (Seed, Start-Up, Growth, Bridge/Exit) und bewertet deren Tauglichkeit anhand von Möglichkeiten und Grenzen.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Beteiligungscontrolling, Venture-Capital, Start-Up-Steuerung, Lebenszyklusphasen und performancestarke Kennzahlensysteme.

Wie unterscheidet sich das Controlling in der Seed-Phase von der Growth-Phase?

In der Seed-Phase stehen oft qualitative Kennzahlen und die Flexibilität im Vordergrund, während in der Growth-Phase komplexere Instrumente wie Beyond Budgeting oder Balanced Scorecards an Bedeutung gewinnen.

Warum wird das Controlling in der Seed-Phase oft als kreativitätshemmend empfunden?

Da viele Produkte und Prozesse noch in der Erfindungsphase sind, kann eine zu rigide, kontrollorientierte Steuerung die für Start-Ups essenzielle Flexibilität und Innovationsfreude beschneiden.

Welche Rolle spielt die Prinzipal-Agenten-Theorie in der Arbeit?

Sie dient zur Erklärung von Informationsasymmetrien zwischen den Investoren (VC-Gesellschaften) und den Gründern, um das Entstehen von Problemen wie „moral hazard“ zu erläutern und Lösungsansätze zu begründen.

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Details

Title
Beteiligungscontrolling in Venture-Capital-Gesellschaften. Möglichkeiten und Grenzen
College
University of Hagen
Grade
2,3
Author
Daniel von der Ley (Author)
Publication Year
2022
Pages
59
Catalog Number
V1289478
ISBN (eBook)
9783346748966
ISBN (Book)
9783346748973
Language
German
Tags
beteiligungscontrolling venture-capital-gesellschaften möglichkeiten grenzen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel von der Ley (Author), 2022, Beteiligungscontrolling in Venture-Capital-Gesellschaften. Möglichkeiten und Grenzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1289478
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