Exegese der Textstelle Lk 18,35-43. Synchrone Textanalyse, synoptischer Vergleich, Motiv-, Textsorten-, Kontextanalyse mit abschließender Interpretation.
Inhaltsverzeichnis
- Der Text: Feststellung des Textes (Textkritik)
- Synchrone Textanalyse
- Übersetzung
- Abgrenzung des Textes
- Sprachlich-Syntaktische Analyse
- Semantische Analyse
- Szenen-, Figurenwechsel und Aufbau
- Synoptischer Vergleich
- Motivanalyse
- υἱὲ Δαυίδ
- τυφλός
- Textsortenanalyse
- Kontextanalyse
- Quellenanalyse und Redaktionsanalyse
- Textpragmatik
- Interpretation
- Anhang
- Kolon- und Kohärenzanalyse
- Syntaktische Analyse
- Synoptischer Vergleich
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht den Text Lukas 18,35-43, um dessen Bedeutung und Botschaft im Kontext des Neuen Testaments zu verstehen. Die Arbeit konzentriert sich auf die textkritische Analyse, synchrone Textanalyse, die Motivanalyse und die Interpretation des Textes.
- Textkritische Analyse des Lukasevangeliums
- Analyse der sprachlichen und syntaktischen Besonderheiten des Textes
- Identifizierung der wichtigsten Motive und Figuren des Textes
- Bedeutung des Textes im Kontext des Lukasevangeliums und des Neuen Testaments
- Interpretation der Botschaft des Textes
Zusammenfassung der Kapitel
Der erste Teil der Arbeit behandelt die textkritische Analyse von Lukas 18,35-43. Dabei werden die verschiedenen Lesarten des Textes untersucht und die textkritische Entscheidung für die von NA28 verwendete Lesart begründet.
Im zweiten Teil der Arbeit werden die Übersetzung des Textes, die Abgrenzung des Textes, die sprachliche und syntaktische Analyse, die semantische Analyse sowie die Szenen-, Figurenwechsel und der Aufbau des Textes betrachtet.
Die Motivanalyse konzentriert sich auf die Motive "υἱὲ Δαυίδ" und "τυφλός" und untersucht deren Bedeutung im Kontext des Textes.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter der Arbeit sind: Textkritik, Synchrone Textanalyse, Motivanalyse, Interpretation, Lukas 18,35-43, υἱὲ Δαυίδ, τυφλός, Heilung, Glaube, Jesus, Blindheit.
Häufig gestellte Fragen
Was geschieht in der Textstelle Lukas 18,35-43?
Die Stelle beschreibt die Heilung eines Blinden bei Jericho durch Jesus, wobei der Glaube des Blinden und sein Ruf nach dem „Sohn Davids“ im Zentrum stehen.
Was bedeutet der Titel „Sohn Davids“ (υἱὲ Δαυίδ)?
Es ist ein messianischer Titel, der Jesus in die Nachfolge des Königs David stellt und seine Vollmacht als Heiler und Retter betont.
Warum ist das Motiv der Blindheit (τυφλός) wichtig?
Blindheit steht in der Exegese oft symbolisch für die mangelnde Erkenntnis, während die Heilung die Öffnung der Augen für die Botschaft Jesu darstellt.
Was ist eine synoptische Analyse?
Dabei wird der Text mit parallelen Berichten in den anderen Evangelien (Matthäus und Markus) verglichen, um redaktionelle Besonderheiten des Lukas herauszuarbeiten.
Welche Rolle spielt der Glaube in dieser Erzählung?
Jesus sagt zum Geheilten: „Dein Glaube hat dir geholfen.“ Dies unterstreicht, dass das Vertrauen des Menschen eine Voraussetzung für das Wirken Gottes ist.
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- Michael Bachhuber (Author), 2022, Exegese zu Lk 18,35-43, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1288863