Mit der Fragestellung „Inwiefern werden Perspektivübernahme und literarische Figuren als Schreibanlass in Lesebegleitheften umgesetzt?“ soll untersucht werden, inwieweit diese Aspekte in bestimmten Lesebegleitheften realisiert werden. Neben der Perspektivübernahme wird auch der Schreibanlass thematisiert, da dieser relevant für das Schreibenlernen bei Kindern und die erste Station des Schreibprozesses ist.
Da die Bezeichnung des Lesebegleithefts in der Vergangenheit oft unterschiedlich verwendet und mit dem Lesetagebuch teilweise gleichgesetzt worden ist, wird zunächst der Unterschied zwischen Lesetagebuch und Lesebegleitheft dargestellt. Danach werden die Perspektivübernahme als Teilbereich des literarischen Lernens und spezifische Schreibanlässe, insbesondere der Schreibanlass zu literarischen Figuren, genauer vorgestellt. Zur Analyse werden Aufgaben aus drei Lesebegleithefte herangezogen und bezüglich der im Theorieteil erläuterten Aspekte hin untersucht. Ein abschließendes Fazit und ein Ausblick auf weitere Lesebegleithefte schließen diese Hausarbeit ab.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Theorie
- Der Unterschied zwischen Lesetagebuch und Lesebegleitheft
- Perspektivübernahmekompetenz im literarischen Lernen
- Literarische Figuren als Schreibanlässe
- Beschreibung und Analyse der Lesebegleithefte
- Achtung, streng geheim!
- Ein Rucksack voller Sand
- Du groß, und ich klein
- Schluss
- Fazit
- Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit der Anwendung von Perspektivübernahme und Schreibanlässen in ausgewählten Lesebegleitheften. Ziel ist es, zu untersuchen, inwieweit diese Aspekte in bestimmten Lesebegleitheften realisiert werden. Dabei liegt der Fokus auf der Frage, wie die Perspektivübernahme und die Nutzung literarischer Figuren als Schreibanlass in den Lesebegleitheften umgesetzt werden.
- Untersuchung des Unterschieds zwischen Lesetagebuch und Lesebegleitheft
- Analyse der Perspektivübernahmekompetenz im literarischen Lernen
- Bedeutung von literarischen Figuren als Schreibanlässe
- Beschreibung und Analyse von Aufgaben in ausgewählten Lesebegleitheften
- Bewertung der Umsetzung von Perspektivübernahme und Schreibanlässen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der Hausarbeit ein und stellt den Hintergrund der Arbeit mit Lesebegleitheften im Deutschunterricht dar. Sie beleuchtet die Bedeutung von Lesemotivation und -kompetenz im Deutschunterricht sowie die wachsende Bedeutung von Lesetagebüchern und Lesebegleitheften als Methoden zur Förderung dieser Kompetenzen.
Der Theorieteil beschäftigt sich mit dem Unterschied zwischen Lesetagebuch und Lesebegleitheft, der Bedeutung der Perspektivübernahme im literarischen Lernen und der Rolle von literarischen Figuren als Schreibanlass.
Im Kapitel "Beschreibung und Analyse der Lesebegleithefte" werden ausgewählte Lesebegleithefte hinsichtlich der Anwendung von Perspektivübernahme und Schreibanlässen näher betrachtet. Dabei werden die jeweiligen Aufgaben analysiert und hinsichtlich der Umsetzung der theoretischen Konzepte bewertet.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Lesetagebuch, Lesebegleitheft, Perspektivübernahme, Schreibanlass, literarisches Lernen, Deutschunterricht, Lesemotivation, Lesekompetenz und Kinderliteratur.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Lesetagebuch und Lesebegleitheft?
Ein Lesetagebuch ist oft freier gestaltet, während ein Lesebegleitheft meist spezifische Aufgaben zu einem bestimmten Buch vorgibt, um das Verständnis zu vertiefen.
Wie wird Perspektivübernahme im Deutschunterricht gefördert?
Durch Aufgaben, bei denen Schüler Briefe aus der Sicht einer Figur schreiben oder Tagebucheinträge verfassen, lernen sie, sich in andere Gefühlswelten hineinzuversetzen.
Warum sind literarische Figuren gute Schreibanlässe?
Figuren bieten Identifikationspotenzial. Das Schreiben über oder als eine Figur hilft Kindern, den Schreibprozess spielerisch zu beginnen und Empathie zu entwickeln.
Welche Rolle spielt die Lesemotivation bei Begleitheften?
Abwechslungsreiche Aufgaben in Lesebegleitheften steigern das Interesse am Buch und fördern die aktive Auseinandersetzung mit dem Gelesenen.
Was versteht man unter literarischem Lernen?
Es umfasst den Erwerb von Kompetenzen im Umgang mit literarischen Texten, wie das Verstehen von Metaphern, Figurenkonstellationen und Erzählperspektiven.
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- Lina Bürsken (Author), 2020, Die Anwendung von Perspektivübernahme und Schreibanlässen in ausgewählten Lesebegleitheften, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1288732