Eine Rezension zu: Maria Schreiber-Kittel, Haike Schröpfer. Abgeschrieben? Ergebnisse einer empirischen Untersuchung über Schulverweigerer. Übergänge in Arbeit, Band 2. Verlag Deutsches Jugendinstitut. München 2002. 232 Seiten. ISBN 3-87966-405-6.
Inhaltsverzeichnis
- Thema und Entstehungshintergrund
- Autorinnen
- Aufbau und Inhalt
- Kapitel 1: Problemabriss
- Kapitel 2: Untersuchungsformen und Methoden
- Kapitel 3: Untersuchungsergebnisse
- Kapitel 3.1: Zeitlicher Ablauf von Schulverweigerung
- Kapitel 3.2: Ursachen von Schulverweigerung
- Kapitel 3.3: Schulfreie Zeit
- Kapitel 3.4: Reaktionen der Schule
- Kapitel 3.5: Umgang des Elternhauses
- Kapitel 4: Strategien gegen Schulverweigerung
- Kapitel 5: Fazit
- Zielgruppen
- Diskussion
- Fazit
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Studie „Abgeschrieben? Ergebnisse einer empirischen Untersuchung über Schulverweigerer“ von Maria Schreiber-Kittel und Haike Schröpfer, die im Rahmen des Modellprogramms „Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit 1998-2002“ des Deutschen Jugendinstituts (DJI) entstand, untersucht das Phänomen der Schulverweigerung in Deutschland. Die Studie analysiert die Ursachen, den zeitlichen Verlauf, die Folgen und Strategien zur Bewältigung von Schulverweigerung.
- Ursachen und Formen von Schulverweigerung
- Zeitlicher Verlauf und Dauer von Schulverweigerung
- Reaktionen von Schule und Elternhaus
- Strategien zur Prävention und Reintegration
- Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Schulverweigerung
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel der Studie bietet einen umfassenden Überblick über das Thema Schulverweigerung. Es beleuchtet die rechtlichen Grundlagen, die Definition des Phänomens und die Ergebnisse internationaler und deutscher Studien. Die Autoren stellen verschiedene Formen von Schulverweigerung vor und analysieren die Situation in verschiedenen Städten und Bundesländern.
Kapitel 2 beschreibt die Methodik der Studie. Die Autoren erläutern die verschiedenen Methoden, die zur Datenerhebung eingesetzt wurden, darunter Expertenbefragungen, Schülerbefragungen und schriftliche Befragungen von Schulverweigerern. Sie geben einen Einblick in die soziodemographischen Merkmale der Befragten und erläutern die zentralen Fragestellungen der Studie.
Kapitel 3 präsentiert die Ergebnisse der Untersuchung. Es werden die Ergebnisse zu den Ursachen, dem zeitlichen Verlauf und den Folgen von Schulverweigerung dargestellt. Die Autoren analysieren die Reaktionen von Schule und Elternhaus auf das Phänomen und beleuchten die schulfreie Zeit von Schulverweigerern.
Kapitel 4 beschäftigt sich mit Strategien gegen Schulverweigerung. Die Autoren stellen verschiedene Maßnahmen zur Prävention und Reintegration vor und diskutieren die Rolle von Schule, Jugendsozialarbeit und anderen Akteuren. Sie betonen die Bedeutung von außerschulischen Lernorten, sozialpädagogischen Hilfen und der Kooperation von Schulen und Arbeitgebern.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Schulverweigerung, Schulmüdigkeit, Schwänzen, Prävention, Reintegration, Jugendsozialarbeit, Schule, Elternhaus, Ursachen, Folgen, Strategien, Methoden, Expertenbefragungen, Schülerbefragungen, soziodemographische Merkmale, Zeitlicher Verlauf, Reaktionen, Geschlechtsspezifische Unterschiede.
Häufig gestellte Fragen zur Schulverweigerung
Was sind die Hauptursachen für Schulverweigerung?
Die Ursachen sind vielfältig und liegen oft in einer Kombination aus Problemen im Schulsystem, familiären Belastungen und individuellen psychischen Faktoren.
Welche Formen der Schulverweigerung gibt es?
Unterschieden wird unter anderem zwischen aktivem Schwänzen, Schulangst und Schulphobie sowie der inneren Emigration (Schulmüdigkeit).
Wie reagieren Schulen idealerweise auf Verweigerung?
Effektive Strategien umfassen frühzeitige Prävention, die Kooperation mit der Jugendsozialarbeit und die Schaffung von außerschulischen Lernorten zur Reintegration.
Welche Rolle spielt das Elternhaus?
Das Elternhaus kann sowohl Ursache als auch Lösungsfaktor sein. Ein unterstützendes Umfeld und eine enge Zusammenarbeit mit der Schule sind entscheidend für den Erfolg von Maßnahmen.
Gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Schulverweigerung?
Ja, die Studie untersucht Unterschiede im Verweigerungsverhalten sowie in den Reaktionen der Umwelt auf Jungen und Mädchen.
- Quote paper
- Natascha Weimar (Author), 2009, Rezension zu: Abgeschrieben? Studie über Schulverweigerung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/128819