Es handelt sich um ein Portfolio, welches ich anhand von vorgelegten Fragen über Armut in der Kindheit und armutssensibles Handeln verfasst habe. Ich gehe zunächst auf den Themenbereich „Familie und soziale Benachteiligung“ ein. Anschließend auf den Themenbereich „Institutionen und Armut“ und zum Schluss das Thema „Gesundheit“ und den Zusammenhang mit Armut.
Das Seminar habe ich gewählt, um eine erweiterte Perspektive auf familiäre und kindliche Armut zu kriegen. Vor allem wollte ich erfahren, welche Folgen Armut in der Familie auf die Teilhabechancen und Psyche der Kinder haben.
In dem Seminar „Kinder- und Jugendhilfe - Eine Einführung“ habe ich bereits erste Präventionsmaßnahmen und Hilfsorganisationen für Kinder/Familien in prekären Lebenslagen kennengelernt. Dabei ging es vor allem um den gesetzlich geregelten Kinder- und Jugendschutz und damit einhergehend präventive Aspekte aller ambulanten Hilfen der §§ 28-32 (teilstationär) SGB VIII. Folgen auf den mentalen Zustand der Kinder oder auch veränderte Bildungschancen durch Armut wurden nicht thematisiert und sind aus diesem Grund sehr spannend und wissenswert für mich. Zudem wollte ich näher erfahren, welche Gründe bzw. Ursachen es für Armut gibt und wie sich dies auf die sozialen Kompetenzen der Kinder auswirkt.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Familie und soziale Benachteiligung
- 2.1 Vorannahmen zu Beginn der Befassung mit dem Thema Familie in Armut...
- 2.2 Aufgrund welcher Informationen können Sie diese Vorannahmen revidieren?
- 2.3 Inwiefern werden Familien im meritokratischen Sinne responsibilisiert?
- 3. Institutionen und Armut...
- 3.1 Was bedeutet armutssensibles Handeln in Kindertageseinrichtungen?
- 3.2 Wie können Fachkräfte Familien in Armut unterstützen?
- 3.3 Reflektieren Sie Ihren Umgang mit Armut in einer Beispielsituation. Wie können Sie Ihr Verhalten verändern?
- 4. Gesundheit
- 4.1 Begründen Sie, warum Gesundheit und Armut zusammen hängen?
- 4.2 Inwiefern sind Kinder in Armutslagen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt?
- 4.3 Reflektieren Sie die Thematisierung von Gesundheit und Kindheit in der Gesellschaft. Wie nehmen Sie diese Thematisierung wahr und welche Elemente „guter Kindheit“ (Betz 2018) finden sich darin?
- 7. Fazit..
- 6. Quellenverzeichnis.....
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Das Seminar „Alles Klasse?! Perspektiven auf soziale Ungleichheit, Armut und Lebenswelt in der Kindheitspädagogik.“ befasst sich mit den Auswirkungen von Armut auf Kinder und Familien. Der Fokus liegt auf der Analyse der Folgen von Armut auf die Teilhabechancen und Psyche der Kinder sowie auf der Erforschung von Ursachen und Auswirkungen von Armut auf die sozialen Kompetenzen der Kinder.
- Zusammenhang zwischen Familie und sozialer Benachteiligung
- Rolle von Institutionen und Armut im Bildungssystem
- Gesundheitliche Risiken für Kinder in Armutslagen
- Thematisierung von Gesundheit und Kindheit in der Gesellschaft
- Meritokratische Responsibilisierung von Familien
Zusammenfassung der Kapitel
In Kapitel 2 wird der Themenbereich „Familie und soziale Benachteiligung“ behandelt. Der Autor reflektiert zunächst seine eigenen Vorannahmen zum Thema Armut und revidiert diese anschließend durch weiterführende Recherche. Im Anschluss wird die Frage beleuchtet, inwiefern Familien im meritokratischen Sinne responsibilisiert werden.
Kapitel 3 beschäftigt sich mit dem Einfluss von Institutionen auf Armut. Es werden Fragen nach armutssensiblem Handeln in Kindertageseinrichtungen, die Unterstützungsmöglichkeiten für Familien in Armut durch Fachkräfte sowie die eigene Reflektion des Umgangs mit Armut in einer Beispielsituation behandelt.
Kapitel 4 befasst sich mit dem Themenfeld „Gesundheit“ und dessen Zusammenhang mit Armut. Der Autor erörtert die Gründe für den Zusammenhang zwischen Gesundheit und Armut, die gesundheitlichen Risiken für Kinder in Armutslagen sowie die Thematisierung von Gesundheit und Kindheit in der Gesellschaft.
Schlüsselwörter
Die zentralen Begriffe in diesem Text sind Armut, soziale Ungleichheit, Familie, Institution, Bildung, Gesundheit, Kindheit, Chancenungleichheit, Responsibilisierung, Meritokratie, Teilhabe, Psychische Entwicklung, Soziale Kompetenzen, Familien in Armut, Kinder in Armutslagen, Armutssensibles Handeln, Lebenswelt, gute Kindheit, gesellschaftliche Thematisierung.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet „armutssensibles Handeln“ in der Kindheitspädagogik?
Es bedeutet, dass Fachkräfte die Lebenswelt von Familien in Armut ohne Vorurteile wahrnehmen und gezielte Unterstützung zur Teilhabe anbieten.
Wie hängen Armut und Gesundheit bei Kindern zusammen?
Kinder in Armutslagen sind häufiger gesundheitlichen Risiken ausgesetzt, was ihre Entwicklung und Bildungschancen nachhaltig beeinträchtigen kann.
Was ist mit der „meritokratischen Responsibilisierung“ von Familien gemeint?
Dieser Begriff beschreibt die gesellschaftliche Tendenz, Familien selbst für ihre prekäre Lage verantwortlich zu machen (Leistungsprinzip).
Welche Folgen hat Armut für die Psyche von Kindern?
Armut kann zu Ausgrenzungserfahrungen führen, die sozialen Kompetenzen beeinflussen und die mentalen Belastungen der Kinder erhöhen.
Wie können Institutionen Familien in Armut unterstützen?
Durch präventive Maßnahmen, ambulante Hilfen nach SGB VIII und eine inklusive Gestaltung des Kita-Alltags.
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- Anonym (Autor), 2022, Perspektiven auf soziale Ungleichheit, Armut und Lebenswelt in der Kindheitspädagogik, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1282705