Vor Beginn des Ausdauertrainings muss mittels eines Ausdauertests die Leistungsfähigkeit des Trainierenden festgestellt werden. Dieser wird auf dem Fahrradergometer durchgeführt. Außerdem muss eine Voreinstufung mittels der Pulsobergrenze erfolgen. Anhand der biometrischen Daten ist zu erkennen, dass die Person normalgewichtig, jung und durchschnittlich leistungsstark ist. Aus diesen Gründen ist der Hollmann-Venrath-Test für diese Person am besten geeignet.
Die Testperson hat insgesamt 5 Stufen, bis einschließlich 190 Watt, komplett durchfahren und hat zwischen der 15. und 16. Minute die Pulsobergrenze (nach IPN) von 150 S/min erreicht. Das Erreichen und Überschreiten der Pulsobergrenze gilt als Abbruchkriterium, wodurch die Gesamtleistung der Testperson bei 190 Watt liegt. Die relative Wattleistung bezogen auf das Körpergewicht, welche sich aus dem Verhältnis von Gesamtleistung zum Körpergewicht berechnet (Watt/kg) liegt bei 2,13. Nach der Normtabelle für submaximale Ergometer Tests (modifiziert nach IPN) befindet sich die Testperson im durchschnittlichen Leistungsbereich für Männer in seinem Alter.
An den biometrischen Daten der Person ist zu erkennen, dass diese einen normalen BMI, Blutdruck und Ruhepuls hat. Da sich diese Werte im oberen Normbereich befinden, wird der Trainingsplan so gestaltet, dass diese Parameter und somit mögliche Risiken gesenkt werden. Der Ausdauertest hat hervorgebracht, dass die Person sich im durchschnittlichen Leistungsbereich befindet, was durch das Ausdauertraining verbessert werden soll. Trotz bereits vorhandener Ausdauererfahrung durch das Fußball spielen wird mit einer reduzierten Trainingshäufigkeit, mit einer mittleren Intensität und einem reduzierten Umfang begonnen, um sich an die Belastung zu gewöhnen.
Inhaltsverzeichnis
1 DIAGNOSE
1.1 Allgemeine und biometrische Daten
1.2 Leistungsdiagnostik/Ausdauertestung
1.3 Gesundheits- und Leistungsstatus der Person
2 ZIELSETZUNG/PROGNOSE
3 TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS
3.1 Grobplanung Mesozyklus
3.2 Detailplanung Mesozyklus
3.3 Begrundung zum Mesozyklus
3.3.1 Begrundung zum angestrebten wochentlichen Belastungsumfang
3.3.2 Begrundung zu den ausgewahlten Trainingsmethoden
3.3.3 Begrundung zur Belastungsprogression
3.3.4 Begrunding zu den angesteuerten Trainingsbereichen
3.3.5 Begrundung der ausgewahlten Ausdauergerate bzw. Bewe gungsformen
4 LITERRATURRECHERCHE
5 LITERATURVERZEICHNIS
6 TABELLENVERZEICHNIS
Häufig gestellte Fragen
Wie wird die Ausdauerleistungsfähigkeit getestet?
In der vorliegenden Planung wird ein submaximaler Belastungstest auf dem Fahrradergometer (Hollmann-Venrath-Test) durchgeführt.
Was ist die Pulsobergrenze nach IPN?
Es ist eine individuell berechnete Herzfrequenz, deren Erreichen als Abbruchkriterium für den Test dient, um eine Überlastung zu vermeiden.
Wie berechnet man die relative Wattleistung?
Die relative Wattleistung ergibt sich aus dem Verhältnis der erreichten Gesamtleistung (Watt) zum Körpergewicht des Trainierenden (Watt/kg).
Was ist ein Mesozyklus in der Trainingsplanung?
Ein Mesozyklus ist ein mehrwöchiger Trainingsabschnitt (oft 4–6 Wochen), der ein spezifisches Trainingsziel verfolgt, wie die Verbesserung der Grundlagenausdauer.
Welche biometrischen Daten sind für die Planung wichtig?
Wichtige Parameter sind Alter, Gewicht, BMI, Blutdruck und der Ruhepuls des Trainierenden.
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- Jonas Heckel (Author), 2021, Trainingsplanung für das Ausdauertraining, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1278797