Mit Übergängen wird jeder Mensch im Laufe seines Lebens konfrontiert. Dabei erfolgt einer der wichtigsten Übergänge schon im Kindesalter: Der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule. Die Institution Schule stellt neben der Familie einen bedeutenden Lebensbereich von Kindern dar. Sie werden mit dem Schuleintritt zu Schülerinnen und Schülern sozialisiert und sammeln ihre erste Schulerfahrung.
Doch neben positiven Einstellungen und Erfahrungen können Kinder auch negative Einstellungen und Sorgen im Hinblick auf den Schulwechsel haben. Mit dem Beginn der schulischen Laufbahn und dem Übergang in die weiterführende Schule, findet auch ein Wechsel der schulischen Umgebung statt: Ein neues räumliches und soziales Umfeld, neue didaktisch-methodische und pädagogische Konzepte, sowie neue Lehrerinnen und Lehrer.
Dabei hat der Übergang in die Sekundarstufe für jedes Kind eine individuelle Bedeutung. Das Wohlbefinden eines Kindes und die Bewältigung des Schulüberganges stehen im engen Zusammenhang mit der subjektiven Bedeutung, die das Kind dem Ereignis zuschreibt.
Daher ist es von zentraler Bedeutung, zu verstehen, was einen gelungenen Übergang kennzeichnet, und wie man ihn als Lehrkraft oder Elternteil bestmöglich gestalten kann. Freundschaftsbeziehungen zwischen den Kindern bilden dabei eine wichtige Basis. Dies wird anhand der folgenden Studie genauer untersucht.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Erste Studie: „Die Bedeutung des Übergangs von der Grundschule in die Sekundarstufe 1 für Freundschaftsbeziehungen von Kindern“ von Krüger, Köhler, Pfaff und Zschach (2007)
- Ausgangslage
- Durchführung
- Resultate
- Fazit
- Zweite Studie: „Der individuelle Orientierungsrahmen von Kindern und der Übergang in die Sekundarstufe\" von Helsper, Kramer, Brademann und Ziems (2007)
- Ausgangslage
- Durchführung
- Resultate
- Fazit
- Resümee und Transfer
- Literaturverzeichnis und Quellen
- Bücher/Prospekte
- Internet-Quellen
- Abbildungsverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit dem Übergang vom Primar- zum Sekundarbereich und analysiert zwei Studien, die sich mit den Auswirkungen dieses Übergangs auf Kinder beschäftigen. Die erste Studie untersucht die Bedeutung des Übergangs für Freundschaftsbeziehungen, während die zweite Studie den individuellen Orientierungsrahmen von Kindern im Kontext des Schulwechsels analysiert.
- Der Einfluss des Schulübergangs auf die Freundschaftsbeziehungen von Kindern
- Die Bedeutung des individuellen Orientierungsrahmens für die Bewältigung des Schulwechsels
- Die Relevanz von Peer-Beziehungen im Schulkontext
- Die Herausforderungen des Übergangs in die Sekundarstufe
- Die Rolle der Schule und der Eltern bei der Gestaltung eines erfolgreichen Übergangs
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema des Schulübergangs ein und beleuchtet die Bedeutung dieses Lebensabschnitts für Kinder. Es werden wichtige Aspekte wie die Sozialisation, die Bildungsumgebung und die Bedeutung des subjektiven Empfindens des Kindes beleuchtet.
Die erste Studie, „Die Bedeutung des Übergangs von der Grundschule in die Sekundarstufe 1 für Freundschaftsbeziehungen von Kindern", analysiert die Auswirkungen des Schulwechsels auf die Freundschaftsbeziehungen von Kindern. Dabei wird die methodische Vorgehensweise der Studie, die Durchführung und die Ergebnisse zusammengefasst. Die Studie beleuchtet die verschiedenen Varianten von Peer-Beziehungen nach dem Schulwechsel und die Bedeutung des sozialen Umfelds für die Bewältigung des Übergangs.
Die zweite Studie, „Der individuelle Orientierungsrahmen von Kindern und der Übergang in die Sekundarstufe", fokussiert auf den individuellen Orientierungsrahmen von Kindern im Kontext des Schulwechsels. Die Studie analysiert die Ausgangslage, die methodische Vorgehensweise, die Ergebnisse und die Schlussfolgerungen. Es wird untersucht, wie Kinder den Schulwechsel erleben und welche Faktoren ihren Übergang beeinflussen.
Schlüsselwörter
Schlüsselbegriffe dieser Arbeit sind: Schulübergang, Freundschaftsbeziehungen, Peer-Beziehungen, individueller Orientierungsrahmen, Sekundarstufe, Primarstufe, sozialer Kontext, Bildungssystem, empirische Forschung, Längsschnittstudie.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist der Übergang in die Sekundarstufe für Kinder so kritisch?
Der Übergang bedeutet einen Wechsel der gesamten sozialen und räumlichen Umgebung. Neue Lehrer, neue Anforderungen und neue Mitschüler können sowohl Vorfreude als auch Ängste auslösen.
Welchen Einfluss hat der Schulwechsel auf Freundschaften?
Studien zeigen, dass bestehende Freundschaften eine wichtige Stütze sind. Der Übergang kann Freundschaften festigen, aber auch dazu führen, dass sich soziale Kreise durch die neue Klassenzusammensetzung komplett verändern.
Was ist der „individuelle Orientierungsrahmen“ von Kindern?
Dies beschreibt die subjektive Sichtweise und die Erwartungen, mit denen ein Kind dem Schulwechsel begegnet. Dieser Rahmen beeinflusst maßgeblich, wie erfolgreich das Kind den Übergang bewältigt.
Welche Rolle spielen Peer-Beziehungen im Schulkontext?
Peer-Beziehungen (Gleichaltrige) sind zentral für die Sozialisation. Ein stabiles soziales Umfeld in der neuen Schule fördert das Wohlbefinden und die Lernbereitschaft nach dem Wechsel.
Wie können Lehrkräfte den Übergang unterstützen?
Durch pädagogische Konzepte, die das Ankommen erleichtern, die Förderung des Klassenzusammenhalts und eine enge Kommunikation mit den Eltern können Lehrkräfte den Schulwechsel positiv gestalten.
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- Jalda Kalhor-Moghaddam (Author), 2018, Studien und Forschungsergebnisse. Untersuchung und Reflexion zweier Studien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1275946