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Fremdsprachen im Kindergarten

Titel: Fremdsprachen im Kindergarten

Hausarbeit , 2005 , 23 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Master of Arts (Kulturwissenschaften) Dorota Miller (Autor:in)

Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Fremdsprachenlernen wird immer populärer und die Eltern möchten, dass ihre Kinder so früh wie möglich damit anfangen. Dieses Wissen soll es ermöglichen, einen besseren Job zu bekommen und erfolgreich im Leben zu sein. Dabei ist es nicht immer offensichtlich, was mit dem frühen Fremdsprachenerwerb erreicht werden soll. Diese Arbeit stellt die Grundrisse des Lernens im Kindergarten dar.

Im ersten Kapitel werden die Gründe für den Beginn des Fremdsprachenunterrichts im Kindesalter genannt. Es handelt sich hier um unterschiedliche Ansätze. Die Kinder befinden sich in einer optimalen Lernphase, haben eine flexible Hirnstruktur, schlüpfen gern in verschiedene Rollen und lernen die anderen Kulturen kennen. Die Offenheit kann im Unterricht genutzt werden, dient aber auch dem größeren Verständnis gegenüber Neuem.

Danach wird auf die Ziele des Fremdsprachenlernens im Kindergarten eingegangen. Diese können unterschiedlich sein.

Im weiteren Verlauf werden die Modelle des Lernens näher betrachtet. Diese sind sehr unterschiedlich, ähneln sich aber in den Methoden. Die Fremdsprache wird entweder als Aktivitätsangebot oder Immersion angeboten, wobei man vor allem auf die natürlichen und kommunikativen Lernsituationen abzielt. Kinder lernen durch Handeln und Spielen, deswegen muss der Ablauf gleich sein, aber in sich variieren.

Der letzte Teil der Arbeit stellt ein Projekt aus der Grenzregion (Deutschland/Polen) dar, wo die Kinder die Möglichkeit bekommen, die fremde Sprache des Nachbarlandes zu erwerben. Es werden praktische Erfahrungen, Probleme und Erfolge präsentiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Gründe für Fremdsprachen im Kindergartenalter

3 Ziele des frühen Fremdsprachenerwerbs

4 Kindergartenunterricht

4.1 Modelle

4.2 Methoden

5 Bericht aus der Praxis

6 Schlussfolgerung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen, Ziele sowie methodische Ansätze des Fremdsprachenlernens im Kindergartenalter und beleuchtet diese anhand eines praktischen Projekts im deutsch-polnischen Grenzgebiet.

  • Kognitive und emotionale Vorteile der frühen Sprachförderung
  • Differenzierung zwischen verschiedenen Lernmodellen wie Immersion und Aktivitätsangeboten
  • Methodische Gestaltung kindgerechter und spielorientierter Lernsituationen
  • Herausforderungen in der praktischen Umsetzung und die Rolle der Elternarbeit
  • Förderung der interkulturellen Sensibilisierung im Vorschulalter

Auszug aus dem Buch

4.2 Methoden

Lebensbezogene Didaktik ist ein Ansatz von Huppertz. Die Grundgedanken dieser Methode betreffen Wertvorstellungen (u.a. Gerechtigkeit, Weltbürgerlichkeit) und die Benutzung von erlebenden Beschäftigungen, z.B. Gesang, Tanz, Rhythmik, Rollenspiel, Aktivitätsangebote, Begegnungen mit fremdsprachigen Einrichtungen (vgl. Huppertz 2003: 16). Zu den weiteren Merkmalen der lebensbezogenen Didaktik gehört die Einschließung vom Leben in seinem ganzen Umfang, eine Menge von Aktivitäten und Handeln, echtes Zusammenleben der Kinder, Familien und Erzieherinnen, Schulvorbereitung, Traditionsvermittlung, Zeigen von Natur und ihre Verknüpfung mit den Menschen (vgl. Huppertz 2003: 22f.). Beim lebensbezogenen Ansatz muss man Projektmethode, Freispiele und Aktivitätsangebote gewährleisten (vgl. Huppertz 2003: 32).

Die Merkmale des Lernens mit Kindern sehen nach Myczko (2000: 208f.) wie folgt aus:

"entspannte Atmosphäre, Wärme (...)

einen Gesprächspartner einbeziehen, der in die Phantasiewelt der Kinder passt (Puppe, Teddybär, Eule) (...)

Spielsituationen gestalten, in denen jedes Kind mitmachen kann

den Unterricht abwechslungsreich durchführen (es ist sehr günstig, für Überraschungen zu sorgen)

wenig neues Material einplanen und viel wiederholen

die Präsentation des Sprachmaterials emotional binden und anschaulich gestalten"

Hören, Sehen und Verstehen bilden die Schwerpunkte des Unterrichts, wobei die Bedürfnisse der Kinder im Bezug auf Spielen, Singen und Bewegen erfüllt werden müssen. Die Sprache, welche benutzt wird, soll nach Schliewert aus einfachen Sätzen bestehen. Man soll oft wiederholen, langsam und deutlich reden und deutlich artikulieren (vgl. Schliewert 2002: 30).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die steigende Popularität des frühen Fremdsprachenlernens und skizziert die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der kindlichen Lernphase.

2 Gründe für Fremdsprachen im Kindergartenalter: Dieses Kapitel begründet den frühen Spracherwerb durch neurobiologische Faktoren, die Sensibilität des Kindes für Sprachen sowie sozio-kulturelle Vorteile.

3 Ziele des frühen Fremdsprachenerwerbs: Der Fokus liegt hier auf der Entwicklung von mündlicher Kompetenz, der Förderung sozialer Fähigkeiten und der Freude am interkulturellen Austausch.

4 Kindergartenunterricht: Das Kapitel bietet einen Überblick über verschiedene Lehransätze und strukturelle Anforderungen an die Unterrichtsgestaltung im Kindergarten.

4.1 Modelle: Hier werden unterschiedliche Organisationsformen wie das Aktivitätsangebot und das Immersionsmodell detailliert gegenübergestellt.

4.2 Methoden: Dieser Abschnitt beschreibt spezifische pädagogische Methoden wie die lebensbezogene Didaktik und den spielerischen Umgang mit Sprachmaterialien.

5 Bericht aus der Praxis: Der Autor schildert die praktischen Erfahrungen eines Projekts an der deutsch-polnischen Grenze unter Anwendung des Prinzips "Lernen durch Spielen".

6 Schlussfolgerung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass der Erfolg im Kindesalter primär über Motivation und kindgerechte Atmosphäre definiert wird.

Schlüsselwörter

Früher Fremdsprachenerwerb, Kindergarten, Immersion, Sprachsensibilisierung, Spielpädagogik, interkulturelle Erziehung, kindgerechtes Lernen, Motivation, Fremdsprachenvermittlung, Sprachmelodie, frühkindliche Entwicklung, pädagogische Methoden, lebensbezogene Didaktik, Handpuppen, Grenzregion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, unter welchen Voraussetzungen und mit welchen Methoden Fremdsprachen im Kindergartenalter effektiv und kindgerecht vermittelt werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die entwicklungspsychologischen Begründungen für das frühe Fremdsprachenlernen, die Abgrenzung verschiedener Lernmodelle sowie die praktische Umsetzung im Kindergartenalltag.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, die theoretischen Hintergründe zu beleuchten, um aufzuzeigen, wie Kinder durch Freude und spielerisches Handeln für Fremdsprachen sensibilisiert werden können.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse verschiedener fachdidaktischer Ansätze, ergänzt durch einen Erfahrungsbericht aus einem konkreten Projekt an der deutsch-polnischen Grenze.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Lernziele, eine Analyse von Unterrichtsmodellen (z.B. Immersion) und eine detaillierte Ausarbeitung didaktischer Methoden, wie etwa die lebensbezogene Didaktik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Wichtige Begriffe sind insbesondere: Früher Fremdsprachenerwerb, Immersion, spielorientiertes Lernen, interkulturelle Sensibilisierung und die Rolle der Lehrperson im Vorschulbereich.

Welche Bedeutung kommt der Rolle der Lehrperson bei diesem Sprachangebot zu?

Die Lehrperson fungiert als wichtiger Bezugspunkt, der durch Mimik, Gestik und eine positive emotionale Einbindung den Spracherwerb maßgeblich unterstützt und die nötige Sicherheit im Lernprozess schafft.

Warum ist das "Lernen durch Spielen" so essenziell für die Zielgruppe?

Kinder in diesem Alter können sich nur kurz konzentrieren und benötigen handlungsorientierte, abwechslungsreiche Aktivitäten, um neue Vokabeln und Strukturen unbewusst und ohne Leistungsdruck aufzunehmen.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Fremdsprachen im Kindergarten
Hochschule
Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
Note
2,3
Autor
Master of Arts (Kulturwissenschaften) Dorota Miller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
23
Katalognummer
V127591
ISBN (eBook)
9783640340316
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fremdsprachen Kindergarten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Master of Arts (Kulturwissenschaften) Dorota Miller (Autor:in), 2005, Fremdsprachen im Kindergarten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/127591
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