In dieser Arbeit werden Chancen und Risiken bzw. der Nutzen und mögliche Bedenken von Social Media für Krankenhäuser herausgearbeitet.
Vor über 20 Jahren wurde erstmals die Möglichkeit geboten, Internetfunktionen zu nutzen. Dies wurde jedoch seitens der Unternehmen nicht wirklich ernst genommen und der Nutzen daraus nur unzureichend erkannt. Auch die Nutzerzahl, die 1998 lediglich bei ca. sieben Millionen Personen lag, ist im Jahr 2014 mit über 55 Millionen Nutzern stark gestiegen. Zudem besitzt mittlerweile jedes Krankenhaus eine Internetseite.
Der Begriff „Web 2.0“ kam vor zehn Jahren erstmalig zum Vorschein und damit einhergehend auch „Social Media“. Die Möglichkeiten, schnell Informationen auszutauschen, nahmen andere Dimensionen ein. Auch gab es nicht nur klassische Internetseiten, sondern auch diverse soziale Netzwerke, Portale und Foren.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Begriffsbestimmungen und Einteilungen von Social Media
- Aktueller Stand in deutschen Krankenhäusern
- Social Media als Chancen für Krankenhäuser
- Die Karrierewebseite
- Web 2.0
- Human Resources-Public Relations
- Weitere Chancen für Krankenhäuser
- Risiken von Social Media
- Fazit und Diskussion
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht den Einsatz von Social Media in Krankenhäusern, analysiert die Chancen und Risiken dieser Technologie und beleuchtet den aktuellen Stand der Nutzung in Deutschland.
- Definition und Einteilung von Social Media
- Aktuelle Situation in deutschen Krankenhäusern
- Chancen von Social Media für Krankenhäuser, z.B. Rekrutierung von Mitarbeitern und Employer Branding
- Risiken von Social Media, wie z.B. Datenschutzbedenken und Reputationsschäden
- Diskussion der Ergebnisse und mögliche Gründe für den aktuellen Stand der Nutzung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Definition von Social Media und erläutert verschiedene Kategorien wie soziale Netzwerke, Bewertungsportale und Blogs. Anschließend wird der aktuelle Stand der Social-Media-Nutzung in deutschen Krankenhäusern beleuchtet, wobei der Fokus auf der Nutzung für Rekrutierung und Employer Branding liegt. Im Kapitel über die Chancen von Social Media für Krankenhäuser werden die Bereiche Karrierewebseiten, Web 2.0 und Human Resources-Public Relations genauer betrachtet. Abschließend werden einige Risiken des Social-Media-Einsatzes in Krankenhäusern, wie Datenschutzbedenken und Reputationsschäden, aufgezeigt.
Schlüsselwörter
Social Media, Krankenhäuser, Chancen, Risiken, Web 2.0, Employer Branding, Rekrutierung, Datenschutz, Reputation, aktueller Stand, Deutschland.
Häufig gestellte Fragen
Welche Chancen bietet Social Media für Krankenhäuser?
Social Media ermöglicht effektives Employer Branding, die gezielte Rekrutierung von Fachkräften über Karrierewebseiten und eine verbesserte Kommunikation mit Patienten.
Was sind die größten Risiken von Social Media im Gesundheitswesen?
Zu den Hauptrisiken zählen Datenschutzverletzungen, mögliche Reputationsschäden durch negative Kommentare und der hohe personelle Aufwand für die Pflege der Kanäle.
Wie verbreitet ist Social Media in deutschen Kliniken?
Während fast jedes Krankenhaus eine Website besitzt, variiert die aktive Nutzung von sozialen Netzwerken stark. Viele Kliniken nutzen sie primär für PR und Personalmarketing.
Was versteht man unter Web 2.0 im Krankenhauskontext?
Web 2.0 bezeichnet den Wandel vom reinen Informationskonsum hin zur Interaktion, bei der Krankenhäuser über Blogs oder Foren direkt mit der Öffentlichkeit kommunizieren.
Warum ist Employer Branding für Krankenhäuser wichtig?
Angesichts des Fachkräftemangels müssen sich Krankenhäuser als attraktive Arbeitgeber positionieren, um qualifiziertes Personal zu gewinnen und langfristig zu binden.
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- Anonym (Author), 2015, Social Media im Krankenhaus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1275592