In dieser Hausarbeit wird mit Bezug auf die theoretischen Grundlagen nach Esping Andersen dargestellt, welche arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen die Länder Deutschland und Österreich zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie ergriffen haben. Dabei wird auf Unterstützungsleistungen für Selbstständige und Unternehmer und auf Fördermaßnahmen mit Mitarbeiter und Eltern eingegangen. Es wird zudem dargestellt, wie das Kurzarbeitergeld die Wirtschaft und das Sozialleben als ein Sicherungsinstrument in den jeweiligen Ländern ausgestaltet und unterstützt hat.
Inhaltsverzeichnis
- Vorbemerkung
- Abkürzungsverzeichnis
- 1. Vergleich Deutschland und Österreich
- 1.1. Einleitung
- 1.2. Hauptteil
- 1.2.1. Theoretischer Bezug zu Esping-Andersen
- 1.2.2. Auslegung des Kurzarbeitergeldes als krisenunterstützende Stabilisierungsmaßnahme
- 1.2.3. Unterstützungsleistungen für Selbstständige
- 1.2.4. Fördermaßnahmen für Unternehmen
- 1.2.5. Beschäftigungsunterstützende Maßnahmen für Familien
- 1.2.6. Fort- und Weiterbildung als Humankapitalinvestition
- 1.3. Fazit und Ausblick
- Literaturverzeichnis
- Anhang
- 2. Bibliografie zum arbeitsmarktpolitischen Vergleich von Dänemark und Deutschland
- 2.1. Fachzeitschriften
- 2.2. Sammelbänder
- 2.3. Monografien
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Vergleich der Arbeitsmarktpolitik Deutschlands und Österreichs im Kontext der COVID-19-Pandemie. Ziel ist es, die Bewältigung der arbeitsmarktpolitischen Herausforderungen durch beide Länder zu analysieren und zu beurteilen, ob die ergriffenen Maßnahmen zur Reduzierung der Arbeitslosigkeit geführt haben.
- Auslegung des Kurzarbeitergeldes als krisenunterstützende Stabilisierungsmaßnahme
- Unterstützungsleistungen für Selbstständige
- Fördermaßnahmen für Unternehmen
- Beschäftigungsunterstützende Maßnahmen für Familien
- Fort- und Weiterbildung als Humankapitalinvestition
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Relevanz des Themas im Kontext der COVID-19-Pandemie beleuchtet. Im Hauptteil wird ein Vergleich der Arbeitsmarktpolitik Deutschlands und Österreichs anhand von fünf Kriterien durchgeführt. Die einzelnen Kriterien werden im Kontext des regimetypisierenden Ansatzes von Esping-Andersen theoriegeleitet analysiert. Die Arbeit beleuchtet dabei die Auslegung des Kurzarbeitergeldes, Unterstützungsleistungen für Selbstständige, Fördermaßnahmen für Unternehmen, beschäftigungsunterstützende Maßnahmen für Familien sowie Fort- und Weiterbildung als Humankapitalinvestition.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Arbeitsmarktpolitik, COVID-19-Pandemie, Deutschland, Österreich, Esping-Andersen, Kurzarbeitergeld, Selbstständige, Unternehmen, Familien, Fort- und Weiterbildung, Humankapitalinvestition, Arbeitslosigkeit.
Häufig gestellte Fragen
Wie unterscheidet sich das Kurzarbeitergeld in Deutschland und Österreich?
Beide Länder nutzten es als zentrales Stabilisierungsinstrument in der Pandemie, wobei Österreich spezifische Pauschalsätze und Deutschland gestaffelte Sätze anwendete.
Wer ist Esping-Andersen und was ist sein theoretischer Beitrag?
Er entwickelte die Theorie der Wohlfahrtsstaatsregime (liberal, konservativ, sozialdemokratisch), die als Basis für den Vergleich der Sozialpolitik dient.
Welche Hilfen gab es für Selbstständige während der COVID-19-Pandemie?
Die Arbeit analysiert direkte Finanzhilfen und Überbrückungsgelder, die in beiden Ländern zur Sicherung der Existenz von Einzelunternehmern eingeführt wurden.
Wie wurden Familien in der Arbeitsmarktpolitik unterstützt?
Durch Maßnahmen wie Sonderbetreuungszeiten, Kinderboni und Lohnfortzahlungen bei Schul- oder Kitaschließungen.
Welche Rolle spielt Humankapitalinvestition in der Krise?
Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen wurden gefördert, um die Zeit der Kurzarbeit für Qualifizierungen zu nutzen und die langfristige Beschäftigungsfähigkeit zu sichern.
- Quote paper
- Florian Kalus (Author), 2021, Arbeitsmarktpolitikvergleich von Deutschland und Österreich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1272008