Sitcoms sind eine Art der Fernsehunterhaltung, die sich seit den Anfängen des Fernsehens einer stetigen Beliebtheit erfreuen kann. Bereits in den Fünfzigerjahren waren Sitcoms wie „I love Lucy“ ein Publikumsmagnet. Im Laufe der Entwicklung und der wachsenden Bedeutung des Fernsehens entwickelten sich Sitcoms mit zu den beliebtesten Programmen im Fernsehen.
Um nun den Humor und die für Gender typischen und untypischen Merkmale von Sitcoms analysieren zu können, ist es von Nöten zu definieren was eine Sitcom ist, wie in diesen Humor erzeugt wird und wie Gender im Zusammenhang mit Sitcoms steht.
Um diese Ergebnisse praktischer betrachten zu können, nutze ich möglichst viele Beispiele aus Sitcoms. Die Sitcom „Golden Girls“ fungiert hier als Hauptbeispiel.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Die Historie von Sitcoms
- Defintion von Sitcom
- The Golden Girls
- Humorerzeugung und Humorformen in Sitcoms
- Komik und Witz
- Galgenhumor und schwarzer Humor
- Parodie, Travestie und Satire
- Sarkasmus und Ironie
- Running Gag und sexuelle Witzeleien
- Humortheorien in Sitcoms
- Degradations- und Aggressionstheorie
- Inkongruenztheorie
- Entspannungstheorie
- Gendertypisches in Sitcoms
- Weibliche Rollenbilder in Sitcoms
- Die Darstellung der Frau in Sitcoms
- Das Rollenbild der Frau von den 50ern bis in die 70er
- Das Rollenbild der Frau in den 80ern und 90ern
- Die weiblichen Rollenbilder in ,,Golden Girls“
- Männliche Rollenbilder in Sitcoms
- Das männliche Rollenbild in den 50ern bis zu den 80ern
- Das männliche Rollenbild in den 80ern bis heute
- Schluss
- Literaturverzeichnis
- Anhang
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit analysiert Humor und Gender in Sitcoms, wobei „The Golden Girls“ als Beispiel dient. Ziel ist es, die Entstehung von Humor in Sitcoms zu untersuchen und die Darstellung von Geschlechterrollen in diesem Genre zu beleuchten.
- Die Definition und Historie von Sitcoms
- Humorerzeugung und Humorformen in Sitcoms
- Humortheorien in Sitcoms
- Gendertypisches in Sitcoms
- Weibliche und männliche Rollenbilder in Sitcoms
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema Humor und Gender in Sitcoms ein und erläutert die Relevanz der Analyse. Die Historie von Sitcoms beleuchtet die Entwicklung des Genres vom Radioprogramm bis zum heutigen Fernsehformat. Die Definition von Sitcoms beschreibt die formalen Merkmale und Charakteristika des Genres. „The Golden Girls“ wird als Beispiel für eine klassische Sitcom vorgestellt.
Das Kapitel „Humorerzeugung und Humorformen in Sitcoms“ untersucht verschiedene Formen von Humor, die in Sitcoms verwendet werden, wie Komik, Galgenhumor, Parodie, Sarkasmus und Running Gags. Die Humortheorien in Sitcoms beleuchten verschiedene Ansätze zur Erklärung von Humor, wie die Degradations- und Aggressionstheorie, die Inkongruenztheorie und die Entspannungstheorie.
Das Kapitel „Gendertypisches in Sitcoms“ analysiert die Darstellung von Geschlechterrollen in Sitcoms. Die weiblichen Rollenbilder in Sitcoms werden im Detail betrachtet, wobei die Entwicklung des Rollenbilds der Frau von den 1950er Jahren bis in die 1990er Jahre beleuchtet wird. Die weiblichen Rollenbilder in „Golden Girls“ werden im Kontext der Zeit und der gesellschaftlichen Entwicklung analysiert.
Das Kapitel „Männliche Rollenbilder in Sitcoms“ untersucht die Darstellung von Männern in Sitcoms und die Entwicklung des männlichen Rollenbilds von den 1950er Jahren bis in die Gegenwart.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Sitcoms, Humor, Gender, Geschlechterrollen, weibliche Rollenbilder, männliche Rollenbilder, Humortheorien, „The Golden Girls“, Komik, Galgenhumor, Parodie, Sarkasmus, Running Gags, Degradations- und Aggressionstheorie, Inkongruenztheorie, Entspannungstheorie.
Häufig gestellte Fragen
Was macht eine Sitcom aus?
Eine Sitcom (Situation Comedy) zeichnet sich durch feste Charaktere, wiederkehrende Schauplätze und humorvolle Alltagssituationen aus, oft untermalt von Lachern.
Wie wird Humor in "Golden Girls" erzeugt?
Humor entsteht durch verschiedene Formen wie Sarkasmus, Ironie, sexuelle Witzeleien, Running Gags und Galgenhumor.
Welche Humortheorien lassen sich auf Sitcoms anwenden?
Die Arbeit nennt die Degradations- und Aggressionstheorie, die Inkongruenztheorie (Überraschung durch Unpassendes) und die Entspannungstheorie.
Wie haben sich Frauenrollen in Sitcoms verändert?
Die Darstellung wandelte sich von der klassischen Hausfrau der 50er Jahre hin zu selbstbewussteren und vielfältigeren Rollenbildern in den 80er und 90er Jahren.
Was ist das Besondere an den Charakteren der "Golden Girls"?
Die Serie brach mit Gendertypischen Altersklischees, indem sie vier ältere Frauen als sexuell aktiv, humorvoll und unabhängig darstellte.
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- Luc Wildanger (Author), 2004, Golden Girls - Humor und Gender in Sitcoms, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/127062