Notizen zu den Seelsorgekonzepten von Schleiermacher, Pfister, Thurneysen, Scharfenberg und Stollberg. Jeweils eingeordnet und in Beziehung gesetzt.
Inhaltsverzeichnis
- 01 - DEFINITION SEELSORGE
- 02 - F. D. E. SCHLEIERMACHER
- 03 - E. THURNEYSEN
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Text gibt einen Überblick über die Entwicklung der Seelsorge in Deutschland, beginnend mit den frühen Theorien von Schleiermacher bis hin zu modernen Ansätzen wie der therapeutischen Seelsorge.
- Definition und Entwicklung des Seelsorgebegriffs
- Einfluss von Theologie und Psychologie auf die Seelsorgepraxis
- Die Rolle des Seelsorgenden und des Ratsuchenden
- Verschiedenartige Formen und Kontexte der Seelsorge
- Verhältnis von Seelsorge und Psychotherapie
Zusammenfassung der Kapitel
01 - DEFINITION SEELSORGE
Dieses Kapitel beleuchtet den vielschichtigen Begriff der Seelsorge und seine verschiedenen Betrachtungsweisen. Es zeigt die Bedeutung des historischen Kontextes für die Definition von Seelsorge auf und stellt die unterschiedlichen Perspektiven des Ratsuchenden und des Seelsorgenden vor. Das Kapitel geht außerdem auf die Differenzierung zwischen Cura animarum generalis und specialis ein und diskutiert die fünf Dimensionen der Seelsorge: Beziehung, Person, Themen, Kontext und Transzendenz.
02 - F. D. E. SCHLEIERMACHER
Dieser Abschnitt befasst sich mit der ersten formellen Theorie der Seelsorge, die von Friedrich Schleiermacher aufgestellt wurde. Schleiermachers Konzept der Seelsorge als Inklusionshandlung, die der individuellen Freiheit und der Integration in die Gemeinde dient, wird im Detail dargestellt.
03 - E. THURNEYSEN
Dieses Kapitel präsentiert die kerygmatische Seelsorge nach Eduard Thurneysen, die den Bezug zu Gott und die Verkündigung der Gnade Gottes in den Mittelpunkt stellt. Thurneysens Sichtweise auf die Psychologie als Hilfswissenschaft und die Abgrenzung der Seelsorge von der Psychotherapie werden erläutert.
Schlüsselwörter
Seelsorge, Theologie, Psychologie, Verkündigung, Gemeinde, Freiheit, Inklusion, Transzendenz, Psychotherapie, Hilfswissenschaft, Kerygma, Gnade, Vergebung, Geschichte, Entwicklung, Kontexte.
Häufig gestellte Fragen
Wie wird Seelsorge heute definiert?
Seelsorge wird als vielschichtiger Begriff betrachtet, der fünf Dimensionen umfasst: Beziehung, Person, Themen, Kontext und Transzendenz. Sie unterscheidet zwischen der allgemeinen (Cura animarum generalis) und der speziellen Seelsorge (specialis).
Was ist das Seelsorgekonzept von Friedrich Schleiermacher?
Schleiermacher verstand Seelsorge als eine Inklusionshandlung, die der individuellen Freiheit des Einzelnen und dessen Integration in die christliche Gemeinde dient.
Was kennzeichnet die kerygmatische Seelsorge nach Eduard Thurneysen?
Thurneysens Ansatz stellt die Verkündigung der Gnade Gottes (Kerygma) in den Mittelpunkt. Er sieht die Psychologie lediglich als Hilfswissenschaft und grenzt Seelsorge klar von der Psychotherapie ab.
Wie verhalten sich Seelsorge und Psychotherapie zueinander?
Während moderne Ansätze oft therapeutische Elemente integrieren, betonen klassische Konzepte wie das von Thurneysen die theologische Eigenständigkeit der Seelsorge durch den Fokus auf Vergebung und Transzendenz.
Welche Rolle spielen die Konzepte von Scharfenberg und Stollberg?
Diese Autoren repräsentieren modernere Entwicklungen, die psychologische Erkenntnisse stärker in die Seelsorgepraxis einbeziehen und das Verhältnis zwischen Ratsuchendem und Seelsorgendem neu definieren.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2022, Seelsorgekonzepte. Konzepte von Schleiermacher, Pfister, Thurneysen, Scharfenberg und Stollberg, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1266831