Während die historische Entwicklung der letzten Jahrzehnte insgesamt eine starke Zunahme von Demokratien aufzeigt, beweist die heutige Zeit immer mehr, dass diese Entwicklung nicht unantastbar ist. Eine Demokratie unterscheidet sich von anderen Herrschaftstypen, wie beispielsweise der Aristokratie oder der Monarchie. Sie stellt einen besonderen Herrschaftstypus dar, weil alle Mitglieder der jeweiligen Gesellschaft das gleiche politische Teilhaberecht, beispielsweise durch Abstimmungen und Wahlen haben. Dabei ist ein demokratisches Gesellschaftssystem erst dann gegeben, wenn es sich bei der Anzahl der Personen, welche direkte politische Entscheidungen treffen, um die Mehrheit des Volkes handelt und somit der repräsentative Wille des Volkes umgesetzt wird. Zusätzlich muss stets Rechenschaft dieser Personen gegenüber dem Rest des Volkes bestehen. Diesbezüglich gibt es immer wieder neue und verschiedene Demokratietheorien, welche sich mit den politischen Formen und Theorien der Demokratie auseinandersetzen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Hauptteil
- Paretos Theorie des "Kreislaufs der Eliten"
- Die soziale Pyramide
- Elite und Macht
- Der Kreislauf der Eliten
- Abhängigkeit zwischen Anführern und Masse
- Demokratie nach Schumpeter
- Revolutionen
- Die herrschende Klasse
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht, ob Paretos Theorie des „Kreislaufs der Eliten“ als eine Demokratietheorie verstanden werden kann. Die Arbeit analysiert die Kernthesen von Paretos Theorie und prüft deren Kompatibilität mit demokratischen Prinzipien. Das Ziel ist es, die Frage zu beantworten, ob die Theorie eine realistische Beschreibung demokratischer Prozesse darstellt oder ob sie eher ein Modell einer elitären Herrschaft bietet.
- Paretos Theorie des "Kreislaufs der Eliten"
- Die soziale Pyramide und die Rolle der Eliten
- Demokratische Prinzipien wie Volkssouveränität und politische Partizipation
- Der Einfluss von Lebensumständen auf die soziale Mobilität
- Die Rolle von Revolutionen und Machtwechseln in der Theorie
Zusammenfassung der Kapitel
- Die Einleitung stellt die Relevanz des Themas in den Kontext der heutigen Entwicklung von Demokratien und stellt verschiedene Demokratietheorien vor, die sich mit der Frage nach dem Wesen und der Praxis von Demokratie befassen.
- Der Hauptteil beleuchtet Paretos Theorie des "Kreislaufs der Eliten" und untersucht ihre Kompatibilität mit demokratischen Prinzipien. Er analysiert die soziale Pyramide, die Rolle der Eliten und die Mechanismen des Elitenwechsels. Weiterhin wird die Frage der Machtverteilung und der Legitimation von Herrschaft aus der Perspektive von Paretos Theorie betrachtet.
Schlüsselwörter
Pareto, Eliten, Kreislauf der Eliten, Demokratie, Volkssouveränität, soziale Pyramide, politische Partizipation, Machtverteilung, Legitimation, Revolution, herrschende Klasse, Cliquenpolitik.
Häufig gestellte Fragen
Was besagt Paretos Theorie vom „Kreislauf der Eliten“?
Die Theorie beschreibt einen ständigen Wechsel an der Macht, bei dem eine herrschende Elite durch eine neue, aufstrebende Elite ersetzt wird.
Kann Paretos Theorie als Demokratietheorie gelten?
Die Arbeit untersucht, ob Pareto eine realistische Beschreibung demokratischer Prozesse bietet oder eher ein Modell elitärer Herrschaft darstellt.
Was symbolisiert die „soziale Pyramide“?
Sie stellt die hierarchische Struktur der Gesellschaft dar, an deren Spitze sich die Eliten befinden, während die Masse die Basis bildet.
Wie definiert Pareto die Abhängigkeit zwischen Anführern und Masse?
Die Arbeit analysiert das Spannungsverhältnis und die Mechanismen, durch die Eliten die Masse führen oder durch Revolutionen gestürzt werden.
Was ist der Unterschied zur Demokratie nach Schumpeter?
Die Arbeit zieht Vergleiche zu anderen Theoretikern wie Schumpeter, um Paretos Thesen im Kontext demokratischer Prinzipien wie Volkssouveränität zu prüfen.
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- Anonym (Author), 2020, Ist Paretos "Kreislauf der Eliten" eine Demokratietheorie?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1266268