Bei der Lerngruppe handelt es sich um einen Geschichtskurs der Klasse 6a, der aus insgesamt 28 Schülerinnen und Schülern besteht. In dieser Konstellation besteht die Klasse seit dem letzten Schuljahr (2019/2020). Die Lehramtsanwärterin kennt die Klasse seit Beginn des neuen Schuljahres (2020/2021), da sie seit diesem Zeitpunkt den Geschichtskurs im Rahmen des Ausbildungsunterrichts unterrichtet. Die Hälfte der Klasse besitzt einen Migrationshintergrund und hat Deutsch als Zweitsprache erlernt. Daher sind zum Teil Mängel in den sprachlichen Kompetenzen der Lernenden festzustellen.
Hinsichtlich des Lernverhaltens der SuS lässt sich anmerken, dass die Lerngruppe das Fach Geschichte zu Beginn des aktuellen Schuljahres als neues Fach hinzubekommen hat. Aufgrund der Umstellung von G8 auf G9 wird Geschichte Gymnasium seit dem letzten Schuljahr erst ab Klasse 6 im Zweijahreszyklus unterrichtet. Es zeigt sich jedoch bei den Geschichtsanfängern bereits ein außerordentliches Interesse am neuen Fach.
Der Großteil der Klasse folgt dem Unterrichtsgeschehen stets aktiv und interessiert. Insgesamt lässt sich eine hohe Lernbereitschaft sowie eine aktive Mitarbeit im Unterricht beobachten. Die Lerngruppe zeichnet sich durch Empathievermögen sowie Interesse und Offenheit gegenüber neuen Lerninhalten und -methoden aus. Die Sachkompetenz ist in der Klasse different ausgebildet. Die Mehrheit der SuS ist in der Lage, einen Sachgegenstand angemessen zu beschreiben und ansatzweise zu beurteilen. Im Bereich der Methodenkompetenz ist zu erwähnen, dass der Umgang mit geschichtswissenschaftlichen Methoden von den meisten Lernenden gut umgesetzt werden kann. Lediglich die Urteilskompetenz ist im Anfangsunterricht Geschichte bei der Lerngruppe bisher nur in Ansätzen erkennbar.
Inhaltsverzeichnis
- Darstellung der längerfristigen Unterrichtszusammenhänge
- Ausführungen zur Lerngruppe
- Tabellarische Darstellung des Unterrichtsvorhabens
- Begründung der längerfristigen Unterrichtszusammenhänge
- Planungsentscheidungen zur Unterrichtsstunde
- Aktueller Kompetenzstand zu Beginn der Stunde
- Angestrebter Kompetenzstand am Ende der Stunde
- Kompetenzschwerpunkt
- Stufen des Kompetenzaufbaus
- Bezug zu den Kompetenzerwartungen des Kernlehrplans
- Hausaufgaben
- Hausaufgaben zur Besuchsstunde
- Hausaufgaben zur nächsten Stunde
- Didaktisch-methodische Entscheidungen zur Stunde
- Verlaufsplan zur Unterrichtsstunde
- Literatur
- Anhang
- Materialien
- Antizipierte Schülerergebnisse
- Kompetenzen des Kernlehrplans
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die schriftliche Arbeit gemäß § 32 (5) OVP im Fach Geschichte befasst sich mit der Bedeutung des Nils für die Bevölkerung Ägyptens. Die Arbeit konzentriert sich auf die Erarbeitung und Beurteilung der Bedeutung des Nils für die Bevölkerung Ägyptens im Kontext einer umfassenderen Unterrichtsreihe zu frühen Kulturen und ersten Hochkulturen.
- Die Bedeutung des Nils für die Entwicklung der ägyptischen Zivilisation
- Die Rolle des Nils für die Landwirtschaft, die Wasserversorgung und den Handel
- Die Auswirkungen des Nils auf die Gesellschaftsstruktur und die Kultur Ägyptens
- Die Nutzung des Nils als Transportweg und die Bedeutung für die Kommunikation
- Die religiöse Bedeutung des Nils in der ägyptischen Kultur
Zusammenfassung der Kapitel
Das Dokument stellt zunächst die längerfristigen Unterrichtszusammenhänge dar, indem es die Lerngruppe beschreibt und ein tabellarisch dargestelltes Unterrichtsvorhaben präsentiert. Die Begründung der längerfristigen Unterrichtszusammenhänge erläutert die curriculare Verankerung des Unterrichtsvorhabens und die relevanten Kompetenzen, die im Verlauf der Unterrichtsreihe gefördert werden sollen.
Im zweiten Kapitel werden die Planungsentscheidungen zur Unterrichtsstunde vorgestellt. Hier werden der aktuelle und angestrebte Kompetenzstand der Schüler, die Stufen des Kompetenzaufbaus und der Bezug zu den Kompetenzerwartungen des Kernlehrplans beleuchtet. Auch die Hausaufgaben sowie didaktisch-methodische Entscheidungen und der Verlaufsplan zur Unterrichtsstunde werden erläutert.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die Bedeutung des Nils für die Bevölkerung Ägyptens, die Erarbeitung und Beurteilung des Nils als Schlüsselfaktor für die Entwicklung der ägyptischen Zivilisation, die Rolle des Nils für die Landwirtschaft, Wasserversorgung, den Handel, die Gesellschaftsstruktur, die Kultur und die Religion Ägyptens.
Häufig gestellte Fragen
Welche Bedeutung hatte der Nil für die Entwicklung des alten Ägyptens?
Der Nil war die Lebensader Ägyptens. Er ermöglichte durch seine regelmäßigen Überschwemmungen fruchtbare Landwirtschaft, diente als Transportweg und prägte die Gesellschaft sowie die Religion.
Für welche Klassenstufe ist dieses Unterrichtskonzept konzipiert?
Das Konzept wurde für einen Geschichtskurs der Klasse 6 an einem Gymnasium entwickelt, wobei besonders auf Schüler mit Deutsch als Zweitsprache Rücksicht genommen wird.
Welche Kompetenzen sollen die Schüler in dieser Unterrichtsstunde erwerben?
Im Fokus stehen die Sachkompetenz zur Beschreibung des Nils als Lebensgrundlage sowie die Urteilskompetenz zur Beurteilung seiner Bedeutung für die frühe Hochkultur.
Wie ist die Unterrichtsreihe curricular verankert?
Das Vorhaben bezieht sich auf den Kernlehrplan für das Fach Geschichte und behandelt das Thema "Frühe Kulturen und erste Hochkulturen".
Welche didaktisch-methodischen Entscheidungen wurden getroffen?
Die Arbeit erläutert den Einsatz spezifischer Materialien und Methoden, um die hohe Lernbereitschaft und das Interesse der Sechstklässler am neuen Fach Geschichte zu nutzen.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2020, Ägypten – ein Geschenk des Nils? – Erarbeitung und Beurteilung der Bedeutung des Nils für die Bevölkerung Ägyptens, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1263537