In der vorliegenden Arbeit werden zunächst die zentralen Sozialisationsinstanzen der DDR beschrieben und erklärt, um im Anschluss deren Vor- und Nachteile zu diskutieren.
Auch nach über 30 Jahren seit dem Mauerfall ist in manchen Bereichen noch eine Ost-West-Kluft festzustellen. Deshalb ist es unerlässlich, den Sozialisationsprozess in der DDR näher zu beleuchten, um etwaige alltagskulturelle Unterschiede und mentale Differenzen besser zu erkennen und zu verstehen, davon zu lernen und das Verständnis beider Landesteile füreinander zu vertiefen. Vielleicht lassen sich dabei auch Aspekte identifizieren, deren Adaption vorteilhaft für unsere heutige Gesellschaft wäre.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Sozialisation und Sozialisationsinstanzen
- Die zentralen Sozialisationsinstanzen
- Die Familie
- Die vorschulischen Erziehungseinrichtungen
- Die Schule
- Die außerschulischen Organisationen
- Vor- und Nachteile der frühen Institutionalisierung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieses Essay befasst sich mit den zentralen Sozialisationsinstanzen der DDR und deren Einfluss auf die Entwicklung sozialistischer Persönlichkeiten. Es werden die verschiedenen Institutionen und deren Funktionsweise im Sozialisationsprozess der DDR analysiert, um die Vor- und Nachteile einer frühen Institutionalisierung zu diskutieren.
- Die Rolle der Familie und ihre Veränderung im Kontext der DDR-Gesellschaft
- Das vorschulische Bildungssystem und seine Bedeutung für die politische Sozialisation
- Der Einfluss des Schulsystems auf die Entwicklung sozialistischer Werte und Normen
- Die Funktion außerschulischer Organisationen wie der FDJ und der Pionierorganisation
- Die Diskussion der Vor- und Nachteile einer frühen Institutionalisierung des Sozialisationsprozesses
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung des Essays stellt die Bedeutung der Sozialisation in der DDR heraus und erklärt den Zusammenhang zwischen dem erlebten Sozialisationsprozess und dem Handeln von Ostdeutschen auch nach der Wiedervereinigung.
Im Anschluss wird der Begriff der Sozialisation definiert und der Sozialisationsprozess in die Phasen der primären und sekundären Sozialisation unterteilt. Die Rolle der Sozialisationsinstanzen als Vermittler von gesellschaftlichen Werten und Normen wird erklärt.
Im Kapitel „Die zentralen Sozialisationsinstanzen“ wird der Fokus auf die wichtigsten Institutionen der DDR gelegt, die am Sozialisationsprozess beteiligt waren. Hier werden die Familie, die vorschulischen Erziehungseinrichtungen, die Schule und die außerschulischen Organisationen genauer betrachtet.
Das Kapitel „Vor- und Nachteile der frühen Institutionalisierung“ befasst sich mit den verschiedenen Perspektiven auf die vorschulischen Einrichtungen der DDR und diskutiert deren positive und negative Auswirkungen auf die Entwicklung von Kindern.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter dieses Essays sind: Sozialisation, Sozialisationsinstanz, DDR, Familie, vorschulische Erziehungseinrichtungen, Schule, außerschulische Organisationen, Politisierung, frühe Institutionalisierung, Vor- und Nachteile.
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- Sarah Dunkel (Author), 2022, Die zentralen Sozialisationsinstanzen der DDR, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1259287