Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob sich Partnerschaften positiv auf das Rauchverhalten auswirken. Hierbei wird der Institutionalisierungsgrad der Partnerschaft berücksichtigt, indem zwischen Partnerschaften ohne gemeinsamen Haushalt, nicht-ehelichen Lebensgemeinschaften und Ehen differenziert wird. Zudem wird untersucht, ob der Partnerschaftseffekt für Männer und Frauen unterschiedlich stark ausfällt.
Es werden unter Kapitel 2 theoretische Vorüberlegungen diskutiert, Hypothesen abgeleitet und der empirische Stand der Forschung dargelegt. Danach wird der verwendete Datensatz, die Variablen und Methode sowie die Stichprobe vorgestellt (Kapitel 3). Anschließend werden die Ergebnisse präsentiert (Kapitel 4). Zuletzt folgt die Diskussion der Befunde (Kapitel 5)
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Theoretische Überlegungen und Forschungsstand
- Theoretische Überlegungen
- Empirischer Forschungsstand
- Datensatz, Variablen und Methode
- Ergebnisse
- Diskussion
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von Partnerschaften auf das Rauchverhalten. Hierbei wird der Fokus auf die unterschiedlichen Institutionalisierungsgrade von Partnerschaften gelegt, indem zwischen Partnerschaften ohne gemeinsamen Haushalt, nichtehelichen Lebensgemeinschaften und Ehen differenziert wird. Zudem wird untersucht, ob der Partnerschaftseffekt für Männer und Frauen unterschiedlich stark ausfällt.
- Der Einfluss von Partnerschaften auf das Rauchverhalten
- Die Rolle des Institutionalisierungsgrades der Partnerschaft
- Geschlechtsspezifische Unterschiede im Partnerschaftseffekt
- Theoretische Fundierung des positiven Partnerschaftseffekts
- Bewertung der empirischen Ergebnisse zum Zusammenhang zwischen Partnerschaftsstatus und Rauchverhalten
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 2 beleuchtet die theoretischen Grundlagen des positiven Partnerschaftseffekts auf das Rauchverhalten, die aus der Theorie der sozialen Kontrolle abgeleitet werden. Die Grundannahmen der Theorie werden skizziert und anschließend auf die Forschungsfrage übertragen. Es werden Hypothesen formuliert und der bisherige empirische Forschungsstand zum Zusammenhang zwischen Partnerschaftsstatus und Rauchverhalten dargestellt.
Kapitel 3 beschreibt den verwendeten Datensatz, die Variablen und die angewandte Methode.
Kapitel 4 präsentiert die empirischen Ergebnisse der Untersuchung.
Schlüsselwörter
Partnerschaft, Rauchverhalten, Institutionalisierungsgrad, soziale Kontrolle, Geschlechterrollen, empirische Forschung, Gesundheitsverhalten.
Häufig gestellte Fragen
Wirken sich Partnerschaften positiv auf das Rauchverhalten aus?
Ja, empirische Forschungen zeigen oft, dass Menschen in festen Partnerschaften seltener rauchen oder eher bereit sind, mit dem Rauchen aufzuhören.
Was besagt die Theorie der sozialen Kontrolle in diesem Kontext?
Partner üben soziale Kontrolle aus, indem sie gesundheitsschädliches Verhalten sanktionieren oder zu gesundem Verhalten motivieren, um die gemeinsame Zukunft zu sichern.
Spielt der Institutionalisierungsgrad der Partnerschaft eine Rolle?
Ja, die Arbeit differenziert zwischen Ehen, nicht-ehelichen Lebensgemeinschaften und Partnerschaften ohne gemeinsamen Haushalt, wobei die Kontrolle in Ehen meist am stärksten ist.
Gibt es Geschlechterunterschiede beim Partnerschaftseffekt?
Die Untersuchung prüft, ob Männer stärker von der sozialen Kontrolle durch Frauen profitieren als umgekehrt, was oft mit traditionellen Geschlechterrollen begründet wird.
Was passiert mit dem Rauchverhalten nach einer Trennung?
Oft führt der Wegfall der sozialen Kontrolle und der Stress einer Trennung zu einem Rückfall in das Rauchen oder zu einem erhöhten Zigarettenkonsum.
Welche Methode wird in der Studie angewandt?
Die Arbeit nutzt eine empirische Analyse basierend auf einem spezifischen Datensatz, um Hypothesen über den Zusammenhang von Beziehungsstatus und Tabakkonsum zu testen.
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- Emina Jasarovic (Autor), 2020, Wirken sich Partnerschaften positiv auf das Rauchverhalten aus?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1254898