Diese wissenschaftliche Hausarbeit soll das Management von Kernkompetenzen näher erläutern. Das Kapitel Eins beschäftigt dich einleitend mit der Beschreibung und der Bedeutung des strategischen Managements und der Kernkompetenzen allgemein.
Unter 1.3 wird genauer differenziert in Basis- und Metakompetenzen, um die Komplexität des Kernkompetenz-Managements aufzugreifen. Der Schwerpunkt der Arbeit bildet das Kapitel zwei. Dort wird nun detailliert das Kernkompetenz-Management und der Kernkompetenz-Prozesse anhand der einzelnen Aufgaben dargestellt und der Zusammenhang zum strategischen Management herausgearbeitet. Die Aufgaben sind in der Gliederung nicht separat angezeigt, sondern im Text hervorgehoben. Abschließend wird dort die Rolle des Wissensmanagement erläutert. Das Kapitel drei beschäftigt sich mit dem Kernkompetenz-Controlling, um das Thema abzurunden. Anhand des roten Fadens beendet das Kapitel Vier das Thema des Kernkompetenz-Managements.
Es sollen also folgende Fragen im Laufe der Hausarbeit geklärt werden:
Was ist strategisches Management?
Was sind Kernkompetenzen und Kernprozesse?
Was ist de Bedeutung von Wissensmanagement?
Was heißt Kernkompetenz-Controlling?
Wie erfolgt die Umsetzung des Kernkompetenz-Managements?
Diese Hauarbeit ist in großen Teilen an die Literatur von Prof. Dr. Wilfried Krüger und Christian Homp „Kernkompetenz-Management – Steigerung von Flexibilität und Schlagkraft im Wettbewerb“ orientiert. Krüger und Homp haben sich ausführlich mit dem Thema Kernkompetenzen befasst und werden von zahlreichen anderen Management-Autoren zitiert. So ist die Auswahl anderer Literaturquellen sehr eingeschränkt.
Inhaltsverzeichnis
1. Kernkompetenz - Management als Instrument des strategischen Managements
1.1 Begriff und Entwicklung des strategischen Managements
1.2 Begriff und Bedeutung von Kernkompetenzen
1.3 Bedeutung von Basis- und Metakompetenzen
2. Das Kernkompetenz - Management
2.1 Einsatz von Kernkompetenzen im strategischen Management
2.2 Aufgaben des Kernkompetenz - Management
2.3 Kernprozesse
2.4 Bedeutung des Wissensmanagement
3. Risikoanalyse im Kernkompetenz - Management
3.1 Risiken der Kernkompetenz - Orientierung
3.2 Risiken im Kernkompetenz-Management-Zyklus
3.3 Instrumente des Kernkompetenz - Controlling
4. Fazit zum Kernkompetenz - Management
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept des Kernkompetenz-Managements als strategisches Steuerungsinstrument, um Wettbewerbsvorteile zu generieren und nachhaltig zu sichern. Dabei wird analysiert, wie Unternehmen ihre Ressourcen und Fähigkeiten identifizieren, entwickeln und transferieren können, um flexibel auf Marktveränderungen zu reagieren.
- Grundlagen des strategischen Managements und der Kernkompetenzen
- Die Phasen des Kernkompetenz-Management-Zyklus (Identifikation, Entwicklung, Integration, Nutzung, Transfer)
- Bedeutung des Wissensmanagements für die Kernkompetenzentwicklung
- Risikoanalyse und Controlling-Instrumente im Kernkompetenz-Management
Auszug aus dem Buch
Charakteristik einer Kernkompetenz
Bevor nun aber beschrieben wird, woran man Kernkompetenzen erkennen kann und wodurch sie gekennzeichnet sind, ist es an der Zeit den Begriff der Kernkompetenz zu definieren. Laut Krüger und Homp ist eine Kernkompetenz „die dauerhafte und transferierbare Ursache für den Wettbewerbsvorteil einer Unternehmung, die auf Ressourcen und Fähigkeiten basiert“. Auf dieser Aussage beruhen alle weiteren Ausführungen. Da das Erlangen und Erhalten von Kernkompetenzen sehr hohe Ansprüche an das Unternehmen stellt, besitzen nur wenige Unternehmen überhaupt eine Kernkompetenz. Nach Krüger und Homp ist die Kernkompetenz das „Kernstück einer dreischichtigen Unternehmenskompetenz“.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Kernkompetenz - Management als Instrument des strategischen Managements: Einführung in die Grundlagen des strategischen Managements und Differenzierung zwischen Basis-, Meta- und Kernkompetenzen.
2. Das Kernkompetenz - Management: Detaillierte Darstellung des Management-Zyklus sowie der strategischen Bedeutung von Kernprozessen und Wissensmanagement.
3. Risikoanalyse im Kernkompetenz - Management: Untersuchung der spezifischen Risiken des Ansatzes sowie Vorstellung geeigneter Controlling-Instrumente zur Risikominimierung.
4. Fazit zum Kernkompetenz - Management: Abschließende Bewertung der Potentiale und Herausforderungen bei der Implementierung eines Kernkompetenz-Management-Systems.
Schlüsselwörter
Kernkompetenz, Strategisches Management, Wissensmanagement, Kernkompetenz-Controlling, Kernprozesse, Wettbewerbsvorteil, Ressourcen, Basiskompetenz, Metakompetenz, Transfer, Risikoanalyse, SWOT-Analyse, Unternehmenswachstum, Innovationsfähigkeit, Lernkompetenz.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Hausarbeit befasst sich mit der theoretischen Einordnung und praktischen Anwendung des Kernkompetenz-Managements als ein zentrales Steuerungsinstrument innerhalb des strategischen Managements.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Identifikation und Entwicklung von Kernkompetenzen, der Transfer dieser Kompetenzen auf neue Märkte sowie das begleitende Controlling und Wissensmanagement.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen durch den gezielten Aufbau und das Management von Kernkompetenzen ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern und ausbauen können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Management-Konzepte, insbesondere der Modelle von Krüger und Homp, die durch Eigenentwürfe von Schemata und Matrizen ergänzt werden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden der Prozess des Kernkompetenz-Managements, die Bedeutung von Wissensmanagement sowie die damit verbundenen Risiken und die entsprechenden Controlling-Instrumente detailliert erläutert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Kernkompetenz, Wissensmanagement, strategische Differenzierung, Ressourcenanalyse und Controlling-Instrumente.
Wie definiert die Arbeit das Verhältnis von Kernkompetenz und Wettbewerbsvorteil?
Kernkompetenzen sind die internen, oft unsichtbaren Ursachen (Ressourcen und Fähigkeiten), während Wettbewerbsvorteile die daraus resultierenden, für den Kunden erkennbaren Marktvorteile darstellen.
Welche Rolle spielt das Controlling bei der Identifikation von Risiken?
Das Kernkompetenz-Controlling ist essenziell, um durch Soll-Ist-Vergleiche und Abweichungsanalysen frühzeitig Probleme wie den "Tunnelblick" oder ein Scheitern beim Kompetenztransfer zu erkennen.
- Quote paper
- Katja Sommer (Author), Kristin Schlüter (Author), 2009, Kernkompetenzmanagement als Instrument des strategischen Managements, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/125488