Anhand zwei Kinderbüchern ("Hat Opa einen Anzug an?" und "Leb wohl Herr Dachs") wird "Tod und Sterben" als Thema für den Religionsunterricht in der Grundschule besprochen.
Wie gehen Kinder mit dem Tod um und wie kann man Ihnen sinnvoll
helfen, ihre Sorgen darüber zu verarbeiten? Dies und die beiden
Buchbesprechungen zu dem Thema werden in der Arbeit behandelt.
Inhaltsverzeichnis
- Einstieg
- Entwicklung des kindlichen Todeskonzeptes
- Säuglinge und kleine Kinder unter 3 Jahren
- Kinder zwischen 3 und 5 Jahren
- Kinder zwischen 6 und 9 Jahren
- Kinder zwischen 10 und 14 Jahren
- Theologische Sichtweisen von Tod
- Kinderbücher über den Tod
- „Hat Opa einen Anzug an?“
- Bewertung für den Unterricht
- „Leb wohl, Lieber Dachs“
- Bewertung für den Unterricht
- „Hat Opa einen Anzug an?“
- Schlussbemerkungen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Auseinandersetzung von Grundschulkindern mit dem Thema Tod und Sterben. Ziel ist es, geeignete pädagogische Ansätze für den Religionsunterricht aufzuzeigen und altersgerechte Zugänge zu diesem sensiblen Thema zu erörtern. Die Arbeit beleuchtet dabei die Entwicklung des kindlichen Todesverständnisses in verschiedenen Altersstufen.
- Entwicklung des kindlichen Todesverständnisses in Abhängigkeit vom Alter
- Theologische Perspektiven auf Tod und Sterben
- Geeignete Kinderliteratur zur Thematisierung des Todes im Unterricht
- Altersgerechte und sensible Didaktik im Umgang mit dem Thema Tod
- Die Bedeutung von offenen Kommunikation und Trauerbewältigung bei Kindern
Zusammenfassung der Kapitel
Der Einstieg beleuchtet die Schwierigkeiten Erwachsener und die Relevanz des Themas im Grundschulunterricht. Das Kapitel zur Entwicklung des kindlichen Todeskonzeptes beschreibt die unterschiedlichen Stadien des Verständnisses von Tod und Sterben in verschiedenen Altersgruppen (Säuglinge bis Jugendliche), von der anfänglichen Unkenntnis bis hin zum langsam wachsenden Verständnis der Endgültigkeit des Todes. Das Kapitel zu theologischen Sichtweisen skizziert christliche Perspektiven auf den Tod, unter Hinweis auf die Bibel und die Komplexität des Themas. Die Vorstellung der Kinderbücher konzentriert sich auf die Präsentation und didaktische Bewertung der ausgewählten Titel, ohne auf die Inhalte im Detail einzugehen.
Schlüsselwörter
Kindliches Todeskonzept, Tod und Sterben im Religionsunterricht, Grundschule, theologische Perspektiven, Kinderliteratur, Trauerbewältigung, Altersgerechte Didaktik, Entwicklungspsychologie.
Häufig gestellte Fragen
Wie gehen Grundschulkinder mit dem Thema Tod um?
Das Verständnis ändert sich mit dem Alter: Während jüngere Kinder (3-5 Jahre) den Tod oft als vorübergehend sehen, entwickeln Kinder zwischen 6 und 9 Jahren allmählich ein Verständnis für die Endgültigkeit und biologische Realität.
Warum sollte das Thema Tod im Religionsunterricht behandelt werden?
Der Religionsunterricht bietet einen geschützten Raum, um existenzielle Fragen zu stellen, Sorgen zu verarbeiten und theologische Hoffnungsperspektiven (z. B. Leben nach dem Tod) kennenzulernen.
Welche Kinderbücher werden für den Unterricht empfohlen?
Die Arbeit bespricht „Hat Opa einen Anzug an?“ und „Leb wohl, Lieber Dachs“. Beide Bücher helfen dabei, Trauer, Abschied und die Erinnerung an Verstorbene kindgerecht zu thematisieren.
Wie können Lehrer Kindern bei der Trauerbewältigung helfen?
Durch offene Kommunikation, das Zulassen von Gefühlen und den Einsatz von kreativen Methoden oder Literatur können Lehrer einen sensiblen Rahmen für die Verarbeitung von Verlusten schaffen.
Was sind die theologischen Sichtweisen auf den Tod in dieser Arbeit?
Die Arbeit skizziert christliche Perspektiven, die den Tod nicht nur als Ende, sondern auch als Übergang betrachten, und diskutiert, wie diese Konzepte Schülern vermittelt werden können.
- Arbeit zitieren
- Sabine Lendermann (Autor:in), 2008, Tod und Sterben in der Grundschule, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/124956