PRAEFATIO: Zu Beginn meiner Hausarbeit werde ich kurz einen historischen Kontext als Hintergrundinformation aufführen. Die Arbeit soll jedoch primer einen Einblick in Marcus Tullius Ciceros erste politische Rede de imperio Cn. Pompei(i) – ad Quirites oratio (de lege Manilia) geben und diese somit analysieren. Meine Leitfrage soll hierbei die Folgende sein: Wie ging Cicero mit der Herausforderung um, seine erste politische Rede zu halten? Hierzu möchte ich zunächst auf den Anlass der Rede und ihre Konsequenzen eingehen, welche sowohl unter dem politischen, als auch dem sozialen Aspekt zu betrachten sind und ferner Einfluss auf die Person Cicero haben. Weiter möchte ich dann die Klassifikation, den Stil und die rhetorischen Stilmittel der Rede genauer in Betracht nehmen und diese mit einigen Beispielen belegen. Bei den Beispielen werde ich mich durchweg an das Lateinische halten um somit die rhetorischen Stilmittel und Metriken besser erläutern zu können.
Inhaltsverzeichnis
- Historischer Diskurs
- Anlass und Konsequenzen der Rede
- Analyse der Rede
- Prooemio
- Narratio
- Argumentatio
- Confirmatio
- Confutatio
- Conclusio
- Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit analysiert Marcus Tullius Ciceros erste politische Rede, de imperio Cn. Pompeii (ad Quirites oratio, auch bekannt als de lege Manilia). Die zentrale Fragestellung untersucht Ciceros Umgang mit der Herausforderung, seine erste politische Rede zu halten. Die Arbeit beleuchtet den Anlass der Rede und deren politische und soziale Konsequenzen, sowie deren Einfluss auf Cicero selbst. Weiterhin werden die Klassifizierung, der Stil und die rhetorischen Mittel der Rede analysiert und mit Beispielen aus dem lateinischen Originaltext belegt.
- Historischer Kontext der Rede
- Anlass und Konsequenzen der Rede für Cicero und Rom
- Analyse der rhetorischen Mittel und des Stils der Rede
- Ciceros politische Motivation und Ziele
- Die Rolle des Publikums und die Adressaten der Rede
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1: Historischer Diskurs: Dieses Kapitel etabliert den geschichtlichen Hintergrund der Rede, indem es die Seeräuberproblematik im Mittelmeer und den Krieg gegen Mithridates IV. von Pontus beschreibt. Es wird der Kontext der lex Gabinia und die Rolle von Gnaeus Pompeius Magnus erläutert.
Kapitel 2: Anlass und Konsequenzen der Rede: Hier wird Ciceros persönliche Motivation für das Halten der Rede und seine Unterstützung von Pompeius und dem Volkstribun C. Manilius untersucht. Der Fokus liegt auf Ciceros politischer Karriere und seinen Zielen.
Kapitel 3: Analyse der Rede (Prooemio und Narratio): Dieser Abschnitt beginnt mit der Analyse des Proömiums und der Narratio, wobei die rhetorischen Techniken und der Stil der Rede im Detail untersucht werden.
Kapitel 4: Argumentatio (Confirmatio und Confutatio): Die Argumentationsstrategie Ciceros wird analysiert, wobei sowohl die Bestätigung seiner Argumente (Confirmatio) als auch die Widerlegung gegnerischer Positionen (Confutatio) betrachtet werden.
Schlüsselwörter
Marcus Tullius Cicero, de imperio Cn. Pompeii, de lege Manilia, Römische Republik, Gnaeus Pompeius Magnus, Mithridates VI. Eupator, Rhetorik, politische Rede, lex Gabinia, lex Manilia, cursus honorum, Nobilitas, politische Karriere.
Häufig gestellte Fragen zu Ciceros Rede "De imperio Cn. Pompeii"
Was ist der historische Hintergrund der Rede?
Die Rede entstand im Kontext des Krieges gegen Mithridates VI. von Pontus und der massiven Seeräuberproblematik im Mittelmeer, die Roms Getreideversorgung bedrohte.
Warum ist diese Rede für Ciceros Karriere so bedeutend?
Es war Ciceros erste rein politische Rede vor dem Volk (ad Quirites), mit der er seine rhetorische Brillanz und politische Ausrichtung unter Beweis stellte.
Was forderte die Lex Manilia?
Das Gesetz sah vor, Gnaeus Pompeius Magnus den Oberbefehl im Krieg gegen Mithridates zu übertragen, was eine enorme Machtkonzentration in den Händen eines Einzelnen bedeutete.
Welche rhetorischen Mittel setzte Cicero ein?
Cicero nutzte klassische Elemente wie Prooemio, Narratio, Confirmatio und Confutatio, um das Publikum zu überzeugen und die Qualitäten des Pompeius hervorzuheben.
Wer waren die Adressaten der Rede?
Die Rede richtete sich an die "Quirites", das römische Bürgerpublikum auf dem Forum, wobei Cicero auch die Interessen der Nobilität und des Ritterstandes berücksichtigte.
- Quote paper
- Joachim Golly (Author), 2008, De imperio Cn. Pompeii ad Quirites oratio, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/124897