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Häusliche Gewalt gegen Frauen. Handlungsmöglichkeiten Sozialer Arbeit

Titel: Häusliche Gewalt gegen Frauen. Handlungsmöglichkeiten Sozialer Arbeit

Ausarbeitung , 2019 , 17 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Alica Haslbeck (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird die Thematik "Gewalt gegen Frauen", konkretisiert auf häusliche Gewaltdelikte in Deutschland, aufgegriffen, um eine oftmals ungesehene Problematik zu thematisieren und sichtbar zu machen. Hierbei wird zuerst der Begriff "häusliche Gewalt" definiert, sowie dessen verschiedene Formen aufgezeigt. Danach werden verschiedene Handlungsmöglichkeiten der Sozialen Arbeit vorgestellt. Dies beinhaltet die aktuelle Rechtslage, Prävention und Intervention. Zuletzt wird ein Fazit aus der Diskussion gezogen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gewalt gegen Frauen

2.1 Begriffsdefinition: Häusliche Gewalt

2.2 Formen häuslicher Gewalt

2.2.1 körperliche Gewalt

2.2.2 psychische Gewalt

2.2.3 sexualisierte Gewalt

2.2.4 soziale & ökologische Gewalt

2.3 Gesundheitliche Folgen von häuslicher Gewalt gegen Frauen

3. Handlungsmöglichkeiten Soz. Arbeit

3.1 Aktuelle Rechtslage

3.2 Prävention

3.2.1 Arbeit mit gewalttätigen Männern

3.2.2 Aufklärung durch Jugendarbeit im Schul- und Workshopkontext

3.3 Intervention

3.3.1 Narrative Beratung nach White/Epston

3.3.2 Frauenhäuser

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Feld der häuslichen Gewalt gegen Frauen in Deutschland und analysiert spezifische Handlungsmöglichkeiten der Sozialen Arbeit zur Prävention und Intervention, um Betroffene effektiv zu schützen und zu unterstützen.

  • Phänomenologie und Formen häuslicher Gewalt gegen Frauen
  • Rechtlicher Rahmen und Schutzmöglichkeiten in Deutschland
  • Präventionsansätze wie Täterarbeit und aufklärende Jugendarbeit
  • Interventionsstrategien unter besonderer Berücksichtigung von Frauenhäusern und Beratungsmethoden

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Narrative Beratung nach White/Epston

Der hier vorgestellte Beratungsansatz ist in der Regel nicht zwingend die Praxis, sollte aber theoretisch gesehen so durchgeführt werden, um die zur Beratung kommenden Frauen durch Selbsterkenntnis zu ermutigen ihre Situation zu ändern. Die Problematik dabei liegt in den zur Verfügung gestellten Ressourcen, da diese Form der Beratung einen therapeutischen Ansatz hat und somit sowohl zeitintensiver ist als auch geschultes Personal dafür benötigt wird. Dennoch werde ich diesen Beratungsansatz hier vorstellen, als Appell daran was gut ausgebildete und geschulte Sozialarbeiter für Leistungen anbieten könnten.

Die Problematik lag in solchen Feldern schon vor gut einem Jahrzehnt hauptsächlich im Mangel der alternativen Angebote. "ExpertInnen, deren Beratungs- und Therapieansatz anders war, gab es wenig, und deren Warteliste ist lang." (Diedrich 2001)

Der Narrative Beratungsansatz geht davon aus, dass Erklärungen eine narrative Struktur haben, die es dem Individuum ermöglichen Erfahrungen und Wahrnehmung von Wirklichkeit zuzuordnen sowie Handlungen und Interaktion zu organisieren. Menschen benutzen Erfahrungen daher also „Filter“ durch die sie Informationen fokussieren oder vernachlässigen, je nach Erinnerung oder eben Erfahrung. Sie formen daher die Perspektive die der Mensch über das eigene Leben, die Vergangenheit und die Zukunft einnimmt. Daher werden die Identität und die Meinung über sich selbst stark geprägt und es ist auch kaum möglich eine andere Perspektive einzunehmen, selbst wenn andere Informationen diesbezüglich bekannt sind. Persönliche Erfahrungen wiegen mehr als die Erzählungen über dieselbe Thematik.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beleuchtet die Prävalenz häuslicher Gewalt in Deutschland und die Notwendigkeit, diese Thematik als Menschenrechtsverletzung in den Fokus der Sozialen Arbeit zu rücken.

2. Gewalt gegen Frauen: Definiert häusliche Gewalt und differenziert zwischen verschiedenen Erscheinungsformen wie physischer, psychischer und sexualisierter Gewalt sowie deren gesundheitlichen Auswirkungen.

3. Handlungsmöglichkeiten Soz. Arbeit: Analysiert den rechtlichen Status quo sowie zielgruppenspezifische Ansätze der Prävention (Täterarbeit, Jugendarbeit) und Intervention (Beratungsmethoden, Frauenhäuser).

4. Fazit: Reflektiert die Grenzen der aktuellen Handlungsmöglichkeiten und betont die Notwendigkeit weiterer Vernetzung sowie struktureller gesellschaftlicher Veränderungen.

5. Literaturverzeichnis: Listet die verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Grundlagen für die Untersuchung auf.

Schlüsselwörter

Häusliche Gewalt, Soziale Arbeit, Frauenrechte, Gewaltprävention, Intervention, Frauenhäuser, Täterarbeit, Menschenrechte, Psychosoziale Folgen, Femizide, Rechtslage, Beratungskonzepte, Geschlechterrollen, Diskriminierung, Schutzkonzepte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Thema häusliche Gewalt gegen Frauen in Deutschland und den spezifischen Aufgaben und Möglichkeiten der Sozialen Arbeit in diesem Arbeitsfeld.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Gewaltformen, den rechtlichen Schutzinstrumenten, verschiedenen Präventionsstrategien sowie konkreten Interventionsmöglichkeiten wie Frauenhäusern und Beratungsansätzen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Soziale Arbeit dazu beitragen kann, Betroffene zu unterstützen, Gewalt zu verhindern und gesellschaftliche Strukturen zu verändern, die Gewalt begünstigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung anhand von Fachliteratur und offiziellen Berichten, um den aktuellen Stand der Handlungsmöglichkeiten zu evaluieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine phänomenologische Betrachtung der Gewaltformen, die rechtliche Einordnung sowie vertiefende Kapitel zu Prävention (Täterarbeit, Jugendarbeit) und Intervention (Narrative Beratung, Frauenhausarbeit).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere häusliche Gewalt, Interventionsmöglichkeiten, Prävention, Frauenhäuser sowie der Schutz von Menschenrechten im sozialen Kontext.

Welche Rolle spielen "Frauenhäuser" in der Intervention?

Sie dienen als anonymer Schutzraum für betroffene Frauen und deren Kinder und bieten zudem Unterstützung bei behördlichen Gängen, Wohnungsfragen sowie in gesundheitlichen und rechtlichen Belangen.

Was bedeutet der "narrative Beratungsansatz" im Kontext der Arbeit?

Dies ist eine spezifische Methode, bei der versucht wird, durch linguistische Externalisierung Probleme vom Individuum zu trennen, um neue Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen.

Warum wird die Täterarbeit in der Prävention thematisiert?

Da Gewalt ein erlerntes Verhalten ist, wird Täterarbeit als notwendiger Ansatz gesehen, um die Spirale der Gewalt zu durchbrechen und die Verantwortung der Täter einzufordern.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Häusliche Gewalt gegen Frauen. Handlungsmöglichkeiten Sozialer Arbeit
Hochschule
Hochschule für angewandte Wissenschaften Augsburg
Note
1,7
Autor
Alica Haslbeck (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
17
Katalognummer
V1245779
ISBN (PDF)
9783346675408
ISBN (Buch)
9783346675415
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Femizide Gewalt gegen Frauen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alica Haslbeck (Autor:in), 2019, Häusliche Gewalt gegen Frauen. Handlungsmöglichkeiten Sozialer Arbeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1245779
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Leseprobe aus  17  Seiten
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