Im Zuge des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg beauftragte die Stadt Köln Karl Hugo Schmölz mit der Dokumentation der Kriegszerstörungen und des Wiederaufbaus. Dabei widmete Schmölz sich besonders den Treppenhäusern der dokumentierten Bauten, denn es herrschte die Meinung vor, dass die Treppenhäuser der 1950er Jahre ein zentrales Motiv für den architektonischen Neuanfang der Zeit und sozusagen ein Symbol für den dynamischen Aufstieg aus den Trümmern der Nachkriegsjahre darstellten. Diese Arbeit versucht diese Bilder von 1937 bis 1986 zu analysieren und einzuordnen und mit Werken aus Filmgeschichte und bildender Kunst in Relation zu setzen.
Inhaltsverzeichnis (Table of Contents)
- Einleitung
- Die Treppe
- Kleine Exkursion : die Treppe im Film
- Die Treppe in der bildenden Kunst
- Karl Hugo Schmölz und Treppen 1948 – 1962
- Methoden
- Motive
- Einzelne Beispiele
- Drahthaus in Düsseldorf
- Gürzenich in Köln
- Treppenaufnahmen, die Ausnahmen in diesem Werkzeitraum darstellen
- Frühwerk 1937 – 1941
- Weltausstellung Paris 1937
- Treppenaufnahme, die eine Ausnahme im Frühwerk darstellt
- Spätwerk 1986
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte (Objectives and Key Themes)
Diese Arbeit untersucht die Treppenaufnahmen von Karl Hugo Schmölz, einem renommierten Architekturfotografen, der vor allem in Köln und Umgebung tätig war. Dabei werden die Methoden und Motive Schmölz' analysiert und exemplarisch anhand verschiedener Aufnahmen beleuchtet, um die Faszination seiner Bilder zu erklären.
- Die Bedeutung von Treppen in der Architekturfotografie
- Die Inszenierung von Treppen durch Schmölz' Methoden und Perspektive
- Die symbolische Kraft von Treppen in Schmölz' Arbeiten
- Die Rolle von Licht und Schatten in der Gestaltung der Bilder
- Der Einfluss von Schmölz' Werk auf andere Fotografen
Zusammenfassung der Kapitel (Chapter Summaries)
Die Einleitung stellt Karl Hugo Schmölz und seine Arbeit im Kontext des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg vor. Kapitel 2 beschäftigt sich allgemein mit der Treppe als architektonischem Element und beleuchtet ihre Bedeutung in der Film- und Kunstgeschichte. Kapitel 3 analysiert Schmölz' Werk im Zeitraum 1948 – 1962 und betrachtet exemplarisch Treppenaufnahmen aus verschiedenen Gebäuden. Kapitel 4 widmet sich Schmölz' Frühwerk, insbesondere den Aufnahmen von der Weltausstellung Paris 1937, und stellt ein weiteres Beispiel aus dem Frühwerk vor. Kapitel 5 beleuchtet kurz die Spätphase von Schmölz' Werk, die durch einen Rückgriff auf die Architekturfotografie geprägt ist. Das Fazit zieht Schlussfolgerungen über Schmölz' Leistungen als Architekturfotograf und die Bedeutung seiner Treppenaufnahmen.
Schlüsselwörter (Keywords)
Architekturfotografie, Karl Hugo Schmölz, Treppe, Nachkriegsmoderne, Wiederaufbau, Köln, Düsseldorf, Licht und Schatten, Inszenierung, Symbol, analog, Großbildkamera, Bauhaus, Architektur, Film, Kunstgeschichte, Industriefotografie.
Häufig gestellte Fragen
Wer war Karl Hugo Schmölz?
Schmölz war ein bedeutender Architekturfotograf, der insbesondere den Wiederaufbau Kölns nach dem Zweiten Weltkrieg dokumentierte.
Warum fotografierte Schmölz so oft Treppenhäuser?
Treppenhäuser galten in den 1950er Jahren als Symbol für den dynamischen Aufstieg aus den Trümmern und den architektonischen Neuanfang.
Welche Technik nutzte Schmölz für seine Aufnahmen?
Er arbeitete mit analogen Großbildkameras und legte extremen Wert auf die präzise Inszenierung von Licht und Schatten.
Welche Gebäude dienten als Motive für seine Treppenfotos?
Bekannte Beispiele sind das Drahthaus in Düsseldorf und der Gürzenich in Köln.
In welchem Zeitraum war Schmölz besonders aktiv?
Sein Hauptwerk im Bereich der Architektur- und Treppenfotografie entstand zwischen 1948 und 1962.
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- Dr. Anne-Marie Liethen (Author), 2020, Die Treppenaufnahmen von Karl Hugo Schmölz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1245137