"Reisen ohne Wiederkehr, die Deportation von Protestanten aus Kärnten 1734-1736" von dem Historiker Stephan Steiner wurde im Jahr 2007 veröffentlicht. Wie der Name des Buches verrät, beschäftigt sich diese Monographie mit den Transmigrationen in Kärnten im Süden Österreich, die insbesondere in der Herrschaft Paternion von 1734 bis 1936 passierte.
Diese Arbeit kann die Transmigrationen in Paternion durch zahlreiche Details enthüllen und die bisherige Unkenntnis des Paternioner Archivs kompensieren, so dass die Ereignisse und ihre Dynamik rekonstruiert werden können. Gleichzeitig zeigt es eine Vorgehensweise, wie das Verhältnis zwischen den Details und den Rahmen in der Geschichtswissenschaft behandelt werden könnte. Die große Bemühung des Autors spürt man beim Lesen, daraus könnte eine Neugier nach weitere Forschungen entstehen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Vorstellung des Forschungsstandes und des Buches
- Vorstellung des Forschungsstandes
- Vorstellung des Buches
- Bewertung der Forschung
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Monographie befasst sich mit den Deportationen von Protestanten aus Kärnten im Zeitraum von 1734 bis 1736, insbesondere in der Herrschaft Paternion. Sie rekonstruiert die Ereignisse und ihre Dynamik durch detaillierte Analysen des Paternioner Archivs und zeigt gleichzeitig eine methodische Herangehensweise zur Einbeziehung von Detailinformationen in den größeren geschichtlichen Kontext.
- Die Rekonstruktion der Deportationen in der Herrschaft Paternion
- Die Bedeutung des Paternioner Archivs für die Erforschung der Transmigrationen
- Die Rolle der Obrigkeit und der Protestanten in der Deportation
- Die historische Einordnung der Deportation im Kontext der Habsburger Herrschaft und der protestantischen Minderheit
- Die Verbindung zwischen historischen Ereignissen und der Gegenwart
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel bietet eine allgemeine Darstellung der Forschung über die Transmigration und präsentiert die Fragestellung, das Forschungsziel, die Methoden und die Quellen des Buches. Es geht auch auf die Bedeutung der Begrifflichkeiten und die Anwendung wissenschaftlicher Geschichtsforschung ein. Das zweite Kapitel beschreibt die Herrschaftsumstände in Paternion, einschließlich der demographischen und biographischen Situation der Bevölkerung. Es werden wichtige Personen und Institutionen vorgestellt, die eine entscheidende Rolle in der Transmigration spielen werden.
Schlüsselwörter
Transmigration, Deportation, Protestanten, Kärnten, Herrschaft Paternion, Paternioner Archiv, Habsburger, Obrigkeit, Untertan, Geschichte, Forschung, Historiographie
Häufig gestellte Fragen
Wovon handelt das Buch „Reisen ohne Wiederkehr“?
Die Monographie von Stephan Steiner befasst sich mit der Deportation (Transmigration) von Protestanten aus Kärnten in den Jahren 1734 bis 1736.
Welche Region wird in der Studie besonders untersucht?
Der Schwerpunkt liegt auf der Herrschaft Paternion im Süden Österreichs, wo die Ereignisse detailliert rekonstruiert wurden.
Welche Quellen dienten dem Autor für seine Forschung?
Der Autor nutzte intensiv das Paternioner Archiv, um bisherige Unkenntnisse über die dortigen Transmigrationen zu kompensieren.
Welche Rolle spielten die Habsburger bei diesen Deportationen?
Die Deportationen fanden im Kontext der habsburgischen Herrschaft und deren Umgang mit der protestantischen Minderheit statt.
Was ist das methodische Ziel des Buches?
Es zeigt auf, wie das Verhältnis zwischen historischen Details und dem größeren gesellschaftlichen Rahmen in der Geschichtswissenschaft behandelt werden kann.
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- Qing Liu (Author), 2017, Rezension über die Monographie "Reisen ohne Wiederkehr: die Deportation von Protestanten aus Kärnten 1734 - 1736", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1244931