Durch die Entstehung einer Industrie 4.0 werden kurz- bis mittelfristig eine Vielzahl an Arbeitsplätzen wegfallen. Um diese Arbeitslosigkeit und ihre Folgen zu bekämpfen, bietet sich hierfür ein bedingungsloses Grundeinkommen an. Im vorliegenden Paper werden Vor- und Nachteile eines solchen bedingungslosen Grundeinkommens sowie mögliche Alternativen und Umsetzungsmöglichkeiten mittels der Wohlfahrtsstaatsregime von Esping-Andersen analysiert.
Inhaltsverzeichnis
- Arbeit in Industrie 4.0 und der Covid-19 Pandemie
- Eine wohlfahrtsstaatliche Perspektive
- Die Machtressourcentheorie als Grundlage
- Der Staat als Wohlfahrsstaat
- Dekommodifizierung
- Stratifizierung
- Die Wohlfahrtsregime-Typen
- Das liberale Wohlfahrtsregime
- Das konservative Wohlfahrtsregime
- Das sozialdemokratische Wohlfahrtsregime
- Wohlfahrtsstaat und Industrie 4.0
- Das Sozialsystem in Deutschland
- Grundeinkommen und Industrie 4.0
- Positive Aspekte eines Grundeinkommens
- Kritik am Grundeinkommen
- Alternativen zu einem Grundeinkommen
- Umsetzungsarten eines Grundeinkommens
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Das Policy Paper untersucht die Herausforderungen des Arbeitsmarktes im Kontext von Industrie 4.0 und der Covid-19 Pandemie, insbesondere im Hinblick auf den möglichen Anstieg der Arbeitslosigkeit und die zunehmende Polarisierung des Arbeitsmarktes. Es plädiert für ein bedingungsloses Grundeinkommen als Lösungsansatz und analysiert dessen Vor- und Nachteile sowie mögliche Alternativen und Umsetzungsmodelle.
- Die Folgen von Industrie 4.0 und der Covid-19 Pandemie auf den Arbeitsmarkt
- Die Rolle des Wohlfahrtsstaates im Kontext von Industrie 4.0
- Das Konzept des bedingungslosen Grundeinkommens und seine Potentiale
- Kritikpunkte und Alternativen zum bedingungslosen Grundeinkommen
- Mögliche Umsetzungsmodelle für ein bedingungsloses Grundeinkommen
Zusammenfassung der Kapitel
- Arbeit in Industrie 4.0 und der Covid-19 Pandemie: Dieses Kapitel analysiert die Herausforderungen, die die Covid-19 Pandemie für Politik, Gesellschaft und den Arbeitsmarkt mit sich bringt. Es beleuchtet den Bedarf an neuen Konzepten und Strategien, um die Herausforderungen im Bereich der Arbeit, der Sozialsysteme und der Wirtschaft zu bewältigen. Besonderes Augenmerk liegt auf der zunehmenden Polarisierung des Arbeitsmarktes und der damit verbundenen Gefahr von Arbeitslosigkeit.
- Eine wohlfahrtsstaatliche Perspektive: Dieses Kapitel erörtert die Machtressourcentheorie als Grundlage für das Verständnis von Wohlfahrtsstaaten und die verschiedenen Typen von Wohlfahrtsregimen. Es beleuchtet die Dekommodifizierung und Stratifizierung im Kontext des Wohlfahrtsstaates und setzt die Theorie in Verbindung mit den Herausforderungen des Arbeitsmarktes in der Industrie 4.0. Das deutsche Sozialsystem wird in diesem Zusammenhang ebenfalls beleuchtet.
- Grundeinkommen und Industrie 4.0: Dieses Kapitel befasst sich mit den positiven Aspekten eines bedingungslosen Grundeinkommens im Hinblick auf die Herausforderungen von Industrie 4.0 und der Covid-19 Pandemie. Es analysiert gleichzeitig Kritikpunkte am Grundeinkommen und stellt mögliche Alternativen sowie Umsetzungsmodelle vor. Es beleuchtet verschiedene Grundeinkommensprojekte und ihre Erfahrungen.
Schlüsselwörter
Industrie 4.0, Covid-19 Pandemie, Arbeitsmarkt, Wohlfahrtsstaat, Machtressourcentheorie, Wohlfahrtsregime, Dekommodifizierung, Stratifizierung, bedingungsloses Grundeinkommen, Alternativen, Umsetzungsmodelle, Sozialsystem, Deutschland.
Häufig gestellte Fragen
Warum wird ein bedingungsloses Grundeinkommen im Kontext von Industrie 4.0 diskutiert?
Durch Industrie 4.0 fallen kurz- bis mittelfristig viele Arbeitsplätze weg. Das bedingungslose Grundeinkommen wird als Lösung vorgeschlagen, um die daraus resultierende Arbeitslosigkeit und soziale Polarisierung abzufedern.
Welche Rolle spielen die Wohlfahrtsregime nach Esping-Andersen in der Analyse?
Die Arbeit nutzt die Typologie von Esping-Andersen (liberal, konservativ, sozialdemokratisch), um Umsetzungsmöglichkeiten und die Auswirkungen auf Dekommodifizierung und Stratifizierung zu bewerten.
Welchen Einfluss hatte die Covid-19-Pandemie auf die Argumentation?
Die Pandemie hat die Herausforderungen für den Arbeitsmarkt verschärft und den Bedarf an neuen sozialstaatlichen Konzepten wie dem Grundeinkommen verdeutlicht, um wirtschaftliche Schocks zu bewältigen.
Was sind die zentralen Kritikpunkte am bedingungslosen Grundeinkommen laut dem Paper?
Das Paper analysiert neben den Vorteilen auch kritische Aspekte sowie mögliche Alternativen zum Grundeinkommen, um eine ausgewogene wohlfahrtsstaatliche Perspektive zu bieten.
Was bedeutet Dekommodifizierung in diesem Zusammenhang?
Dekommodifizierung beschreibt den Grad, in dem eine Person ihre Existenz unabhängig vom Arbeitsmarkt sichern kann – ein zentraler Aspekt bei der Einführung eines Grundeinkommens.
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- Anonym (Author), 2021, Ein gerechter Arbeitsmarkt im Rahmen von Industrie 4.0. Für ein bedingungsloses Grundeinkommen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1243325