Im Rahmen der Übung Medien im historischen Lernen – Medien und Methoden zur Vermittlung der DDR-Geschichte im Geschichtsunterricht wählte unsere Gruppe das Thema „Geschichtskultur zwischen Ostalgie und Erinnerungskultur: Spielfilme, Dokumentationen, Museen, Erinnerungsorte und Ostprodukte – eine Herausforderung oder eine Chance für den Geschichtsunterricht“.
Da ich mich bei dem Referat auf den Themenbereich Film spezialisiert hatte werde ich auch nur diesen Themenkomplex in der folgenden Ausarbeitung behandeln. Sie wird in zwei Teile gegliedert sein, die jeweils noch mal untergliedert sind.
Zu Beginn des ersten Teils werde ich begründen warum ich mich für diese Thematik entschieden habe, worin meine persönliche Motivation lag und welche Erfahrungen und Chancen ich damit verbinde.
Danach werde ich das didaktische Potential des Mediums erschließen, Vor- und Nachteile, Chancen und Hindernisse aufzeigen und die Bedeutung für die Schülerinnen und Schüler (Ss.), aber auch für den Geschichtsunterricht beleuchten. Zudem werde ich verschiedene Arten des Films und ihre jeweilige Aussagekraft erläutern.
Habe ich bisher das Medium Film eher allgemein bearbeitet, werde ich mich im zweiten Teil speziell dem Film „Good bye Lenin“ zuwenden, um den Zusammenhang zur DDR-Geschichte herzustellen und um Lernziele zu formulieren, die mit diesem Film erreicht werden können.
Am Schluss werde ich kurz einen methodischen Vorschlag skizzieren, wann, wo und wie ich das Medium im Geschichtsunterricht einsetzen würde, damit die vorher genannten Lernziele erreicht und die, im ersten Teil erläuterten, Schwierigkeiten möglichst aufgefangen werden können.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Begründung der Medienauswahl
- Das Didaktische Potential
- Lernziele
- Kurze Skizzierung eines methodischen Vorschlags
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit analysiert das didaktische Potential von Spielfilmen im Geschichtsunterricht, insbesondere im Kontext der DDR-Geschichte. Der Fokus liegt auf der Erörterung der Chancen und Herausforderungen, die der Einsatz von Filmen im Unterricht mit sich bringt. Die Arbeit untersucht, wie Filme zur Motivation der Schüler beitragen und wie ein effektiver Einsatz des Mediums gestaltet werden kann, um einen nachhaltigen Lernerfolg zu gewährleisten.
- Didaktisches Potential von Filmen im Geschichtsunterricht
- Chancen und Herausforderungen des Filmeinsatzes
- Motivation der Schüler durch filmische Medien
- Effektiver Einsatz von Filmen zur Erreichung von Lernzielen
- Der Film "Good bye Lenin" als Beispiel für den Unterricht
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung beschreibt den Kontext der Arbeit und die gewählte Thematik: Spielfilme im Geschichtsunterricht zur Vermittlung der DDR-Geschichte. Die Begründung der Medienauswahl erläutert die persönliche Motivation und die Chancen, die der Einsatz von Filmen im Unterricht bietet, unter Berücksichtigung von Zeitmangel und Vorbereitungsaufwand. Das Kapitel Das didaktische Potential untersucht Vor- und Nachteile des Mediums Film und beleuchtet dessen Bedeutung für Schüler und Lehrer. Es werden verschiedene Filmarten und ihre Aussagekraft erläutert und statistische Daten zur Häufigkeit und Beliebtheit verschiedener Medien im Geschichtsunterricht präsentiert.
Schlüsselwörter
DDR-Geschichte, Geschichtsunterricht, Spielfilme, Didaktik, Medienpädagogik, Lernmotivation, "Good bye Lenin", Methodeneinsatz, Erinnerungskultur, Ostalgie.
Häufig gestellte Fragen
Warum eignen sich Filme besonders für den Geschichtsunterricht?
Filme besitzen ein hohes Motivationspotential für Schüler und können komplexe historische Themen wie die DDR-Geschichte anschaulich und emotional zugänglich machen.
Welche Herausforderungen bringt der Einsatz von Filmen mit sich?
Herausforderungen sind der hohe Zeitaufwand für die Vorbereitung, die Notwendigkeit einer kritischen Quellenanalyse (Fiktion vs. Realität) und die Gefahr der "Ostalgie" bei Filmen zur DDR.
Wie kann der Film "Good bye Lenin" im Unterricht genutzt werden?
Der Film dient als Beispiel, um den Zusammenhang zwischen persönlicher Erinnerungskultur und der offiziellen DDR-Geschichte aufzuzeigen und spezifische Lernziele zur Wendezeit zu erreichen.
Was ist der Unterschied zwischen Geschichtskultur und Erinnerungskultur?
Die Arbeit untersucht diesen Spannungsbereich anhand von Spielfilmen, Dokumentationen und Museen, um Schülern die verschiedenen Arten der Vergangenheitsbewältigung näherzubringen.
Welche methodischen Vorschläge macht die Arbeit?
Die Arbeit skizziert, wann und wie Filme methodisch sinnvoll eingebettet werden sollten, um nachhaltigen Lernerfolg zu sichern und oberflächliche Betrachtungen zu vermeiden.
- Quote paper
- Christoph Zamilski (Author), 2007, Filme im Geschichtsunterricht - eine didaktische Analyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/124310