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Unterrichtskonzeption "Der Zauberlehrling"

Eine didaktische Arbeit

Title: Unterrichtskonzeption "Der Zauberlehrling"

Research Paper (undergraduate) , 2007 , 12 Pages , Grade: 2

Autor:in: Marjana Schäftlein (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics
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Summary Excerpt Details

Die Ballade war nicht immer ein beliebter Unterrichtsgegenstand, wie sie es heute ist. Es gab Zeiten in denen man dieser Gattung sogar feindlich gegenüber stand, so dass sie im Literaturunterricht kritisch und verächtlich beurteilt oder sogar verschwiegen wurde.
Diese Zeit gehört jedoch der Vergangenheit an. „Die Liedermacher von heute schreiben und komponieren Texte, die balladesk sind und von anderen Autoren selbst als „Ballade“ bezeichnet werden.“ Somit wurde es ein beliebtes Ausdrucksmittel in der Musik, erzählende Texte zum Klang der Gitarre vorzutragen.
Im Jahre 1978 wurden zwei Sammlungen von Balladen veröffentlicht (Beate Pinkerneil: Das große deutsche Balladenbuch; Walter Hansen: Das Buch der Balladen). Seit dem findet auch die Ballade im Deutschunterricht wieder Zuspruch. Inzwischen ist die Ballade wieder ein sowohl vom Schüler, als auch vom Lehrer sehr beliebter Unterrichtsgegenstand. Und wenn man dem Volksmund glauben kann, lebt wer einmal irrtümlich für tot erklärt wurde, besonders lange.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Pädagogisch-psychologische Anmerkungen

3. Didaktische und methodische Überlegungen

3.1. Lehrplananalyse

3.2. Einordnung der Stunde in die Unterrichtssequenz

3.3. Sachanalyse

3.3.1. Goethes „Der Zauberlehrling“

3.3.2. Die Ballade

3.4. Fachdidaktische Analyse

3.5. Methodische Vorüberlegungen

4. Beschreibung des Unterrichtsverlaufs

5. Materialien zur Stunde

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit dient als Unterrichtskonzeption für eine Einführungsstunde zum Thema Balladen in der 7. Jahrgangsstufe eines Gymnasiums, wobei Goethes "Der Zauberlehrling" als zentraler Gegenstand fungiert. Das primäre Ziel ist es, den Schülern einen Zugang zu dieser Gattung zu ermöglichen, ihre Lesekompetenz zu fördern und sie durch die Auseinandersetzung mit den Gefühlsstadien der Hauptfigur zur aktiven Textarbeit sowie zum lebendigen Vortrag zu motivieren.

  • Didaktische und methodische Planung des Literaturunterrichts
  • Analyse der Gattungsmerkmale der Ballade
  • Interpretation der psychologischen Entwicklung der Figur im "Zauberlehrling"
  • Methoden zur Förderung der Lesebereitschaft und Vortragskompetenz

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Goethes „Der Zauberlehrling“

„Der Zauberlehrling“ entstand während Goethes Zeit in Weimar 1997. Dieses Werk wird in der Literaturgeschichte als Balladenjahr bezeichnet.

„Goethe und Friedrich Schiller, die einen engen freundschaftlichen Kontakt pflegten, gingen zum Spaß einen >>Dichterwettstreit<< ein, in dem neben dem >>Zauberlehrling<< eine Reihe von weiteren Balladen, u. a. auch >>Der Gott der Balladenjahre<<, >>Die Braut von Korinth<< und >>Der Schatzgräber<< entsprangen.“

Goethe und Schiller teilten sich beim Schreiben der Balladen in die Thematiken, die sie gemeinsam ausgesucht hatten. Für beide Dichter war diese Zeit der engen Zusammenarbeit sehr fruchtbar.

„Der Zauberlehrling“ handelt von einem Halbwissenden, der seine Kräfte überschätzt und sich letztlich in einer ausweglosen Situation befindet. Um seine, vom Meister aufgetragenen, Arbeiten schneller verrichten zu können, erweckt der Zauberlehrling, mit Hilfe eines Zauberspruchs, einen alten Besen zum Leben. Dieser soll nun, anstelle des Zauberlehrlings, Wasser zum Bade bringen. Doch, als der Zauberlehrling den Spruch vergisst, welcher den Besen wieder zu einem leblosen Gegenstand macht, eskaliert die Lage. Der Zauberlehrling versucht nun den Besen mit Gewalt zu bändigen, dadurch verschlimmert er aber seine Situation, denn der Besen vervielfältigt sich dadurch. Nun Laufen viele Besen und bringen ständig neues Wasser. Der Zauberlehrling fleht nun den Meister herbei, welcher in der letzten Strophe der Ballade den Besen erfolgreich bändigt.

Der Zauberlehrling durchläuft mehrere Gefühlsstadien in der Ballade und somit wechselt ständig die Situation. Genau das ist es, was den Zauberlehrling so interessant macht für die Leser oder Zuhörer. Er erinnert uns sehr stark an uns selbst. Er bringt in der Ballade sehr menschliches Handeln zum Ausdruck, weil er nicht perfekt ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die historische Entwicklung der Ballade als Unterrichtsgegenstand wird skizziert, wobei die heutige Beliebtheit der Gattung hervorgehoben wird.

2. Pädagogisch-psychologische Anmerkungen: Es wird die Lerngruppe der Klasse 7b charakterisiert, wobei deren aufgeschlossenes Sozialverhalten und die Umgangsweise mit individuellen Besonderheiten einzelner Schüler beleuchtet werden.

3. Didaktische und methodische Überlegungen: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen, die Lehrplanvorgaben sowie die Sach- und Fachdidaktik zur Unterrichtseinheit erörtert.

4. Beschreibung des Unterrichtsverlaufs: Die konkrete methodische Planung der Stunde inklusive der Lernziele und Zeitstruktur wird in tabellarischer Form dargestellt.

5. Materialien zur Stunde: Dieser Abschnitt enthält den Primärtext des Zauberlehrlings, Begriffsbestimmungen sowie Vorlagen für das Tafelbild.

Schlüsselwörter

Ballade, Der Zauberlehrling, Goethe, Unterrichtsplanung, Literaturdidaktik, Gefühlsstadien, Lesekompetenz, Textanalyse, Deutschunterricht, 7. Klasse, Gattungsmerkmale, Unterrichtsmethodik, Schülervortrag, Epik, Lyrik, Dramatik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit stellt eine detaillierte Unterrichtskonzeption für eine Deutschstunde zum Thema "Der Zauberlehrling" von J.W. von Goethe in einer siebten Gymnasialklasse vor.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Zentrum stehen die didaktische Einordnung der Ballade, die Analyse der Gattungsmerkmale sowie die methodische Gestaltung eines handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterrichts.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, den Schülern durch eine strukturierte Unterrichtssequenz die Ballade als Gattung näherzubringen und sie dazu zu befähigen, den Text durch das Erkennen von Gefühlsstadien lebendig zu erschließen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fachdidaktischen Analyse, einer Lehrplanprüfung sowie der Anwendung klassischer Unterrichtsverfahren der Literaturdidaktik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Sachanalyse des Werkes, die didaktische Begründung der Stundenkonzeption sowie die detaillierte Verlaufsplanung inklusive konkreter Unterrichtsmaterialien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Ballade, Literaturunterricht, Gefühlsstadien, Goethes "Zauberlehrling", Didaktik und Unterrichtsmethodik.

Wie geht die Autorin mit dem Schüler "Jonas" und seinem ADS um?

Jonas wird als aufgeweckter Schüler wahrgenommen, der seine Diagnose nicht als Beeinträchtigung sieht; die Lehrkraft integriert ihn aktiv, indem sie sein Interesse und seine Partizipation als Bereicherung für den Unterricht nutzt.

Warum wurde das spezielle Tafelbild für die Stunde gewählt?

Das Tafelbild wurde gewählt, um die Gefühlsstadien des Zauberlehrlings in Verbindung mit zentralen Elementen wie Wasser und Besen zu visualisieren und den Schülern eine Hilfe zum Auswendiglernen und zur inhaltlichen Durchdringung zu bieten.

Wie reflektiert die Autorin den Einsatz der Theorieeinheit?

Die Autorin kritisiert rückblickend, dass die Theorieeinheit am Ende der Stunde etwas aus dem Kontext gerissen wirkte und empfiehlt, die Zeit stattdessen für eine fundiertere Sicherung der Unterrichtsergebnisse zu nutzen.

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Details

Title
Unterrichtskonzeption "Der Zauberlehrling"
Subtitle
Eine didaktische Arbeit
College
University of Würzburg  (Deutsche Philologie)
Course
Studienbegleitendes Praktikum
Grade
2
Author
Marjana Schäftlein (Author)
Publication Year
2007
Pages
12
Catalog Number
V124067
ISBN (eBook)
9783640296538
ISBN (Book)
9783640325665
Language
German
Tags
Unterrichtskonzeption Zauberlehrling Studienbegleitendes Praktikum
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marjana Schäftlein (Author), 2007, Unterrichtskonzeption "Der Zauberlehrling", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/124067
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