Viele Kinder verbringen die schulische Ganztagsbetreuung mit einer Angststörung. Dabei ist strukturelle Anpassung vermeintlich effektiver als eine persönliche. Daraus kann folgende Frage abgeleitet werden: Wie können strukturelle Implikationen für die Ganztagsgrundschulen in NRW auf Grundlage von Modellen zur Entwicklung von Angststörungen bei Kindern im Grundschulalter aussehen?
Um diese Frage zu beantworten, wird die Ausarbeitung in drei Teile unterteilt. Der erste Teil umschreibt wichtige Wissensinhalte bezüglich Angststörungen, insbesondere im Kindesalter. Fortführend werden die strukturellen Begebenheiten in einer "typischen" OGS in NRW geschildert und anschließend werden aus beiden Teilen strukturelle Implikationen identifiziert. Im Abschlussteil werden Chancen und Grenzen der Ausarbeitung und fortführende Gedanken formuliert.
Inhaltsverzeichnis
- Szenario
- Was sind psychische Störungen?
- Definition
- Angststörungen
- Unterscheidung von entwicklungsangemessener und klinisch relevanter Angst
- Welche Angststörungen gibt es im Kindesalter?
- Epidemiologie
- Faktoren der Entstehung von Angststörungen im Kindes- und Jugendalter
- Modelle der Entwicklung von Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen
- Ansatzpunkte anhand der Modelle zur Entwicklung von Angststörungen
- Szenario
- Ganztagsschulen
- Definition Ganztagsschule
- Gesetzliche Grundlagen
- Trägerlandschaft an Ganztagsschulen
- Personalstruktur an Ganztagsschulen
- Angebotsstruktur an Ganztagsschulen
- Elternarbeit an Ganztagsschulen
- Kooperation an Ganztagsschulen
- Strukturelle Implikationen
- Implikationen im Bereich Personal
- Implikationen im Bereich Angebotsstruktur
- Implikationen im Bereich Elternarbeit
- Implikationen im Bereich Kooperation
- Szenario
- Chancen und Grenzen der Implikationen und weitere Denkanstöße
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit analysiert die strukturellen Implikationen für Ganztagsgrundschulen in Nordrhein-Westfalen im Hinblick auf die Prävention und Bewältigung von Angststörungen bei Kindern im Grundschulalter. Sie soll herausarbeiten, wie die Strukturen der Ganztagsschule, insbesondere im Bereich Personal, Angebotsstruktur, Elternarbeit und Kooperation, angepasst werden können, um dem wachsenden Problem von Angststörungen bei Kindern im Grundschulalter gerecht zu werden.
- Entwicklung und Prävalenz von Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen
- Strukturelle Herausforderungen von Ganztagsschulen in NRW
- Mögliche strukturelle Implikationen auf Grundlage von Modellen zur Entwicklung von Angststörungen
- Chancen und Grenzen der Implikationen
- Weitere Denkanstöße für die Gestaltung einer angstbewussten Ganztagsbetreuung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Ausarbeitung beginnt mit einem Szenario, das die Relevanz des Themas verdeutlicht. Anschließend werden die wichtigsten Informationen zu Angststörungen im Kindesalter vorgestellt, einschließlich der Definition, Epidemiologie und Faktoren der Entstehung sowie Modellen zur Entwicklung von Angststörungen. Der dritte Abschnitt beleuchtet die strukturellen Begebenheiten in einer „typischen“ OGS in NRW, einschließlich der Definition, der gesetzlichen Grundlagen, der Trägerlandschaft, der Personalstruktur, der Angebotsstruktur, der Elternarbeit und der Kooperation. Schließlich werden anhand der zuvor dargestellten Inhalte strukturelle Implikationen für die Ganztagsgrundschulen in NRW identifiziert, die auf Grundlage von Modellen zur Entwicklung von Angststörungen bei Kindern im Grundschulalter entwickelt werden. Im Abschlussteil werden Chancen und Grenzen der Ausarbeitung und fortführende Gedanken formuliert.
Schlüsselwörter
Angststörungen, Kinder, Jugend, Ganztagsschule, NRW, Struktur, Implikation, Modelle, Prävention, Betreuung, Erziehung, Personal, Angebotsstruktur, Elternarbeit, Kooperation.
Häufig gestellte Fragen
Welche zentrale Frage untersucht diese Arbeit zu Ganztagsschulen?
Die Arbeit untersucht, wie die Strukturen der Offenen Ganztagsschulen (OGS) in NRW angepasst werden können, um Kindern mit Angststörungen besser gerecht zu werden.
Wie unterscheiden sich entwicklungsangemessene und klinische Ängste?
Die Arbeit erläutert Kriterien, ab wann Ängste im Grundschulalter nicht mehr normal, sondern als klinisch relevante Störung einzustufen sind.
Welche strukturellen Bereiche der OGS werden analysiert?
Analysiert werden die Personalstruktur, die Angebotsstruktur, die Elternarbeit sowie die Kooperation zwischen verschiedenen Trägern.
Was sind "strukturelle Implikationen" in diesem Kontext?
Es handelt sich um konkrete Vorschläge zur Veränderung der Rahmenbedingungen in Schulen, um eine präventive und unterstützende Umgebung für betroffene Kinder zu schaffen.
Welche Rolle spielt das Personal bei der Bewältigung von Angststörungen?
Die Arbeit zeigt auf, wie durch gezielte Personalentwicklung und Sensibilisierung die Betreuungssituation für Kinder mit psychischen Belastungen verbessert werden kann.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2022, Strukturelle Implikationen für Ganztagsgrundschulen in NRW. Eine Analyse anhand von Angststörungsmodellen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1239453