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Entwicklung eines Case-Management-Regelkreises in der Sozialen Arbeit

Title: Entwicklung eines Case-Management-Regelkreises in der Sozialen Arbeit

Seminar Paper , 2021 , 17 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Vanessa Barth (Author)

Social Work
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Das Ziel der vorliegenden Seminararbeit ist, das Konzept des Case Managements für die Soziale Arbeit näher zu beleuchten und speziell die sechs Phasen bzw. den gleichwertigen Regelkreis für diesen Bereich zu erfassen. Im Praxistransfer wird abschließend die hohe Relevanz für eine Entwicklung und Anwendung des Regelkreises anhand eines dargestellten Beispiels aus der Sozialen Arbeit aufgezeigt.

Case Management (Case Management = CM) tritt vermehrt in die Kritik, ein inhaltsleeres Konzept und nur eine Art Modeerscheinung darzustellen. Doch das seit den 1990er-Jahren in der deutschen Sozialarbeit rezipierte Case Management ist heute nicht nur in der Sozialen Arbeit gefragter denn je. Zudem wird kritisiert, dass CM mittlerweile ausschließlich zur Kostenoptimierung betrieben wird und aufgrund dessen keine Rücksicht mehr auf Wünsche
und Bedürfnisse der KlientInnen gelegt werden kann. Abläufe optimieren und Kosten sparen wird zugleich als eines der Hauptziele von Mitarbeitenden aus dem Sozial- und Gesundheitswesen genannt und auch die Mitgliederzahlen der SozialarbeiterInnen, die sich für den CM-Bereich noch aus- und weiterbilden lassen, sinken. Doch Fakt ist, dass eine große Anzahl an Menschen, die verstrickte Mehrfachbelastungen und Problematiken mit sich tragen, geballt auf Bereiche des Gesundheits- und Sozialsektors treffen und bislang von einer Einrichtung und Hilfeform in die Nächste weitergeschoben werden. Meist hatten diese Hilfen jedoch wenig Aussicht auf Verbesserung der Lebenssituation der Betroffenen.

Es stellt sich deshalb vermehrt die Frage, ob Case Management schon längst seinen Bezug und die Akzeptanz zur Sozialen Arbeit verloren hat und welche positiven Aspekte aufgezeigt werden können, wenn die Implementierung eines Regelkreises stattfindet. Zugleich soll die Seminararbeit kritischen Stimmen entgegenwirken und positive Auswirkungen für den sozialen Bereich in den Vordergrund stellen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in das Case Management

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Methodik

2. Theoretischer Hintergrund

2.1 Entstehung

2.2 Begriffsdefinition

3. Der Regelkreis/ Phasen des Case Managements

4. Case Management in der Sozialen Arbeit

5. Praxistransfer

5.1 Fallsituation

5.2 Anwendung der Fallsituation

6. Fazit und Schlussfolgerungen für Professionelle in der Sozialen Arbeit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Seminararbeit besteht darin, das Konzept des Case Managements für die Soziale Arbeit fundiert zu beleuchten und den Prozess anhand der sechs Phasen des Regelkreises darzustellen. Es wird untersucht, wie dieser strukturierte Ansatz dazu beitragen kann, die Lebenssituation von Klienten bei Mehrfachbelastungen nachhaltig zu verbessern und eine ganzheitliche Unterstützung zu gewährleisten.

  • Grundlagen und Entstehung des Case Management Konzepts
  • Die sechs Phasen des Case Management Regelkreises
  • Verknüpfung von Case Management und Sozialer Arbeit
  • Praktische Anwendung anhand eines Fallbeispiels
  • Bedeutung der Ressourcenausrichtung für Klienten

Auszug aus dem Buch

3. Der Regelkreis/ Phasen des Case Managements

Die Durchführung eines Case Managements besteht im gewählten Modell aus sechs Phasen, die zusammengehörend zu betrachten sind. In der Literatur werden dazu ähnlich bedeutende Begrifflichkeiten genannt, die je nach Modell leicht variieren können (z. B. nur fünf Phasen). Zugleich werden die Phasen als Regelkreis verstanden, da sie Einzeln nicht strikt voneinander abzugrenzen sind. Dadurch erlangen sie einen prozesshaften Verlauf und führen in der Gesamtheit dazu, die Problematiken der Familie oder des Einzelnen zu erfassen, zu bearbeiten und ihnen auf langer Sicht zu einem zufriedenstellenden Leben zu verhelfen. Zudem können sie wiederholt auftreten, wenn sich Veränderungen innerhalb der laufenden Hilfe ergeben.

Dieser Aspekt macht ein exaktes und nacheinander folgendes Abarbeiten der einzelnen Phasen nicht möglich. Die Phasen bzw. der gleichnamige Regelkreis bildet den Kern des Case Managements und findet sich vermehrt anhand von Fallbeispielen in der Literatur wieder. Um dem Titel der vorliegenden Arbeit gerecht zu werden, wird sich der Fokus auf die Entwicklung eines Regelkreises im Berufsfeld der Sozialen Arbeit legen. Im folgendem Kapitel wird der Regelkreis von Manfred Neuffer näher beschrieben, da der Autor die Schilderung der Phasen explizit auf die Soziale Arbeit bezieht was wiederum am geeignetsten für die dargelegte Seminararbeit ist.

Der Regelkreis besteht wie bereits erwähnt aus sechs Phasen: Intake, Assessment, Hilfebedarf, Hilfeplanung, Linking/Monitoring und Evaluation. Für alle folgenden Phasen ist es bedeutsam, den Klienten, der die Hilfeleistungen benötigt, als Nutzer einer Dienstleistung anzuerkennen und ihn zugleich zu ermutigen, den eigenen Hilfebedarf einzugestehen. Des Weiteren wird der Anspruch auf ein selbstbestimmtes Leben des Klienten zu jedem Zeitpunkt gewahrt und eine Haltung entwickelt, die die Sichtweisen, Wünsche und Bedürfnisse des Zu Beratenden ernst nimmt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung in das Case Management: Erläutert die Ausgangslage, beleuchtet Kritikpunkte am Case Management und definiert die Zielsetzung der Arbeit.

2. Theoretischer Hintergrund: Beschreibt die historische Entstehung des Konzepts und definiert den Begriff des Case Management im fachlichen Kontext.

3. Der Regelkreis/ Phasen des Case Managements: Analysiert detailliert die sechs Phasen des Case Management Regelkreises und deren prozesshafte Bedeutung.

4. Case Management in der Sozialen Arbeit: Setzt das Case Management in Bezug zu verschiedenen Handlungstheorien und der Lebensweltorientierung in der Sozialen Arbeit.

5. Praxistransfer: Führt ein konkretes Fallbeispiel ein und demonstriert die praktische Anwendung der sechs Phasen des Regelkreises.

6. Fazit und Schlussfolgerungen für Professionelle in der Sozialen Arbeit: Fasst die Ergebnisse zusammen und zieht Schlüsse für die berufliche Praxis der Sozialarbeitenden.

Schlüsselwörter

Case Management, Soziale Arbeit, Fallmanagement, Regelkreis, Prozessorientierung, Hilfebedarf, Lebensweltorientierung, Assessment, Hilfeplanung, Ressourcenorientierung, Klientenzentrierung, Vernetzung, Interdisziplinarität, Sozialwesen, Methodenkompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung und Anwendung eines Case Management Regelkreises im Kontext der Sozialen Arbeit, um komplexe Hilfeprozesse zu strukturieren.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Case Management, die Darstellung der sechs Phasen des Regelkreises sowie deren Übertragung auf die Soziale Arbeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch einen systematischen Regelkreis eine ganzheitliche und bedürfnisorientierte Unterstützung für Menschen in belastenden Lebenssituationen gelingen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturrecherche in Fachdatenbanken und Bibliotheken basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Begriffs, die detaillierte Ausarbeitung der sechs Phasen des Regelkreises sowie einen Praxistransfer mit einem Fallbeispiel.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch die Begriffe Case Management, Ressourcenorientierung, Soziale Arbeit und Prozesssteuerung charakterisieren.

Wie gestaltet sich das Fallbeispiel innerhalb der Arbeit?

Das Beispiel beschreibt eine Familie, die durch eine Krebsdiagnose innerhalb der Familie und daraus resultierende finanzielle sowie soziale Probleme in eine Krise gerät und Unterstützung durch Case Management erhält.

Welche Rolle spielt die Einbeziehung der Lebenswelt des Klienten?

Die Einbeziehung der Lebenswelt ist essenziell, da Case Management nicht isoliert erfolgen darf, sondern persönliche Ressourcen und das soziale Umfeld des Betroffenen zur Lösungsfindung nutzen muss.

Warum wird im Fazit ein Bezug zum Trippelmandat hergestellt?

Der Bezug dient dazu hervorzuheben, dass professionelle Sozialarbeiter auch im Case Management stets zwischen den Mandaten der Klienten, des Trägers und der Gesellschaft vermitteln müssen.

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Details

Title
Entwicklung eines Case-Management-Regelkreises in der Sozialen Arbeit
College
University of applied sciences, Nürnberg
Grade
1,7
Author
Vanessa Barth (Author)
Publication Year
2021
Pages
17
Catalog Number
V1239062
ISBN (PDF)
9783346660381
ISBN (Book)
9783346660398
Language
German
Tags
Case Management Soziale Arbeit Regelkreis
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Vanessa Barth (Author), 2021, Entwicklung eines Case-Management-Regelkreises in der Sozialen Arbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1239062
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