Ziel der vorliegenden wissenschaftlichen Ausarbeitung ist die Entwicklung und Begründung eines Bündels von Change-Management-Maßnahmen, die das Unternehmen nachhaltig bei der Umsetzung von flexiblen Arbeiten unterstützen sollen. Hierbei werden sowohl einzeln geeignete Maßnahmen als auch das gemeinsame Zusammenwirken der Maßnahmen, aufgeführt. Außerdem werden potenzielle Risiken und Herausforderungen, die durch Veränderungsmaßnahmen entstehen, dargestellt. Der Fokus wird bei den Herausforderungen vor allem auf die psychologisch- emotionale Ebene der Betroffenen gelegt.
Ein Trend, der in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen hat, ist die Work- Life-Balance der Beschäftigten. Darunter versteht man den Einklang von Beruf und Privatleben. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat dies in dem veröffentlichtem Weißbuch Arbeiten 4.0 im Jahre 2016 thematisiert. Die Experten sind sich dort einig, dass die Lebensweise der Beschäftigten sich verändert hat. Ein weiterer Trend ist die voranschreitende digitale Transformation, welche einen exorbitanten Einfluss auf die Arbeitswelt einnimmt.
Um die Work-Life-Balance Bedürfnisse der Mitarbeiter zu decken und die digitale Transformation zu berücksichtigen, bieten immer mehr Unternehmen flexible Arbeitsformen an. Für die Unternehmen stellt dies zunächst eine Herausforderung dar, zumal dieser Wandel im Unternehmen gut bedacht und vorbereitet sein muss. Für den Wandel der Arbeitsform, spielt ein effektives Change Management eine essenzielle Rolle.
Inhaltsverzeichnis
I. ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
II. ABBILDUNGSVERZEICHNIS
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1 Begriffsbestimmung, Notwendigkeit und Modelle von Change Management
2.1.1 DefinitionChange Management
2.1.2 Notwendigkeit von Change Management
2.1.3 Das 3-Phasen-Modell nach Lewin
2.1.4 Integratives Change-Managementnach Vahs
2.2 Definition und Formen des flexiblen Arbeitens
2.2.1 Definition flexibles Arbeiten
2.2.2 Formen des flexiblen Arbeitens
3 METHODISCHER TEIL
3.1 MAßNAHMENZUR UNTERSTÜTZUNGVON FLEXIBLEM ARBEITEN
3.1.1 Homeoffice
3.1.2 Flexible Arbeitszeiten
3.1.3 Desk Sharing
3.1.4 DigitaleKommunikationsinstrumente
3.2 Zusammenwirken der einzelnen Marnahmen
3.3 Herausforderungen auf der psychologisch- emotionalen Ebene
4 KRITISCHE DISKUSSION UND LIMITATION
5 FAZIT UND AUSBLICK
III. LITERATURVERZEICHNIS
Häufig gestellte Fragen
Wie kann Change Management flexibles Arbeiten unterstützen?
Durch gezielte Maßnahmen wie Kommunikation, Schulungen und die Gestaltung neuer Organisationsstrukturen hilft Change Management dabei, den Wandel nachhaltig im Unternehmen zu verankern.
Was ist das 3-Phasen-Modell nach Lewin?
Es unterteilt Veränderungsprozesse in drei Stufen: Auftauen (Unfreezing), Verändern (Moving) und erneutes Einfrieren (Refreezing) des neuen Zustands.
Welche Formen des flexiblen Arbeitens werden in der Arbeit genannt?
Dazu gehören Homeoffice, flexible Arbeitszeitmodelle, Desk Sharing und der Einsatz digitaler Kommunikationsinstrumente.
Was sind die größten psychologischen Herausforderungen beim Wandel?
Herausforderungen liegen vor allem auf der emotionalen Ebene der Betroffenen, wie z.B. Ängste vor Kontrollverlust, soziale Isolation im Homeoffice oder Widerstand gegen neue Technologien.
Warum ist die Work-Life-Balance für Unternehmen heute so wichtig?
Sie ist ein entscheidender Faktor für die Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung, insbesondere vor dem Hintergrund der digitalen Transformation und veränderter Lebensentwürfe.
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- Anonym (Author), 2022, Change Management zur Unterstützung flexibleren Arbeitens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1234808