Um einen ersten Überblick über das vorliegende Themenfeld zu verschaffen, werden im Folgenden zunächst die klassischen Essstörungen umfassend erläutert. Hierbei werden die Essstörungen Anoerexia nervosa, Bulimia nervosa und die Binge-Eating-Störung näher beschrieben. Da im Zentrum dieser Arbeit, die Esstörungen im Leistungssport stehen, muss zunächst eine Spezifizierung des Begriffes Leistungssport durchgeführt werden. Im Anschluss wird eine typische Essstörung im Leistungssport die Athletica Nervosa detailliert erläurt und es soll der Frage nachgegangen werden, was LeistungssportlerInnen dazu veranlasst, dieses Risiko einzugehen. Diesbezüglich soll ermittelt werden, welche Faktoren beim Auftreten einer Essstörung im Leistungssport eine entscheidende Rolle spielen.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Klassische Essstörungen
- 2.1 Anorexia nervosa (Magersucht)
- 2.2 Bulimia nervosa
- 2.3 Binge-Eating-Störung
- 3. Leistungssport
- 3.1 Essstörungen im Leistungssport
- 3.2 Anorexia Athletica
- 3.3 Ätiologie
- 4. Fazit
- 5. Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit analysiert die Thematik von Essstörungen im Leistungssport. Der Fokus liegt auf dem Verständnis der Ursachen, der Prävalenz und der Auswirkungen dieser Störungen auf Sportlerinnen und Sportler.
- Klassische Essstörungen im Kontext von Leistungssport
- Die Entstehung und Entwicklung von Essstörungen im Leistungssport
- Die Rolle von Körperbild, Druck und Leistungsorientierung im Leistungssport
- Die Auswirkungen von Essstörungen auf die körperliche und psychische Gesundheit von Sportlern
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel liefert eine Einführung in die Thematik von Essstörungen im Leistungssport. Es werden die klassischen Essstörungen wie Anorexia nervosa, Bulimia nervosa und Binge-Eating-Störung vorgestellt, sowie der Begriff Leistungssport definiert.
Das zweite Kapitel befasst sich mit den klassischen Essstörungen und beleuchtet die diagnostischen Kriterien, Symptome und Auswirkungen auf den Körper und die Psyche. Die Anorexia nervosa wird im Detail beschrieben, sowie ihre körperlichen und psychischen Folgen. Des Weiteren wird die Bulimia nervosa näher betrachtet, die ebenfalls durch ein gestörtes Essverhalten und Kompensationsstrategien gekennzeichnet ist.
Schlüsselwörter
Essstörungen, Leistungssport, Anorexia nervosa, Bulimia nervosa, Körperbild, Druck, Leistungsorientierung, Sportpsychologie, Athletengesundheit, Ätiologie.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Anorexia Athletica?
Anorexia Athletica (auch Sportmagersucht genannt) ist eine spezifische Essstörung im Leistungssport, bei der Athleten versuchen, durch extremes Training und reduzierte Kalorienzufuhr ein ideales "Leistungsgewicht" zu erreichen.
Welche Faktoren begünstigen Essstörungen im Leistungssport?
Entscheidende Faktoren sind hoher Leistungsdruck, ein verzerrtes Körperbild, die ständige Gewichtskontrolle in bestimmten Sportarten und die Identifikation des Selbstwerts über sportliche Erfolge.
Was ist der Unterschied zwischen Anorexia nervosa und Bulimia nervosa?
Anorexia nervosa (Magersucht) ist durch extremes Untergewicht und Nahrungsverweigerung geprägt. Bulimia nervosa ist durch Essanfälle mit anschließenden Kompensationsmaßnahmen (z.B. Erbrechen) gekennzeichnet.
Sind bestimmte Sportarten besonders risikobehaftet?
Ja, besonders gefährdet sind Sportarten, in denen ein geringes Gewicht einen direkten Leistungsvorteil bietet (z.B. Skispringen, Langlauf) oder in denen ästhetische Kriterien eine Rolle spielen (z.B. Turnen).
Was ist die Binge-Eating-Störung?
Diese Störung äußert sich durch wiederkehrende Essanfälle ohne anschließende Kompensationsmaßnahmen, was oft zu Übergewicht führt und ebenfalls im sportlichen Kontext auftreten kann.
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- Tobias Wocheslander (Author), Essstörungen im Leistungssport. Welche Faktoren begünstigen Athletica Nervosa?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1234803