Die Arbeit setzt sich im ersten Teil kritisch mit feministischer Forschungsliteratur zum Thema Häusliche Gewalt auseinander. Im zweiten Teil beschäftigt sie sich mit empirischen Studien um daraus Schlussfolgerungen zur Rolle der Geschlechter bei Häuslicher Gewalt zu ziehen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Geschlechtsspezifische Theorien zur Entstehung von häuslicher Gewalt
- Kritik der feministischen Forschungsliteratur
- Frauen als Opfer und Männer als Täter
- Häusliche Gewalt als alltägliches Problem
- Empirische Belege für die Annahme, dass die Geschlechterrollen der Grund für die häusliche Gewalt sind
- Untersuchungen zur Rolle von Männern und Frauen bei häuslicher Gewalt
- Die Conflict Tactics Scales
- Kritik an der CTS
- Geschlechtsspezifische Unterschiede
- Fazit
- Die Conflict Tactics Scales
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Rolle des Geschlechts bei häuslicher Gewalt, ein Thema, das trotz intensiver Forschung in den 70er Jahren weiterhin aktuell ist, da gegensätzliche Positionen in der Fachwelt bestehen. Die Arbeit präsentiert und analysiert kritisch diese Positionen, insbesondere die feministische Perspektive und empirische Studien, die diese in Frage stellen.
- Analyse feministischer Theorien zur häuslichen Gewalt
- Kritik an der feministischen Forschungsliteratur
- Auswertung empirischer Studien zur häuslichen Gewalt
- Gegenüberstellung feministischer und empirischer Perspektiven
- Diskussion geschlechtsspezifischer Unterschiede bei häuslicher Gewalt
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die darin besteht, gegensätzliche Positionen zum Thema häusliche Gewalt zu präsentieren und zu analysieren. Kapitel 2 beschreibt geschlechtsspezifische Theorien, die die Ursachen häuslicher Gewalt in unterschiedlichen Geschlechterrollen sehen. Kapitel 3 kritisiert die feministische Forschungsliteratur, beleuchtet die Darstellung von Frauen als Opfer und Männer als Täter und diskutiert empirische Belege. Kapitel 4 präsentiert Untersuchungen zur Rolle von Männern und Frauen bei häuslicher Gewalt, einschließlich der Conflict Tactics Scales und deren Kritik.
Schlüsselwörter
Häusliche Gewalt, Geschlechterrollen, Feministische Theorie, Empirische Studien, Conflict Tactics Scales (CTS), Geschlechtsspezifische Unterschiede, Opfer, Täter, Männergewalt, Frauenrechte.
Häufig gestellte Fragen
Entspricht das Bild "Frau = Opfer, Mann = Täter" der Realität häuslicher Gewalt?
Die Arbeit untersucht kritisch, ob dieses feministische Standardmodell durch empirische Studien gestützt wird oder ob die Rollenverteilung komplexer ist.
Was sind die "Conflict Tactics Scales" (CTS)?
Die CTS ist ein empirisches Instrument zur Messung von Gewalt in Partnerschaften, das häufig zeigt, dass Gewaltanwendung nicht allein auf Männer beschränkt ist.
Was besagen geschlechtsspezifische Theorien zur Gewaltentstehung?
Diese Theorien gehen davon aus, dass gesellschaftlich konstruierte Geschlechterrollen und Machtstrukturen die Hauptursache für häusliche Gewalt sind.
Welche Kritik gibt es an der feministischen Forschungsliteratur?
Kritiker werfen ihr vor, empirische Belege zu vernachlässigen, die auch Frauen als Täterinnen identifizieren, und Gewalt primär als politisches Machtinstrument darzustellen.
Gibt es signifikante geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Gewaltanwendung?
Die Arbeit diskutiert Studien, die Unterschiede in der Art der Gewalt, der Motivation und den Folgen für die Opfer zwischen den Geschlechtern aufzeigen.
- Quote paper
- M.A. Markus Herter (Author), 2009, Frau = Opfer, Mann = Täter? Die Rollen der Geschlechter bei häuslicher Gewalt, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122717