Die Stiftung ist allein schon für sich genommen ein interessantes, aber noch immer kaum beachtetes Organisationsmodell für nachhaltige Stadtentwicklung: Sie verbindet den Willen, ein gestiftetes, verschenktes oder vererbtes Vermögen dauerhaft zu bewahren, mit der Absicht, durch die Kapitalerträge Lösungen für gesellschaftliche Aufgaben und Problemlagen zu finanzieren.
In dieser Projektarbeit wird die Konzeptionierung und Modell einer Bürgerstiftung beschrieben.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Geschichte von Bürgerstiftungen
- Ausgangslage von Bürgerstiftungen
- Entwicklung von Bürgerstiftungen
- Bürgerstiftungen
- Begriff
- Merkmale
- Stiftungsformen
- Gründung von Bürgerstiftungen
- Top-Down-Modell
- Bottom-Up-Modell
- Interne Organisationsstruktur der Stadt Stiftung Gütersloh und der Bürgerstiftung Hannover
- Stiftungszweck
- Stiftungsvorstand
- Beiräte
- Stiftungsversammlung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit untersucht die Entstehung und Charakteristika von Bürgerstiftungen in Deutschland. Die Arbeit beleuchtet die Gründungsmodelle (Top-Down und Bottom-Up) und analysiert die interne Organisationsstruktur anhand von Fallbeispielen (Stadt Stiftung Gütersloh und Bürgerstiftung Hannover).
- Entstehungsgeschichte der Bürgerstiftungen in Deutschland
- Charakteristika und Merkmale von Bürgerstiftungen
- Vergleich der Gründungsmodelle (Top-Down und Bottom-Up)
- Analyse der internen Organisationsstrukturen von Bürgerstiftungen
- Unterschiede und Gemeinsamkeiten kommunaler, Gemeinschafts- und unabhängiger Bürgerstiftungen
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1 (Einleitung): Einführung in das Thema Bürgerstiftungen und die Zielsetzung der Arbeit.
Kapitel 2 (Geschichte von Bürgerstiftungen): Beschreibt die Ursprünge in den USA und die Entwicklung in Deutschland, inklusive der Gründung der ersten Bürgerstiftungen in Gütersloh und Hannover. Es werden verschiedene Gründungsjahre und die Anzahl der Stiftungen bis 2007 dargestellt.
Kapitel 3 (Bürgerstiftungen): Definiert den Begriff Bürgerstiftung, beschreibt deren Merkmale und unterscheidet verschiedene Stiftungsformen (Kommunale Stiftungen, Gemeinschaftsstiftungen, Stiftungen auf Initiative von Sparkassen und Genossenschaftsbanken).
Kapitel 4 (Gründung von Bürgerstiftungen): Stellt die Top-Down und Bottom-Up Modelle der Gründung vor und vergleicht die Organisationsstrukturen der Stadt Stiftung Gütersloh und der Bürgerstiftung Hannover detailliert anhand ihrer internen Organe (Vorstand, Beirat, Stiftungsversammlung).
Schlüsselwörter
Bürgerstiftungen, Community Foundations, Top-Down-Modell, Bottom-Up-Modell, Stiftungsgründung, Gemeinnützigkeit, Organisationsstruktur, Stadt Stiftung Gütersloh, Bürgerstiftung Hannover, Stiftungsformen, Stiftungszweck, gemeinwesenorientiert, bürgerschaftliches Engagement.
Häufig gestellte Fragen
Was ist eine Bürgerstiftung?
Eine Bürgerstiftung ist ein Organisationsmodell für nachhaltige Stadtentwicklung, bei dem Bürger Kapital einbringen, um gesellschaftliche Aufgaben vor Ort dauerhaft zu finanzieren.
Was ist der Unterschied zwischen Top-Down- und Bottom-Up-Gründung?
Top-Down-Gründungen gehen oft von Institutionen wie Sparkassen oder Kommunen aus, während Bottom-Up-Modelle durch private Initiative und Engagement der Bürger entstehen.
Welche Organe hat eine typische Bürgerstiftung?
Zu den zentralen Organen gehören meist der Stiftungsvorstand, ein Beirat und die Stiftungsversammlung, die die Interessen der Stifter vertritt.
Welche Beispiele für Bürgerstiftungen werden in der Arbeit genannt?
Die Arbeit analysiert detailliert die Organisationsstrukturen der Stadt Stiftung Gütersloh und der Bürgerstiftung Hannover.
Was ist der Zweck einer Bürgerstiftung?
Der Zweck ist die Förderung lokaler Projekte in Bereichen wie Bildung, Kultur, Umwelt oder Soziales durch die Erträge des Stiftungskapitals.
- Quote paper
- Markus Hartmann (Author), 2008, Konzeptionierung und Modell einer Bürgerstiftung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/122253