Diese literaturwissenschaftliche Hausarbeit zu Johann Wolfgang von Goethes „Faust“, wurde ausschließlich über die Szene „Klassische Walpurgisnacht“, aus dem zweiten Akt des Faust II, geschrieben.
Gerade diese Szene ist, wegen den drei parallel laufenden und kontrastierenden Handlungen an den verschiedenen Schauplätzen in der Antike, sehr komplex gestaltet und stellt ein eigene kleines Drama für sich dar.
Aus diesem Grund habe ich mich dafür entschieden, das Hauptaugenmerk dieser Hausarbeit auf das Thema der „Frauensuche“ zu richten.
Das Thema, » Die Suche nach der Frau in den drei verschiedenen Ebenen der „Klassischen Walpurgisnacht“ des Faust II«, soll zeigen, wie die drei Figuren Faust, Mephistopheles und Homunculus die „Klassische Walpurgisnacht“ für sich selbst erleben und wie sie letztendlich zu ihrem Ziel und dem „Objekt der Begierde“ gelangen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Pharsalische Felder
- Am oberen Peneios
- Am unteren Peneios
- Am oberen Peneios wie zuvor
- Felsbuchten des ägäischen Meers
- Resümee
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit analysiert die Szene „Klassische Walpurgisnacht“ aus Goethes Faust II, indem sie die „Frauensuche“ der Figuren Faust, Mephistopheles und Homunculus in den drei parallelen Handlungssträngen untersucht. Die Arbeit beleuchtet, wie die jeweiligen Erlebnisse der Figuren in den verschiedenen Schauplätzen der Antike zu ihrem jeweiligen Ziel und dem „Objekt der Begierde“ führen.
- Die Suche nach Helena als zentrale Motiv der „Klassischen Walpurgisnacht“
- Parallele Handlungsstränge und ihre kontrastierenden Darstellungen der „Frauensuche“
- Die Rolle der antiken Mythen und Figuren im Kontext der „Frauensuche“
- Die Bedeutung der Schauplätze (Pharsalische Felder, oberer und unterer Peneios, ägäisches Meer)
- Interpretation der Unvollkommenheit und Halbheit in der Szene
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung: Die Arbeit fokussiert auf die „Klassische Walpurgisnacht“ in Faust II und die Suche nach der Frau in ihren drei Handlungsebenen.
Pharsalische Felder: Diese einleitende Szene, am geschichtsträchtigen Schlachtfeld von Pharsalus, stellt die antike Zauberin Erichtho vor. Ihr Monolog schafft eine düstere Atmosphäre und deutet die Unvollkommenheit der folgenden Ereignisse an. Fausts Frage „Wo ist sie?“ nach der Landung drückt seine Sehnsucht nach Helena aus. Die Szene dient als Prolog und bereitet die Dreiteilung der folgenden Handlungen vor.
Am oberen Peneios: Hier begegnet Mephistopheles Fabelwesen, die seine Anwesenheit ablehnen. Dieser Handlungsstrang beschreibt Mephistos Suche nach einem sexuellen Abenteuer.
Schlüsselwörter
Goethe, Faust II, Klassische Walpurgisnacht, Helena, Frauensuche, Mephistopheles, Homunculus, Antike, Mythen, Parallele Handlung, Symbolismus, Unvollkommenheit.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Thema der "Klassischen Walpurgisnacht" in Faust II?
Die Arbeit analysiert die Suche nach der Frau (insbesondere Helena) durch die Figuren Faust, Mephistopheles und Homunculus.
Welche Rolle spielt Homunculus in dieser Szene?
Homunculus sucht nach einer Möglichkeit, körperlich zu entstehen, was ihn in die Felsbuchten des ägäischen Meeres führt.
Was unterscheidet Fausts Suche von der Mephistos?
Faust sucht das klassische Schönheitsideal in Helena, während Mephistopheles eher nach einem sexuellen Abenteuer mit antiken Fabelwesen strebt.
Welche Bedeutung haben die Pharsalischen Felder?
Dieser Ort dient als Prolog der Szene, in dem die Zauberin Erichtho eine düstere Atmosphäre schafft und Fausts Sehnsucht nach Helena eingeleitet wird.
Warum wird die Szene als "Drama für sich" bezeichnet?
Wegen der drei parallel laufenden, komplex gestalteten Handlungsstränge an verschiedenen antiken Schauplätzen bildet sie eine eigene Einheit im Faust II.
- Quote paper
- Lehrer Stefanie Warnke (Author), 2004, Die Suche nach der Frau in den drei verschiedenen Ebenen der “Klassischen Walpurgisnacht” des Faust II, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121674