Das Hochleistungsrechnen (englisch: High Performance Computing (HPC)) findet überall dort Anwendung, wo die Rechenleistung oder Speicherfähigkeit eines herkömmlichen Personal Computers nicht mehr ausreicht. Hierzu werden einerseits leistungsfähige Rechner betrieben, in denen die für die Rechenarbeiten notwendigen Prozessoren parallel geschaltet und programmiert sind, andererseits APC´s einen Cluster bilen, um die notwendige Rechenleistung zu gewährleisten.
Auch in der Verwaltung ist das Hochleistungsrechnen ein Thema. Es lassen sich mit dieser Methode nicht nur komplexe Sachverhalte aufarbeiten, sondern auch der Austausch von Informationen im Rahmen eines effizienten E-Governments gewährleisten.
Es werden weiterhin Anwendungsbeispiele (SAP, Vergabeverfahren, Dokumtenmanagementsysteme, Witschaftlichkeitsberechnungen) und konkrete verwaltungstypische Lösungen (GeoPortal Bund, TravelManagementSystem) vorgestellt.
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Inhaltsverzeichnis
- 1. Was versteht man unter „Hochleistungsrechnen“?
- 1.1 Begriff und Ausprägungen in der Informationstechnik
- 1.2 Verwendung in der Wirtschaft und Forschung – Verwendung in der Verwaltung?
- 2. Einsatzmöglichkeiten des Hochleistungsrechnens in der öffentlichen Verwaltung
- 2.1 Systemanalyse und Programmentwicklung (SAP)
- 2.2 Vergabeverfahren
- 2.3 Einheitliches Dokumentenmanagement und elektronische Archivierung
- 2.4 Wirtschaftlichkeitsberechnungen
- 2.5 Weitere Anwendungen und E-Government-Lösungen
- 2.5.1 Travel Management System
- 2.5.2 GeoPortal.Bund
- 3. Zukünftig denkbare Einsatzmöglichkeiten und Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit untersucht die Einsatzmöglichkeiten von Hochleistungsrechnen im Verwaltungsumfeld. Ziel ist es, die Vorteile und Potenziale dieser Technologie im Kontext von E-Government aufzuzeigen und konkrete Anwendungsbeispiele zu präsentieren.
- Begriff und Anwendung von Hochleistungsrechnen (HPC)
- Einsatz von HPC in der Wirtschaft und Forschung
- Anwendungsbeispiele von HPC in der öffentlichen Verwaltung (z.B. SAP, E-Vergabe)
- Potenziale des E-Governments durch HPC
- Zukünftige Entwicklungen und Herausforderungen
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1 klärt den Begriff „Hochleistungsrechnen“ und dessen technische Ausprägungen. Es wird der Unterschied zwischen Supercomputern und Clusterlösungen erläutert und die Anwendung in Wirtschaft und Forschung beleuchtet. Kapitel 2 fokussiert auf die Anwendung von Hochleistungsrechnen in der öffentlichen Verwaltung. Hier werden SAP-Systeme als zentrales Beispiel sowie die E-Vergabeplattform des Bundes detaillierter vorgestellt.
Schlüsselwörter
Hochleistungsrechnen, High Performance Computing (HPC), E-Government, SAP R/3, Parallelcomputer, Clusterbildung, E-Vergabe, öffentliche Verwaltung, Informationstechnologie, Datenverarbeitung.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter Hochleistungsrechnen (HPC)?
HPC bezeichnet den Einsatz von leistungsfähigen Rechnern oder Clustern, um Aufgaben zu bewältigen, die die Kapazität herkömmlicher PCs übersteigen.
Wo wird Hochleistungsrechnen in der Verwaltung eingesetzt?
Einsatzgebiete sind unter anderem SAP-Systeme, elektronische Vergabeverfahren, Dokumentenmanagement und komplexe Wirtschaftlichkeitsberechnungen.
Was ist das GeoPortal.Bund?
Es ist eine verwaltungstypische Anwendung, die auf Hochleistungsrechnen basiert, um Geodaten effizient bereitzustellen und auszutauschen.
Wie unterstützt HPC das E-Government?
Es ermöglicht einen schnelleren Informationsaustausch, die Verarbeitung großer Datenmengen und die Bereitstellung effizienter Online-Dienste für Bürger und Unternehmen.
Was ist der Unterschied zwischen Supercomputern und Clustern?
Supercomputer sind speziell gebaute Einzelmaschinen mit extrem hoher Leistung, während Cluster ein Verbund aus vielen Standard-PCs sind, die parallel arbeiten.
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- Diplom - Verwaltungswirt (FH) Sascha Schwarzkopf (Autor), 2008, Hochleistungsrechnen - Einsatzmöglichkeiten im Verwaltungsumfeld, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121636