Wer kennt das nicht? Ein Prüfungstermin steht kurz bevor und man wird nervös. Eigentlich ist man gut vorbereitet und es ist schließlich nicht die erste Prüfung die man bisher in seinem Leben machen musste. Trotzdem kann man nichts gegen das Herzklopfen, das Kribbeln im Bauch und die eiskalten, schwitzenden Hände machen. Und da ist wieder dieses Gefühl – die Angst. Sie kommt jedes Mal und man kann einfach nichts dagegen tun. Es ist die Angst Fehler zu machen, die Angst zu versagen, die Angst, dass der Kopf plötzlich leer wird und man kein Wort herausbekommt, obwohl man eigentlich gut vorbereitet ist.
Inhaltsverzeichnis
- DIE ANGST VOR DER ANGST
- WAS IST ANGST EIGENTLICH?
- DAS GESELLSCHAFTLICHE PROBLEM MIT DER ANGST
- WIE KÖNNEN SCHÜLER DER ANGST VORBEUGEN UND SICH BESSER AUFS LERNEN KONZENTRIEREN?
- Wirf alles in die Sorgen - Box
- Die Schläfenklopfer - Übung
- Die Angst - Ade - Übung
- Die Lichtatmen - Methode
- Der Gedanken - Wischer
- Der Lernspaziergang
- Das Lernplakat
- Das Diktatjogging
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit dem Phänomen der Angst, insbesondere der Angst vor der Angst im Kontext von Schule und Prüfungen. Ziel ist es, die Ursachen und Auswirkungen von Prüfungsangst zu beleuchten und Schülern praktische Strategien zur Bewältigung dieser Angst aufzuzeigen.
- Das Wesen der Angst und ihre physiologischen Auswirkungen
- Die gesellschaftlichen Aspekte und Stigmatisierung von Angst
- Praktische Übungen zur Angstbewältigung und Verbesserung der Lernkonzentration
- Der Einfluss von Selbstvertrauen auf das Lernen
- Methoden zur Reduktion von Sorgen und zur Förderung des ganzheitlichen Lernens
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel definiert den Begriff "Angst vor der Angst" und beschreibt die damit verbundenen körperlichen Symptome. Es wird die Schwierigkeit, Angst zu definieren und die gesellschaftliche Stigmatisierung von Angst thematisiert. Kapitel 1.3 stellt verschiedene Übungen vor, die Schülern helfen sollen, mit Angst umzugehen und sich besser auf das Lernen zu konzentrieren. Beispiele hierfür sind die "Sorgen-Box", die "Schläfenklopfer-Übung" und weitere Methoden zur Entspannung und Verbesserung der Lernleistung.
Schlüsselwörter
Angst, Prüfungsangst, Schulangst, Angstbewältigung, Konzentrationstechniken, Selbstvertrauen, ganzheitliches Lernen, Übungen zur Entspannung, Stressbewältigung, psychosomatische Symptome.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter "Angst vor der Angst"?
Es beschreibt den Zustand, bei dem man sich bereits im Vorfeld vor den körperlichen und psychischen Symptomen der Angst (wie Herzklopfen oder Blackouts) fürchtet, was die eigentliche Angstspirale verstärkt.
Welche körperlichen Symptome sind typisch für Prüfungsangst?
Typisch sind Herzklopfen, Kribbeln im Bauch (Schmetterlinge), eiskalte oder schwitzende Hände sowie das Gefühl eines "leeren Kopfes".
Wie hilft die "Sorgen-Box" gegen Lernstress?
In die Sorgen-Box werfen Schüler symbolisch ihre Ängste und störenden Gedanken, um den Kopf für die Konzentration auf den Lernstoff frei zu bekommen.
Welche praktischen Übungen zur Angstbewältigung gibt es?
Vorgestellt werden Methoden wie die Schläfenklopfer-Übung, die Lichtatmen-Methode, der Gedanken-Wischer sowie bewegtes Lernen wie das Diktatjogging.
Warum ist Selbstvertrauen wichtig für den Lernerfolg?
Ein hohes Selbstvertrauen reduziert die Panik vor Fehlern und ermöglicht es dem Gehirn, gelerntes Wissen auch unter Druck (in Prüfungssituationen) effektiv abzurufen.
- Quote paper
- Kerstin Schatzig (Author), 2006, Die Angst vor der Angst, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121614