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Risikomanagement in KMU

Title: Risikomanagement in KMU

Seminar Paper , 2008 , 21 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Markus Bohl (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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In der Vergangenheit wurden Risikomanagementsysteme meist nur aufgrund gesetzlicher Änderungen wie z.B. KonTraG oder Basel II implementiert. KonTraG hat zwar zum Großteil keine unmittelbaren Auswirkungen auf KMU, aber auch diese haben erkannt, dass Risikomanagement für eine erfolgreiche Unternehmensführung unverzichtbar ist. In vielen mittelständischen Unternehmen ist eine erhöhte Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit dem Thema Risikomanagement zu erkennen. KMU repräsentieren in dieser Hausarbeit in Anlehnung an §267 des HGB Unternehmen, die mindestens zwei der drei folgenden Merkmale in zwei aufeinander folgenden Geschäftsjahren nicht überschreiten:
• Bilanzsumme von 16.060.000 Euro
• Umsatzerlöse von 32.120.000 Euro
• 250 Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt
Nach einer kurzen Abgrenzung des Risikobegriffs werden die verschiedenen Risikoarten angesprochen und nach internen und externen Risiken kategorisiert. Anschließend werden die vom Gesetzgeber geforderten Bestandteile eines Risikomanagementsystems kurz beschrieben. Da diese aufgrund ihrer umfangreichen Ressourcenbindung in KMU meist nicht zu finden sind, wird auf eine ausführliche Erläuterung verzichtet. Unter Punkt 5 wird der Prozess des Risikomanagements als Regelkreis dargestellt. Schwerpunkt bei der Beschreibung des Prozesses bilden die möglichen Maßnahmen, die von den Unternehmen ergriffen werden können. Zum Ende der Hausarbeit wird das Risikomanagement in KMU im Vergleich zu großen Unternehmen dargestellt und dessen Auswirkungen auf die Beziehungen zu Sparkassen erläutert. Das abschließende Resümee gibt einen Ausblick auf mögliche künftige Auswirkungen und Entwicklungen des Risikomanagements in KMU.

Excerpt


Gliederung

1. Einleitung

2. Risikobegriff

3. Arten von Risiken

3.1 Externe Risiken

3.1.1 Markt- und Wettbewerbsentwicklung

3.1.2 Sonstige Rahmenbedingungen

3.2 Interne Risiken

3.2.1 Leistungserbringungsrisiken

3.2.2 Finanzwirtschaftliche Risiken

3.2.3 Risiken aus Management und Organisation

4. Bestandteile eines Risikomanagementsystems

4.1 Internes Überwachungssystem

4.2 Controlling

4.3 Frühwarnsysteme

5. Prozess des Risikomanagement

5.1 Risikostrategie

5.2 Identifizierung von Risiken

5.3 Analyse und Bewertung von Risiken

5.4 Maßnahmen des Risikomanagements

5.4.1 Risikovermeidung

5.4.2 Risiken eingehen

5.4.2.1 Risikoakzeptanz

5.4.2.2 Risikosenkung

5.4.2.3 Risikoüberwälzung

5.5 Dokumentation und Kontrolle

6. Risikomanagement in KMU und seine Auswirkungen

6.1 Risikomanagement in KMU im Vergleich zu größeren Unternehmen

6.2 Auswirkungen von Risikomanagement in KMU auf die Beziehung zu Sparkassen als deren Hauptfinanzierer

7. Resümee

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den praktischen Ablauf eines Risikomanagementsystems in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Finanzierungsbeziehungen zu Sparkassen. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Risikomanagement trotz begrenzter Ressourcen effektiv implementiert werden kann und welchen Einfluss ein solches System auf das Rating und die Kreditvergabe hat.

  • Grundlagen und Kategorisierung von Unternehmensrisiken
  • Strukturelle Bestandteile eines Risikomanagementsystems nach KonTraG-Anforderungen
  • Prozessdarstellung des Risikomanagements als geschlossener Regelkreis
  • Spezifische Maßnahmen der Risikosteuerung wie Vermeidung, Akzeptanz und Überwälzung
  • Vergleich des Risikomanagements zwischen KMU und Großunternehmen
  • Implikationen für die Bonitätsbewertung und die Beziehung zu Kreditinstituten

Auszug aus dem Buch

5.4.2.3 Risikoüberwälzung

Nicht zuletzt kann das vorhandene Risiko auf andere Marktteilnehmer transferiert werden. Hierbei muss die Übertragung durch Vertragsgestaltung von der Übertragung auf Versicherungsunternehmen abgegrenzt werden. Mögliche Marktrisiken können auf die Vertragspartner, wie zum Beispiel Lieferanten oder Abnehmer übertragen werden. Hierbei kommt die Vereinbarung einer festen Abnahmemenge bzw. eines festen Abnahmepreises mit den Abnehmern in Betracht. Bei der Vereinbarung solcher Vertragsinhalte hat die Verhandlungsmacht wesentlichen Einfluss. Zudem kann sich eine „Prämie“ für die Überwälzung des Risikos ergeben, wenn zum Beispiel bei einer festen Abnahmemenge ein Preisnachlass gewährt werden muss.

Versicherungen bieten unter anderem den Schutz gegen Elementarschäden oder technische Betriebsausfälle. Hier muss allerdings im Einzelfall entschieden werden, wofür sich der Abschluss einer Versicherung lohnt bzw. in welcher Höhe das Risiko abgesichert werden soll. Ab einer bestimmten Versicherungssumme ist der Abschluss der Versicherung für das Unternehmen aufgrund der dann relativ hohen Versicherungsprämie nicht mehr lukrativ.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Erläutert die Relevanz des Risikomanagements für mittelständische Unternehmen unabhängig von gesetzlichen Anforderungen.

2. Risikobegriff: Definiert Risiko als potenziell negative Abweichung von erwarteten Zuständen im unternehmerischen Kontext.

3. Arten von Risiken: Unterscheidet systematisch zwischen externen Markteinflüssen und internen Risiken wie Leistungserbringung oder Managementfehlern.

4. Bestandteile eines Risikomanagementsystems: Skizziert die drei Säulen Überwachungssystem, Controlling und Frühwarnsystem.

5. Prozess des Risikomanagement: Beschreibt den Risikomanagementzyklus von der Strategiefestlegung bis zur Kontrolle und stellt spezifische Steuerungsinstrumente vor.

6. Risikomanagement in KMU und seine Auswirkungen: Analysiert den besonderen Umgang mit Risiken in KMU und die positiven Auswirkungen eines formalisierten Systems auf die Sparkassen-Beziehung.

7. Resümee: Zieht ein Fazit über die Notwendigkeit von Risikomanagementsystemen in KMU unter Berücksichtigung künftiger Entwicklungen.

Schlüsselwörter

Risikomanagement, KMU, KonTraG, Risikostrategie, Risikobewertung, Sparkassen, Kreditvergabe, Rating, Frühwarnsysteme, Risikoüberwälzung, Unternehmensführung, Liquiditätssicherung, Risikomatrix, Mittelstand, Finanzierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung und dem Ablauf eines Risikomanagementsystems in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und wie diese Systeme die Geschäftsbeziehung zwischen Unternehmen und Sparkassen beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit behandelt die Identifikation, Bewertung und Steuerung von Risiken, die gesetzlichen Rahmenbedingungen, den Prozess der Risikosteuerung und die Auswirkungen auf die Bonität von KMU.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, den Risikomanagementprozess als Regelkreis für KMU darzustellen und aufzuzeigen, wie ein solches System positive Auswirkungen auf das Rating und die Kreditvergabe bei Sparkassen hat.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit der Fachliteratur sowie der Analyse gesetzlicher Rahmenbedingungen (wie KonTraG) und der Anwendung auf die Praxis von KMU.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Arten der Risiken, die technischen Bestandteile eines Risikomanagementsystems und den detaillierten Prozess der Risikosteuerung, ergänzt durch einen Vergleich zu Großunternehmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Risikomanagement, KMU, KonTraG, Rating, Risikostrategie und Finanzierungssicherheit.

Wie beeinflusst das Risikomanagement das Rating bei Sparkassen?

Ein umfassend implementiertes System führt zu einer höheren Transparenz und Professionalität, was die subjektive Einschätzung des Beraters verbessert und das Rating durch eine verringerte Ausfallwahrscheinlichkeit positiv beeinflussen kann.

Welche Rolle spielt die Größe des Unternehmens bei der Umsetzung?

Da KMU im Gegensatz zu Großunternehmen über weniger personelle Ressourcen verfügen, muss das Risikomanagement effizient und pragmatisch integriert werden, wobei der Fokus auf gelebter Risikokultur statt auf komplexen Abteilungsstrukturen liegen sollte.

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Details

Title
Risikomanagement in KMU
College
University of Applied Sciences - Bonn
Course
Corporate Finance / Banknahe Unternehmensberatung
Grade
2,3
Author
Markus Bohl (Author)
Publication Year
2008
Pages
21
Catalog Number
V121285
ISBN (eBook)
9783640257850
ISBN (Book)
9783640259519
Language
German
Tags
Risikomanagement Corporate Finance Banknahe Unternehmensberatung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Markus Bohl (Author), 2008, Risikomanagement in KMU, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/121285
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