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Der Facility Manager als Krisen- und Katastrophenmanager

Titel: Der Facility Manager als Krisen- und Katastrophenmanager

Masterarbeit , 2003 , 86 Seiten , Note: mit gutem Erfolg

Autor:in: Ivo Lagler (Autor:in)

Ingenieurwissenschaften - Sicherheitstechnik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hochwasserkatastrophe in Österreich im August 2002 hat deutlich gezeigt, dass Naturgewalten unvorbereitet und schwer einschätzbar auftreten.

Die Einstellung von den meisten Facility Managern geht dahin, Verantwortungen in Bezug auf Katastrophen, die unterschiedlich definiert werden, auf Einsatzorganisationen abzuwälzen. Da sich jedoch besagte Einsatzorganisationen, egal ob jetzt freiwillige oder berufliche, auf das Wesentliche beschränken, überlassen sie die Facility Manager in Bezug auf Sicherung der objektinternen Anlagen in einem Katastrophenfall meistens sich selber.

Ziel meiner Arbeit soll nun sein, derartige Ereignisse nicht außer Acht zu lassen bzw. sich Gedanken als Facility Manager zu machen, um Abläufe vor, während sowie nach eines derartigen Ereignisses reibungslos durchführen zu können. Dabei ist es unerheblich in welcher Form eine derartige Katastrophe auftritt.
Folgende Punkte werden in meiner Arbeit abgehandelt:

• Brand
• Diebstahl
• Drohungen verschiedenster Art (mittels Telefon, Brief oder E-Mail)
• Einbruch
• Hochwasser (am Beispiel des Hochwassers in Österreich vom August 2002)
• technische Gefahren (mit Strom, Gas, Öl und Wasser)
• Terror (am Beispiel des Terroranschlages vom 11. September 2001 in New York)
• wirtschaftliche Gefahren (wie Industriespionage, EDV-Datenverlust, etc.)


Die rechtzeitige Erarbeitung von diversen Katastrophenplänen sowie Ablaufstrukturen und Verantwortlichkeiten soll zur Erhöhung der Kompetenz eines Facility Managers beitragen.

Der Kostenfaktor bei Eintritt einer Katastrophe soll nicht aus den Augen verloren werden.

Beachtet ein Facility Manager die oben genannten Punkte, kann er das Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeiter von Objektmietern stark erhöhen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 methodischer Ansatz

1.1 Krisen-Management-System:

1.2 Risikoanalysen:

1.3 Restrisiko versichern:

1.4 Fluchtwegsimulationen:

1.5 Definitionen:

2 Brand

2.1.1 Rechtliche Bedingungen:

2.1.2 Präventionsmaßnahmen:

2.1.2.1 Brandschutzpläne:

2.1.2.2 Brandschutzeinrichtungen:

2.1.2.2.1 Optische Rauchmelder:

2.1.2.2.2 Wärmemelder:

2.1.2.2.3 Brandrauchentlüftungsanlagen:

2.1.2.2.4 Sprinkleranlagen:

2.1.2.2.5 Oxy Reduct Anlage:

2.1.2.3 Wartungen der Brandschutzeinrichtungen:

2.1.2.4 Evakuierungspläne:

2.1.2.5 Übungen:

2.1.2.6 Schulungen:

2.1.2.7 Konsequenzen:

2.1.3 Tätigkeiten im Ernstfall:

2.1.3.1 Kommunikation:

2.1.3.2 Alarmieren:

2.1.3.3 Retten:

2.1.3.4 Löschen:

2.1.3.5 Unterstützung der Feuerwehr:

2.1.4 Nach einem Brandfall:

2.1.4.1 Allgemeines:

2.1.5 Technische Richtlinien:

3 Diebstahl

3.1.1 Allgemeines:

3.1.2 Prävention:

3.1.2.1 PC-Datendiebstahl durch Mitarbeiter:

3.1.2.1.1 Hardwarediebstahl:

3.1.2.1.2 Softwarediebstahl:

3.1.2.2 Diebstahl von Arbeitsmitteln (wie Material, Arbeitsschutzkleidung, Werkzeug, etc.):

3.1.2.3 Diebstahl von unbeaufsichtigten Einrichtungsgegenständen in den Allgemeinbereichen des Objektes:

3.1.2.4 Diebstahl von Zutrittskarten:

3.1.3 Tätigkeiten im Falle eines Diebstahles:

3.1.4 Nach einem Diebstahl:

4 Drohungen

4.1.1 Allgemeines:

4.1.2 Persönliche Drohungen:

4.1.2.1 Stalking:

4.1.2.2 Mobbing:

4.1.3 Drohung per Telefon:

4.1.4 Drohungen per Mail:

4.1.5 Drohungen per Brief:

5 Einbruch

5.1.1 Allgemeines:

5.1.2 Technische Einbruchsprävention:

5.1.2.1 Freigeländeabsicherung:

5.1.2.1.1 Druckmeldesysteme für die Bodenüberwachung:

5.1.2.1.2 Mikrowellenstrecken:

5.1.2.1.3 Infrarotschranken:

5.1.2.1.4 Laser-Systeme:

5.1.2.1.5 HF-Meldekabel:

5.1.2.2 Zutrittskontrolle:

5.1.2.3 Videotechnik:

5.1.3 Präventionshilfsstellen:

5.1.4 Einbrecher auf frischer Tat ertappt:

5.1.5 Nach einem Einbruch:

5.1.6 Richtlinien:

6 Technische Gefahren

6.1.1 Allgemeines:

6.1.2 Strom:

6.1.3 Gas:

6.1.4 Wasser:

6.1.5 Öl:

7 Wirtschaftliche Gefahren

7.1.1 Allgemeines:

7.1.2 Risikoanalyse:

7.1.3 Kostenermittlung:

7.1.4 Computer-Hacker:

7.1.4.1 Computermanipulation:

7.1.4.2 Computersabotage:

7.1.4.3 Computerspionage:

7.1.4.4 Zeitdiebstahl:

7.1.5 Internetkriminalität:

7.1.5.1 Spamming:

7.1.5.2 Viren:

7.1.6 Bekämpfung der Internetkriminalität:

7.1.7 Mitarbeiter-Kriminalität:

7.1.8 Wirtschaftsspionage:

8 Hochwasser

8.1.1 Allgemeines:

8.1.2 Chronologie des Hochwassers:

8.1.3 Bewältigung des Hochwassers:

8.1.4 Kennzahlen:

8.1.4.1 Rotes Kreuz:

8.1.4.2 Bundesheer:

8.1.4.3 Freiwillige Feuerwehr:

8.1.5 Schlussfolgerung des Hochwassers:

8.1.6 Informationsquellen bei Hochwassergefahren:

8.1.7 Maßnahmen bei Hochwassergefahren:

9 Terror

9.1.1 Allgemeines:

9.1.2 Chronologie:

9.1.3 Kennzahlen:

9.1.4 Auswirkungen:

9.1.5 Schlussfolgerungen:

9.1.6 Präventionsmaßnahmen für Facility Manager:

10 Resümee

11 Fragebogen

11.1 Fragebogen:

11.2 Fragebogenauswertung:

11.3 Fragebogenschlussfolgerungen:

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, Facility Manager für die Notwendigkeit eines strukturierten Krisenmanagements zu sensibilisieren. Der Autor untersucht, wie Unternehmen sich präventiv auf potenzielle Gefahrenszenarien wie Brände, Diebstahl, Einbrüche, technische Gefahren, Cyber-Bedrohungen, Hochwasser oder terroristische Akte vorbereiten können, um den Fortbestand des Betriebs im Ernstfall zu sichern.

  • Präventionsstrategien für bauliche und organisatorische Sicherheit.
  • Analyse kritischer Gefahrenpotenziale für Facility Manager.
  • Die Rolle des Facility Managements in der Krisenkommunikation und Evakuierung.
  • Notwendigkeit von Risikoanalysen und regelmäßigen Notfallübungen.
  • Interne und externe Sicherheitsmaßnahmen bei Diebstahl und Wirtschaftsspionage.

Auszug aus dem Buch

2.1.2.5 Übungen:

Aktuelle Brandschutzpläne zu besitzen ist die eine Sache, eine andere ist das Üben von Notmaßnahmen. Nur durch das Trainieren von Abläufen in einem Brandfall kann gewährleistet werden, dass die geschulten Mitarbeiter im Ernstfall richtig reagieren. Auch die Erstellung, sowie die regelmäßige Übung eines Räumungsplanes sind für den Notfall von großer Bedeutung.

Die Tatsache, dass eine Übung 1x pro Jahr durchgeführt werden soll, heißt leider noch lange nicht, dass dies auch in der Realität passiert.

In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass bei einem Ernstfall die geschulten Mitarbeiter nicht richtig mit Feuerlöschern umgehen können oder nicht wissen wo sich Sammelplätze befinden, um die Mitarbeiter z.B. von Büromietern dorthin lotsen zu können. Auch die Kennzeichnung von Evakuierungspersonal ist in den meisten Fällen nicht gegeben, sodass Gäste und Lieferanten dieser Büromieter nicht wissen an wen sie sich halten sollen. Und da die Feuerwehr nun mal eine Anfahrtszeit braucht, ist hier ein kompetentes Personal von großer Bedeutung, um Personenschaden zu verhindern.

Natürlich stellt sich immer die Frage: „Wozu brauche ich eine Übung? Die kostet mir ja nur Geld, bringt Unruhe in mein Objekt und kann im Tagesgeschäft der Büromieter zu Nachteilen führen.“.

Doch bei genauer Betrachtung macht eine Übung Sinn, wenn man die Konsequenzen bedenkt (siehe 2.1.2.7. Konsequenzen).

Bei Non-Profit-Organisationen, wie dem Roten Kreuz, der freiwilligen Feuerwehr, etc. werden regelmäßig Übungen mit verschiedenen Szenarien abgehalten, um zu sehen, wie deren Mitarbeiter mit außergewöhnlichen Stresssituationen umgehen können.

Auch hier werden immer wieder Fehler begangen, die dann analysiert werden und in die Ausbildung einfließen und damit die Professionalität stetig verbessern.

Zusammenfassung der Kapitel

1 methodischer Ansatz: Einführung in die Grundlagen des Krisenmanagements, die Notwendigkeit von Risikoanalysen und Definition von Krisen sowie Katastrophen.

2 Brand: Darstellung der rechtlichen Anforderungen und praktischen Präventionsmaßnahmen für Facility Manager im Falle eines Brandes.

3 Diebstahl: Untersuchung von Diebstahlprävention durch interne Kontrollsysteme und Maßnahmen bei PC-Daten- sowie Materialdiebstahl.

4 Drohungen: Analyse von Drohformen wie Stalking oder Mobbing und das richtige Verhalten bei telefonischen oder schriftlichen Bedrohungen.

5 Einbruch: Strategien zur Einbruchsprävention basierend auf dem Zwiebelprinzip, inklusive technischer Absicherungsmöglichkeiten.

6 Technische Gefahren: Überblick über passive technische Risiken wie Stromausfälle, Gaslecks oder Wasserschäden.

7 Wirtschaftliche Gefahren: Fokus auf aktive Bedrohungen wie Hackerangriffe, Wirtschaftsspionage und Internetkriminalität.

8 Hochwasser: Aufarbeitung der Hochwasserkatastrophe 2002 als Fallbeispiel für Naturgefahren und notwendige Vorbereitungsmaßnahmen.

9 Terror: Analyse der Ereignisse vom 11. September 2001 als Auslöser für veränderte Sicherheitsanforderungen im Facility Management.

10 Resümee: Zusammenfassung der 10 wichtigsten Erfolgsfaktoren für ein effektives Krisenmanagement.

11 Fragebogen: Präsentation und Auswertung einer Umfrage zum Sicherheitsbewusstsein in der Facility-Management-Branche.

Schlüsselwörter

Krisenmanagement, Facility Management, Brandschutz, Diebstahlprävention, Risikomanalyse, Evakuierung, Katastrophenschutz, Wirtschaftsspionage, Sicherheitstechnik, Notfallplanung, Objektschutz, Mitarbeitersicherheit, IT-Sicherheit, Internetkriminalität, Sicherheitskultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle des Facility Managers als Krisen- und Katastrophenmanager und analysiert verschiedene Gefahrenszenarien in Objekten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Hauptthemen umfassen Brandschutz, Diebstahlschutz, Einbruchprävention, Umgang mit technischen Gefahren, wirtschaftliche Sicherheitsrisiken sowie der Schutz vor Naturkatastrophen und Terrorismus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Facility Manager zu einem vorausschauenden Denken und Handeln zu motivieren, um im Krisenfall durch fundierte Vorbereitung Personenschäden zu minimieren und Sachwerte zu schützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse relevanter technischer Richtlinien und Sicherheitsstudien sowie eine empirische Umfrage unter 30 Firmen der Branche.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Kapiteln, die spezifische Bedrohungslagen analysieren, Präventionsmaßnahmen vorschlagen und Empfehlungen für den Notfall geben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Krisenmanagement, Facility Management, Brandschutz, Risikomanalyse und Katastrophenschutz sind die zentralen Begriffe.

Welche Bedeutung haben Evakuierungssimulationen in der Arbeit?

Sie werden als wichtiges Werkzeug identifiziert, um bereits im Planungsstadium bauliche Schwachstellen zu erkennen und in Paniksituationen lebensrettende Abläufe zu etablieren.

Warum ist das Zwiebelprinzip für den Einbruchschutz relevant?

Das Modell beschreibt den Aufbau von Sicherheitsebenen, bei denen die baulichen und organisatorischen Maßnahmen zunehmen, je tiefer ein Eindringling in ein Gebäude vordringt.

Welche Rolle spielt der Faktor "Mensch" bei Sicherheitsvorfällen?

Die Arbeit betont, dass ein Großteil der Risiken (z.B. Diebstahl oder Datendiebstahl) durch Mitarbeiter entsteht, weshalb Schulung, Unternehmenskultur und klare Richtlinien essenziell sind.

Wie unterscheidet der Autor zwischen einer Krise und einer Katastrophe?

Eine Krise erfordert eine eigene Struktur innerhalb eines Unternehmens, während eine Katastrophe Ereignisse beschreibt, die so groß sind, dass sie behördliche Unterstützung erfordern.

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Details

Titel
Der Facility Manager als Krisen- und Katastrophenmanager
Hochschule
Fachhochschule des bfi Wien GmbH  (Berufsförderungsinstitut Wien)
Veranstaltung
Facility Management Lehrgang 2002/2003
Note
mit gutem Erfolg
Autor
Ivo Lagler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
86
Katalognummer
V120369
ISBN (eBook)
9783640239764
ISBN (Buch)
9783640239856
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Notfallmanagement Krisenmanagement Facility Manager
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ivo Lagler (Autor:in), 2003, Der Facility Manager als Krisen- und Katastrophenmanager, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/120369
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  86  Seiten
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