Aufgrund des großen und bedeutsamen Einflusses von Geschwistern auf die Entwicklung eines Menschen stellten wir uns die Frage, ob eine positive Geschwisterbeziehung die Entwicklung der Resilienz begünstigen und dadurch einen Schutzfaktor darstellen kann. Um dieser Fragestellung nachzugehen, stellten wir einige Hypothesen auf, die anhand einer quantitativen Forschung überprüft werden sollten. Im Folgenden wird zunächst ein Theorieteil über Resilienz und verschiedene Risiko- und Schutzfaktoren allgemein behandelt. Anschließend wird die eigens durchgeführte Studie mit dessen Ergebnissen vorgestellt und kritisch beleuchtet, sowie diskutiert. Im letzten Schritt wird mit den Ergebnissen der Studie ein Bezug zu der ursprünglichen Fragestellung, ob eine positive Geschwisterbeziehung ein Schutzfaktor für Resilienz darstellen kann, hergestellt.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Einleitung
- 2 Resilienz
- 2.1 Vulnerabilität
- 2.1.1 Risiko- und Schutzfaktoren
- 2.2 Methode
- 2.2.1 Versuchspersonen
- 2.2.2 Untersuchungsmaterial
- 2.2.3 Durchführung
- 2.3 Ergebnisse
- 2.4 Diskussion
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit dem Einfluss von Geschwisterbeziehungen auf die Entwicklung von Resilienz. Im Fokus steht die Frage, ob eine positive Geschwisterbeziehung als Schutzfaktor für Resilienz fungieren kann.
- Resilienz als dynamische Wechselwirkung von inneren und äußeren Faktoren
- Risiko- und Schutzfaktoren im Kontext von Resilienz
- Die Bedeutung von Geschwisterbeziehungen für die kindliche Entwicklung
- Die Rolle von Geschwistern als Ressource und Unterstützung in Stresssituationen
- Zusammenhang zwischen positiver Geschwisterbeziehung und Resilienzentwicklung
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt den Forschungsgegenstand vor und führt in die Thematik der Geschwisterbeziehungen und ihrer Bedeutung für die Entwicklung von Resilienz ein. Kapitel 2 behandelt den Begriff der Resilienz, die Vulnerabilität und die Rolle von Risiko- und Schutzfaktoren. Es werden verschiedene theoretische Konzepte und Forschungsergebnisse vorgestellt, die den Zusammenhang zwischen Geschwisterbeziehungen und Resilienz beleuchten.
Schlüsselwörter
Resilienz, Geschwisterbeziehung, Schutzfaktor, Risiko- und Schutzfaktoren, Vulnerabilität, Entwicklungspsychopathologie, soziale Beziehungen, Entwicklung, Unterstützung, Stresssituationen, empirische Forschung, quantitative Forschung.
Häufig gestellte Fragen
Wie beeinflussen Geschwister die Resilienz?
Eine positive Geschwisterbeziehung kann als Schutzfaktor dienen, der Kindern hilft, Stresssituationen besser zu bewältigen und psychische Widerstandsfähigkeit aufzubauen.
Was versteht man unter Schutzfaktoren?
Schutzfaktoren sind Merkmale oder Ressourcen (intern oder extern), die die negativen Auswirkungen von Risikofaktoren abmildern und eine gesunde Entwicklung fördern.
Was ist Vulnerabilität im Kontext der Resilienz?
Vulnerabilität bezeichnet die individuelle Verletzlichkeit eines Menschen gegenüber biologischen oder psychischen Belastungen.
Können Geschwister auch ein Risikofaktor sein?
Ja, konfliktbehaftete oder gewaltvolle Geschwisterbeziehungen können die Vulnerabilität erhöhen und die Entwicklung von Resilienz behindern.
Welche Rolle spielt die Dynamik zwischen Geschwistern in Stresssituationen?
Geschwister können sich gegenseitig emotionale Unterstützung bieten und als Modell für erfolgreiche Problembewältigung dienen.
Was war das Ziel der quantitativen Forschung in dieser Arbeit?
Die Studie überprüfte Hypothesen zum Zusammenhang zwischen der wahrgenommenen Qualität der Geschwisterbeziehung und dem Grad der individuellen Resilienz.
- Citation du texte
- Anonym (Auteur), 2020, Auswirkungen von Geschwisterbeziehungen auf die Resilienz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1201697