Die US-amerikanische Künstlerin Cindy Sherman beschäftigt sich mit der Frage, wie wir das Bild unseres Seins konstruieren und wie es sich mit der Zeit wandelt. Mit ihrer Kunst erforscht sie den Bruch zwischen dem Selbst und seiner Inszenierung, womit sie eine der wichtigsten Protagonistinnen im zeitgenössischen Kunstbetrieb geworden ist. Mit ihrer post-feministischen Position verweist sie auf die Grenzen von Identität und Gesellschaft, auf Konventionen und Freiräume. Aber was genau macht Cindy Sherman zu einer Pionierin der Transformation und Identität in der Fotografie?
Inhaltsverzeichnis
- EINLEITUNG
- HAUPTTEIL
- SCHLUSS
- QUELLEN
- LITERATUR
- INTERNETQUELLEN
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit beleuchtet das Werk der Künstlerin Cindy Sherman und untersucht, wie sie in ihren fotografischen Arbeiten die Frage nach der eigenen Identität und ihrer Konstruktion im Kontext von Gesellschaft, Geschlechterrollen und Medienkonsum untersucht.
- Die Konstruktion und Dekonstruktion von Identität in der Fotografie
- Die Rolle von Geschlechterstereotypen und -rollen in der Selbstinszenierung
- Die Verwendung des eigenen Körpers als Material und Werkzeug in der Kunst
- Die Beziehung zwischen Kunst, Medien und der Wahrnehmung von Identität
- Die Relevanz von Cindy Shermans Werk im Kontext des zeitgenössischen Kunstbetriebs
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Komplexität der Frage nach der eigenen Identität und stellt den historischen Kontext der Identitätstheorien vor. Sie führt die Künstlerin Cindy Sherman ein und ihre Auseinandersetzung mit dem Thema Identität in der Fotografie.
- Hauptteil: Der Hauptteil präsentiert die Biografie der Künstlerin, ihre Arbeitsweise und künstlerische Entwicklung. Es werden ihre fotografischen Serien und die Themen Sexualität, Geschlechtsidentität, Körperlichkeit und Voyeurismus, die in ihren Arbeiten zum Ausdruck kommen, genauer betrachtet.
Schlüsselwörter
Cindy Sherman, Fotografie, Identität, Selbstinszenierung, Geschlechterrollen, Geschlechterstereotypen, Körperlichkeit, Medienkonsum, Kunstgeschichte, zeitgenössische Kunst.
Häufig gestellte Fragen
Wer ist Cindy Sherman?
Cindy Sherman ist eine US-amerikanische Fotografin und eine der wichtigsten Protagonistinnen der zeitgenössischen Kunst, bekannt für ihre Verwandlungen und Selbstinszenierungen.
Welche Themen stehen im Mittelpunkt von Shermans Werk?
Ihre Kunst befasst sich mit Identität, Geschlechterrollen, Stereotypen, Körperlichkeit und der Konstruktion des Seins durch Medienkonsum.
Warum wird Sherman als „Pionierin der Transformation“ bezeichnet?
Weil sie ihren eigenen Körper als Material nutzt, um in unzählige Rollen zu schlüpfen und so den Bruch zwischen dem wahren Selbst und der gesellschaftlichen Inszenierung aufzeigt.
Was ist die post-feministische Position in ihrer Kunst?
Sherman verweist auf die Grenzen und Konventionen von Identität in der Gesellschaft und hinterfragt kritisch die männliche Sichtweise (Voyeurismus) auf Frauen.
Wie nutzt Sherman Medien für ihre künstlerische Aussage?
Sie greift Bildsprachen aus Film, Werbung und Kunstgeschichte auf, um zu demonstrieren, wie sehr unsere Wahrnehmung von Identität durch mediale Bilder geprägt ist.
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- Johanna Schmidt (Author), 2021, Identität und Transformation in der Fotografie von Cindy Sherman, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1195832