Durch die intensive und komplexe Arbeit mit Menschen, ergeben sich für Sozialarbeiter*innen immer wieder unvorhergesehene, neue Situationen in ihrem beruflichen Alltag, denen nicht mit Arbeitsroutine begegnet werden kann. Um diesen Situationen professionell begegnen zu können, bedarf es eines gewissen Methodenreservoirs, welches zwar keine Routine garantiert aber die Grundlage für selbstsicheres, professionelles Auftreten bildet. Zunächst werde ich genauer betrachten, was Methoden in der Sozialen Arbeit darstellen und welche Schwierigkeiten damit verbunden sind. Anschließend stelle ich die Methode der ressourcenorientierten kollegialen Fallberatung vor und stelle einen Bezug zu meinem Arbeitskontext her. Ein abschließendes Fazit rundet diese Arbeit ab.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Methoden in der Sozialen Arbeit
- Ressourcenorientierte kollegiale Fallberatung
- Vorstellung der Methode
- Vergleich zur Fallberatung in der eigenen Berufspraxis
- Reflexion und Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Methode der ressourcenorientierten kollegialen Fallberatung im Kontext der Sozialen Arbeit. Sie untersucht die Herausforderungen und Chancen, die mit der Anwendung dieser Methode in der Praxis verbunden sind.
- Methoden in der Sozialen Arbeit und deren Herausforderungen
- Die ressourcenorientierte kollegiale Fallberatung als professionelle Handlungsstrategie
- Vergleich der ressourcenorientierten kollegialen Fallberatung mit anderen Formen der Fallberatung
- Reflexion der Methode im Hinblick auf die eigene Berufspraxis
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung erläutert die Relevanz von Methoden in der Sozialen Arbeit im Kontext der komplexen Anforderungen der professionellen Praxis. Das zweite Kapitel beleuchtet die Herausforderungen, die sich aus der Vielschichtigkeit und der Allzuständigkeit der Sozialen Arbeit für die Entwicklung und Anwendung von Methoden ergeben. Im dritten Kapitel wird die ressourcenorientierte kollegiale Fallberatung als Methode vorgestellt und in Bezug zu den Herausforderungen der Sozialen Arbeit gesetzt. Schließlich wird ein Vergleich zur Fallberatung in der eigenen Berufspraxis gezogen.
Schlüsselwörter
Soziale Arbeit, Methoden, Ressourcenorientierte kollegiale Fallberatung, Professionalisierung, Handlungsmodell, Fallberatung, Berufspraxis.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ressourcenorientierte kollegiale Fallberatung?
Es ist eine Methode, bei der sich Fachkräfte gegenseitig beraten, wobei der Fokus auf den Stärken und Ressourcen der Beteiligten liegt, um Lösungen für komplexe Praxisfälle zu finden.
Warum ist diese Methode in der Sozialen Arbeit wichtig?
Sozialarbeiter sind oft mit unvorhersehbaren Situationen konfrontiert, für die es keine Routine gibt. Die Beratung bietet eine Grundlage für ein selbstsicheres und professionelles Auftreten.
Was unterscheidet sie von herkömmlicher Fallberatung?
Während herkömmliche Ansätze oft defizitorientiert sind (was läuft falsch?), sucht der ressourcenorientierte Ansatz gezielt nach vorhandenen Potenzialen zur Problemlösung.
Welchen Nutzen hat die kollegiale Beratung für die Professionalisierung?
Sie fördert die Reflexionsfähigkeit, schützt vor Überlastung und erweitert das Methodenreservoir der Fachkräfte durch den Austausch von Erfahrungswissen.
Wie sieht der Ablauf einer solchen Beratung aus?
Meist folgt sie einer festen Struktur: Falldarstellung, Schlüsselfragen, Ideensammlung der Kollegen und abschließende Reflexion durch den Fallbringer.
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- Anonym (Author), 2020, Die Methode der ressourcenorientierten kollegialen Fallberatung. Ein Portfolio, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1194708