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Externalitäten (Externe Effekte) im Kontext zur Immobilienwirtschaft

Title: Externalitäten (Externe Effekte) im Kontext zur Immobilienwirtschaft

Scientific Study , 2008 , 30 Pages

Autor:in: Dipl.-Ing. Torsten Held (Author)

Economics - Macro-economics, general
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[...] Mit der vorliegenden Arbeit wird daher das Ziel verfolgt, die wesentlichen Aspekte der externen Effekte aus volkswirtschaftlicher Sicht herauszuarbeiten und diese anhand immobilienspezifischer Implikationen auf die Immobilienwirtschaft zu übertragen.
Hierbei dienen die im Kapitel 2 „Wissenschaftstheoretische Grundlagen der externen Effekte“ für die Arbeit ausgewählten und allgemeingültigen Ansätze zum einen dem Überblick sowie als Voraussetzung zum Verständnis der wesentlichen Grundlagen.
Zum anderen werden sie im Kapitel 3 „Externe Effekte aus Immobilienwirtschaftlicher Sicht“ unter kritischer Würdigung auf eine immobilienwirtschaftliche Anwendbarkeit überprüft und bei den weiteren Überlegungen mit herangezogen.
Letztlich werden im Kapitel 4 „Fazit“ die vorangegangenen Erkenntnisse nochmals
zusammengefasst darstellt und auf dieser Basis eine perspektivische These zum
analysierten Themenkomplex abgeleitet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung und Wissensstand zum Thema

1.2. Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2. Wissenschaftstheoretische Grundlagen der externen Effekte

2.1. Volkswirtschaftliche Definition und Problematik der externen Effekte

2.2. Beispiele externer Effekte

2.3. Korrektur- und Bewertungsmaßnahmen für externe Effekte

3. Externe Effekte aus immobilienwirtschaftlicher Sicht

3.1. Die Immobilie im volkswirtschaftlichen Kontext

3.2. Immobilienwirtschaftliche Definition der externen Effekte

3.3. Identifikation externer Effekte anhand des Immobilien Lebenszyklusmodells

3.4. Immobilienwirtschaftliche Maßnahmen zur Berücksichtigung bzw. Beeinflussung externer Effekte

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die wesentlichen Aspekte externer Effekte aus volkswirtschaftlicher Sicht zu analysieren und diese auf die spezifischen Bedingungen der Immobilienwirtschaft zu übertragen, um so einen Beitrag zur Schließung der bestehenden Forschungslücke zu leisten.

  • Grundlagen und Definitionen externer Effekte in der Volkswirtschaftslehre.
  • Analyse von Immobilien als Wirtschaftsgüter und deren Bedeutung für externe Effekte.
  • Identifikation immobilienspezifischer externer Effekte entlang des Lebenszyklusmodells.
  • Diskussion über Maßnahmen zur Internalisierung und Steuerung externer Kosten in der Immobilienwirtschaft.

Auszug aus dem Buch

3.2. Immobilienwirtschaftliche Definition der externen Effekte

Wenngleich insgesamt festzustellen ist, dass die volkswirtschaftliche Diskussion um externe Effekte bislang nicht in die Immobilienwirtschaft Einzug erlangt hat, ist jedenfalls der Begriff der externen Effekte in Bezug auf Immobilien fachwissentlich wie folgt definiert:

„Bei externen Effekten handelt es sich um wertbeeinflussende Einwirkungen auf Grundstücke eines größeren oder kleineren Gebietes, die nicht über einen Marktpreis ausgeglichen werden.“ Beispielhaft für einen negativen Effekt werden in diesem Zusammenhang sinkende Immobilienpreise infolge Lärmeinwirkung, beispielhaft für einen positiven Effekt steigende Immobilienpreise infolge Lärmberuhigungen genannt, in beiden Fällen jeweils ohne finanziellen Ausgleich der Betroffenen bzw. durch die Begünstigten.

Die genauere Analyse der vorgenannten Definition lässt erkennen, dass lediglich die auf bestehende Grundstücke eingehenden externen Effekte und diese im Zusammenhang von Lärm betrachtet werden. Von der Immobilie über den gesamten Entstehungs- und Nutzungsprozess ein- und ausgehende und über Lärm hinausgehende externe Effekte werden nicht berücksichtigt. Folglich sollen im nächsten Abschnitt anhand des gesamten Immobilien-Lebenszyklus etwaige externe Effekte identifiziert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Problemstellung, den aktuellen Forschungsstand und die Zielsetzung der Studie, wobei der Fokus auf dem Nachholbedarf der Immobilienwirtschaft bezüglich des Themas externe Effekte liegt.

2. Wissenschaftstheoretische Grundlagen der externen Effekte: Hier werden die volkswirtschaftlichen Grundlagen, Definitionen und Korrekturmaßnahmen externer Effekte sowie deren Auswirkungen auf das Marktgleichgewicht systematisch dargelegt.

3. Externe Effekte aus immobilienwirtschaftlicher Sicht: Dieses Kapitel überträgt die volkswirtschaftlichen Theorien auf den Immobiliensektor, identifiziert Effekte entlang des Lebenszyklus und diskutiert spezifische Steuerungsinstrumente.

4. Fazit: Das Fazit bestätigt die Übertragbarkeit der Lehre auf die Immobilienwirtschaft, weist auf die Notwendigkeit interdisziplinärer Ansätze hin und gibt Empfehlungen für eine zukünftige Berücksichtigung dieser Effekte in der Praxis.

Schlüsselwörter

Externe Effekte, Externalitäten, Immobilienwirtschaft, Marktversagen, Wohlfahrt, Immobilien-Lebenszyklus, Internalisierung, Immobilienprojektentwicklung, Nachhaltigkeit, Umweltbelastung, volkswirtschaftliche Theorie, Wirtschaftlichkeitsrechnung, Green Building, Standortfaktoren, staatliche Intervention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung volkswirtschaftlicher Theorien zu externen Effekten im Kontext der Immobilienwirtschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der wissenschaftstheoretischen Einordnung, der Identifikation von Effekten entlang des Immobilien-Lebenszyklus und der Diskussion von Internalisierungsmaßnahmen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, externe Effekte aus volkswirtschaftlicher Sicht zu analysieren und deren Bedeutung für die immobilienwirtschaftliche Praxis herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Studie nutzt eine fundierte Literaturrecherche, eine theoretische Herleitung sowie die Anwendung bestehender Modelle (z.B. Lebenszyklusmodell) auf den spezifischen immobilienwirtschaftlichen Kontext.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil erfolgt eine kritische Würdigung der Übertragbarkeit volkswirtschaftlicher Konzepte auf die Immobilienwirtschaft sowie die Analyse von Steuerungsinstrumenten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere externe Effekte, Marktversagen, Immobilienwirtschaft und die Internalisierung von Kosten.

Wie unterscheidet sich die immobilienwirtschaftliche Definition von der allgemeinen ökonomischen Definition?

Die immobilienwirtschaftliche Definition fokussiert stark auf wertbeeinflussende Einwirkungen auf Grundstücke, während die allgemeine Lehre breiter angelegte Wohlfahrtseffekte betrachtet.

Warum spielt das Lebenszyklusmodell eine so wichtige Rolle für die Untersuchung?

Das Modell ermöglicht es, den gesamten Entstehungs- und Nutzungsprozess der Immobilie zu betrachten und dabei systematisch externe Effekte zu identifizieren, die sonst übersehen würden.

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Details

Title
Externalitäten (Externe Effekte) im Kontext zur Immobilienwirtschaft
Author
Dipl.-Ing. Torsten Held (Author)
Publication Year
2008
Pages
30
Catalog Number
V119325
ISBN (eBook)
9783640222445
ISBN (Book)
9783640224043
Language
German
Tags
Externalitäten Kontext Immobilienwirtschaft Immobilie Externe Effekte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Ing. Torsten Held (Author), 2008, Externalitäten (Externe Effekte) im Kontext zur Immobilienwirtschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/119325
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