Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Fragestellung wie sich die Psychologie, insbesondere kognitive Verzerrungen im Handel an der Börse auswirken. Zu Beginn wird hierbei unter Punkt 2 die kognitive Heuristik dargestellt. Daraufhin wird im Gliederungspunkt 3 der Begriff der kognitiven Verzerrung erläutert und ein Überblick über drei ausgewählte Formen gegeben. Nach der Darstellung der ausgewählten Denk- und Wahrnehmungsfehler, wird unter Punkt 4 darauf eingegangen, ob auf Grundlage der gewonnenen Kenntnisse ein erfolgreicher Handel an der Börse zu verwirklichen ist und abschließend unter Punkt 5 ein Fazit gezogen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung: Wandel sozialpsychologischer Ideen auf den Börsenhandel
- Kognitive Heuristik
- Formen der kognitiven Verzerrung und ihre Auswirkungen im Handel an der Börse
- Brandwagon Effect - Mittläufer Effekt
- Confirmation Bias - Bestätigungsfehler
- Verlustaverison
- Maßnahmen zu einem gewissenhafteren / erfolgreicheren Handel an der Börse
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit untersucht den Einfluss der Psychologie, insbesondere kognitiver Verzerrungen, auf den Handel an der Börse. Sie greift die These auf, dass das klassische Modell des Homo oeconomicus im realen Börsenalltag nur begrenzt zutreffend ist, da Anleger nicht immer rational und objektiv handeln. Die Arbeit zeigt auf, wie kognitive Heuristiken, die im Alltag hilfreich sind, im Börsenhandel zu systematischen Fehlern führen können.
- Das Konzept des Homo oeconomicus und seine Grenzen im Börsenhandel
- Kognitive Heuristiken als vereinfachte Entscheidungsstrategien
- Auswirkungen von kognitiven Verzerrungen auf das Anlageverhalten
- Beispiele für kognitive Verzerrungen, wie der Brandwagon Effect, Confirmation Bias und Verlustaversion
- Möglichkeiten zur Vermeidung kognitiver Verzerrungen im Börsenhandel
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung der Psychologie im Börsenhandel und stellt die These auf, dass Anleger aufgrund von kognitiven Verzerrungen nicht immer rational handeln. Kapitel 2 erklärt das Konzept der kognitiven Heuristik, die als vereinfachte Entscheidungsstrategien im Alltag hilfreich sind, aber auch zu systematischen Fehlern führen können. Kapitel 3 behandelt drei verschiedene Formen der kognitiven Verzerrung, die Auswirkungen auf das Anlageverhalten haben.
Schlüsselwörter
Kognitive Verzerrung, Heuristik, Börsenhandel, Homo oeconomicus, Prospect Theory, Brandwagon Effect, Confirmation Bias, Verlustaverison, Anlageverhalten, Entscheidungsfindung
Häufig gestellte Fragen
Was ist eine kognitive Verzerrung an der Börse?
Es handelt sich um systematische Denkfehler, die dazu führen, dass Anleger entgegen dem rationalen Modell des Homo oeconomicus handeln.
Was versteht man unter dem "Bandwagon Effect"?
Auch als Mitläufer-Effekt bekannt, beschreibt er das Phänomen, bei dem Anleger Trends folgen, nur weil viele andere dies auch tun.
Was ist der "Confirmation Bias"?
Der Bestätigungsfehler führt dazu, dass Anleger nur Informationen wahrnehmen, die ihre eigene Meinung stützen, und gegenteilige Fakten ignorieren.
Warum ist Verlustaversion ein Problem für Anleger?
Anleger gewichten Verluste psychologisch stärker als Gewinne, was oft dazu führt, dass sie verlustreiche Positionen zu lange halten.
Wie kann man erfolgreicher handeln, trotz psychologischer Fallen?
Durch Bewusstsein für Heuristiken und die Implementierung gewissenhafterer Maßnahmen zur Entscheidungsfindung kann man Fehlentscheidungen reduzieren.
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- Tim Hügerich (Author), 2022, Kognitive Verzerrungen im Handel an der Börse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1191024