In dieser Arbeit wird das Geschlecht als soziologisches Konstrukt und das durchgehend aktuelle Thema der Kategorisierung von Geschlecht, der Bildung von Stereotypen und Idealbildern und der herrschenden Dichotomie, Dominanz und Differenz von Mann und Frau genauer beleuchtet. Dabei steht folgende Fragestellungen im Zentrum: Inwiefern hat sich die Stellung der Frau in der Gesellschaft der ehemaligen DDR verändert und wie wirkt sich die Bildung von Stereotypen und Idealbildern auf unsere Partnerwahl aus?
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung und Fragestellung
- Geschlecht als soziologisches Gebilde
- Empirische Befunde von Geschlechterunterschieden
- Geschlecht als Kategorie bei Rendtorff/Moser
- Dichotomie, Dominanz, Differenz
- Die Rolle der Frau in der DDR
- Bildung von Geschlechterstereotypen und Idealbildern
- Auswirkungen auf die Partnerwahl
- Resümee
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit dem Geschlecht als soziologischem Konstrukt und untersucht die Kategorisierung von Geschlecht, die Bildung von Stereotypen und Idealbildern sowie die herrschende Dichotomie, Dominanz und Differenz von Mann und Frau. Insbesondere wird die Stellung der Frau in der Gesellschaft der ehemaligen DDR und der Einfluss von Stereotypen und Idealbildern auf die Partnerwahl analysiert.
- Geschlecht als soziologisches Konstrukt
- Empirische Befunde von Geschlechterunterschieden
- Bildung von Geschlechterstereotypen und Idealbildern
- Die Rolle der Frau in der ehemaligen DDR
- Auswirkungen von Stereotypen und Idealbildern auf die Partnerwahl
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1: Einleitung und Fragestellung
Die Einleitung führt in die Thematik der Geschlechterkategorisierung, -dominanz und -differenz ein und beleuchtet die Relevanz dieser Themen im gesellschaftlichen Kontext. Sie stellt die Forschungsfragen der Arbeit vor, die sich mit der Veränderung der Stellung der Frau in der DDR und dem Einfluss von Stereotypen und Idealbildern auf die Partnerwahl befassen.
Kapitel 2: Geschlecht als soziologisches Gebilde
Dieses Kapitel analysiert das Geschlecht als soziologisches Gebilde und beleuchtet empirische Befunde von Geschlechterunterschieden. Es bezieht sich dabei auf verschiedene Ansätze der Kategorisierung von Geschlecht, insbesondere den von Barbara Rendtorff und Vera Moser.
Kapitel 3: Dichotomie, Dominanz, Differenz
Dieses Kapitel befasst sich mit den Auswirkungen der Geschlechterdichotomie, -dominanz und -differenz. Es gibt einen historischen Rückblick auf die Stellung der Frau in der ehemaligen DDR und untersucht die Bildung von Stereotypen und Idealbildern im sozialen Umfeld. Darüber hinaus werden die Auswirkungen dieser Stereotypen und Idealbilder auf die Partnerwahl beleuchtet.
Schlüsselwörter
Geschlecht, Geschlechterkategorisierung, Geschlechterstereotypen, Geschlechteridealbilder, Geschlechterdichotomie, Geschlechterdominanz, Geschlechterdifferenz, Frau in der DDR, Partnerwahl.
Häufig gestellte Fragen
Wie war die Stellung der Frau in der ehemaligen DDR?
Die DDR propagierte die Gleichberechtigung und eine hohe Frauenerwerbstätigkeit, wobei das Geschlecht dennoch als soziologische Kategorie wirksam blieb.
Was bedeutet „Geschlecht als soziologisches Konstrukt“?
Es beschreibt die Idee, dass Geschlechterrollen und -unterschiede nicht rein biologisch, sondern durch gesellschaftliche Erwartungen und Erziehung geprägt sind.
Wie entstehen Geschlechterstereotypen?
Durch Kategorisierung in soziale Gruppen und die Zuweisung spezifischer Eigenschaften (Dichotomie), die oft Dominanzverhältnisse zwischen Mann und Frau zementieren.
Beeinflussen Geschlechterideale die Partnerwahl?
Ja, die Arbeit untersucht, wie internalisierte Idealbilder und Stereotypen unbewusst die Kriterien bei der Suche nach einem Partner steuern.
Was ist der Ansatz von Rendtorff und Moser zur Geschlechterkategorie?
Sie untersuchen Geschlecht als grundlegende Strukturkategorie, die Bildungsprozesse und soziale Identitäten maßgeblich beeinflusst.
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- Anonym (Author), 2018, Geschlechterkategorisierung in der DDR. Bildung von Stereotypen und Idealbildern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1188359