Die Hausarbeit befasst sich mit der Namenstheorie Saul Kripkes und der Frage, worin sie eigentlich besteht und ob die Namenstheorie für den Physikalismus geeignet ist. Zunächst wird Kripkes Namenstheorie aufgezeigt und mit der kontrafaktischen Welt als auch mit der Erklärungslücke in Verbindung gesetzt. Danach wird Kripkes Namenstheorie auf den Physikalismus bezogen und ihr Potenzial deutlich werden. Schließlich wird eine Rekapitulation im Fazit folgen, worin die Aussicht für Kripkes Namenstheorie ersichtlich werden soll.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Kripkes Namenstheorie
- Kontrafaktische Welt
- Umgang mit der Erklärungslücke
- Die Auswirkungen von Kripkes Namenstheorie
- Ausblick für Kripkes Namenstheorie
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit der Namenstheorie von Saul Kripke und untersucht, ob diese Theorie für den Physikalismus geeignet ist. Sie analysiert Kripkes Theorie im Kontext der kontrafaktischen Welt und der Erklärungslücke, um anschließend die Auswirkungen auf den Physikalismus zu beleuchten und das Potenzial von Kripkes Theorie zu bewerten.
- Kripkes Namenstheorie
- Kontrafaktische Welt
- Erklärungslücke
- Physikalismus
- Anwendbarkeit der Theorie
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung stellt die zentrale Fragestellung der Arbeit vor: ob Kripkes Namenstheorie für den Physikalismus geeignet ist. Sie bietet einen kurzen Überblick über die Struktur der Arbeit und die behandelten Themen.
Kripkes Namenstheorie
Dieses Kapitel erklärt Kripkes Namenstheorie und beleuchtet die Bedeutung von Namen als direkte Referenzen auf Objekte, unabhängig von ihren Eigenschaften. Es wird auch auf die Kontrafaktische Welt und die damit verbundene Frage der Referenz in alternativen Szenarien eingegangen.
Kontrafaktische Welt
Dieses Kapitel erläutert das Konzept der kontrafaktischen Welt in Bezug auf Kripkes Namenstheorie. Es untersucht, wie Namen in alternativen Welten funktionieren und wie sie trotz unterschiedlicher Eigenschaften eines Objekts immer noch auf dasselbe Objekt verweisen.
Umgang mit der Erklärungslücke
Dieses Kapitel behandelt die Erklärungslücke, die in Kripkes Theorie auftritt. Es diskutiert, wie diese Lücke mit empirischem Hintergrundwissen geschlossen werden kann und welche Rolle die a posteriori Identität bei diesem Prozess spielt.
Die Auswirkungen von Kripkes Namenstheorie
Dieses Kapitel analysiert die Auswirkungen von Kripkes Namenstheorie auf den Physikalismus. Es bewertet das Potenzial der Theorie und diskutiert ihre Relevanz für die Debatte um die Vereinbarkeit von Physikalismus und Namenstheorie.
Schlüsselwörter
Kripkes Namenstheorie, kontrafaktische Welt, Erklärungslücke, Physikalismus, Referenz, Identitätsaussagen, empirisches Hintergrundwissen, a posteriori Identität, modale Kontexte.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Kern von Saul Kripkes Namenstheorie?
Kripke betrachtet Namen als „starre Designatoren“, die in jeder möglichen Welt auf dasselbe Objekt verweisen, unabhängig von den Eigenschaften, die dieses Objekt dort besitzt.
Was versteht man unter einer „kontrafaktischen Welt“?
Es handelt sich um ein Gedankenexperiment über alternative Szenarien, in denen Tatsachen anders sein könnten als in der tatsächlichen Welt, wobei Namen dennoch ihre Referenz behalten.
Wie geht Kripke mit der „Erklärungslücke“ um?
Die Arbeit diskutiert, wie diese Lücke durch empirisches Hintergrundwissen und das Konzept der „a posteriori Identität“ geschlossen werden kann.
Ist Kripkes Theorie mit dem Physikalismus vereinbar?
Die Hausarbeit untersucht genau dieses Potenzial und analysiert, ob die Namenstheorie die Anforderungen einer physikalistischen Weltanschauung erfüllen kann.
Was ist eine „a posteriori Identität“?
Dies sind Identitätsaussagen (wie „Wasser ist H2O“), die zwar notwendig wahr sind, deren Wahrheit aber erst durch empirische Forschung und nicht rein durch logisches Nachdenken entdeckt wird.
Was sind „modale Kontexte“ in Kripkes Theorie?
Modale Kontexte beziehen sich auf Aussagen über Notwendigkeit und Möglichkeit, in denen Kripkes Theorie der starren Designatoren eine zentrale Rolle spielt.
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- Anonym (Author), 2019, Ist Saul Aaron Kripkes Namenstheorie mit dem Physikalismus vereinbar? Verbindung zur kontrafaktischen Welt und Umgang mit der Erklärungslücke, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1188079