Ziel dieser Hausarbeit ist es, die bauphysikalischen Unterschiede darzustellen und voneinander abzugrenzen. Dabei wird zunächst in Kapitel 2 auf die Grundlagen der Dämmung eingegangen. Neben einer Definition und Darstellung der Aufgaben von Wärmedämmung soll ein kurzer geschichtlicher Abriss die Hintergründe der Wärmedämmung skizzieren. Anschließend werden organische und anorganischen Arten der Wärmedämmung beschrieben und das sehr aktuelle Thema der Nachhaltigkeit aufgegriffen. In Kapitel 3 werden die bauphysikalischen Unterschiede anhand von vier verschiedenen Kategorien vorgestellt. Kapitel 4 thematisiert anschließend die baukonstruktive Umsetzung der Innen- und Außendämmung. Hier werden die bauphysikalischen und -konstruktiven Unterschiede gegenübergestellt. Insgesamt kann die These aufgestellt werden, dass nicht per se eine einzelne Bautechnik oder Bauweise die beste ist, sondern verschiedene Voraussetzungen und Bedingungen berücksichtigt werden müssen, um nachhaltige, effiziente und energetische Lösungen zu finden. Diese Lösungen spielen eine zentrale Rolle für die Zukunft den Bauens bzw. der Modernisierung von Altbauten. Durch ein umfassendes bauphysikalisches Verständnis können Techniken effizient eingesetzt werden und energetische Einsparpotenziale ideal ausgenutzt werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Grundlagen der Dämmung
- Definition und Aufgaben der Wärmedämmung
- Geschichtlicher Hintergrund
- Arten der Wärmedämmung
- Organisch
- Anorganisch
- Nachhaltigkeit
- Bauphysikalische Unterschiede
- Wärmeleitfähigkeit
- Feuchteschutz
- Brandschutz
- Schallschutz
- Baukonstruktive Umsetzung
- Innendämmung
- Kapillaraktive Innendämmung
- Innendämmsysteme mit Dampfbremse
- Innendämmung durch Wärmedämmputz
- Außendämmung
- Einschalige Außenwand
- Zweischallige Außenwand
- Wärmedämmverbundsysteme
- Innendämmung
- Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit befasst sich mit den bauphysikalischen Unterschieden und der baukonstruktiven Umsetzung von Innen- und Außendämmung. Ziel ist es, einen umfassenden Einblick in die Thematik der Wärmedämmung zu geben und die verschiedenen Aspekte der Innen- und Außendämmung zu beleuchten.
- Definition und Aufgaben der Wärmedämmung
- Bauphysikalische Eigenschaften von Dämmstoffen
- Baukonstruktive Umsetzung von Innen- und Außendämmung
- Nachhaltigkeit in der Dämmung
- Wirtschaftliche Aspekte der Dämmung
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der Innen- und Außendämmung ein und erläutert die Relevanz des Themas im Kontext von Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.
- Grundlagen der Dämmung: Dieses Kapitel beleuchtet die Definition und Aufgaben der Wärmedämmung, ihre geschichtlichen Wurzeln und die verschiedenen Arten der Wärmedämmung.
- Bauphysikalische Unterschiede: Hier werden die wichtigsten bauphysikalischen Unterschiede zwischen Innen- und Außendämmung erörtert, einschließlich Wärmeleitfähigkeit, Feuchteschutz, Brandschutz und Schallschutz.
- Baukonstruktive Umsetzung: Dieses Kapitel befasst sich mit den verschiedenen Möglichkeiten der baukonstruktiven Umsetzung von Innen- und Außendämmung, einschließlich der unterschiedlichen Dämm-Systeme und -Materialien.
Schlüsselwörter
Wärmedämmung, Innen- und Außendämmung, Wärmeleitfähigkeit, Feuchteschutz, Brandschutz, Schallschutz, bauphysikalische Eigenschaften, baukonstruktive Umsetzung, Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Dämmstoffe, Dämm-Systeme.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die Vorteile einer Außendämmung?
Die Außendämmung schützt die gesamte Bausubstanz vor Witterungseinflüssen, vermeidet Wärmebrücken und nutzt die thermische Speicherfähigkeit der Wände optimal aus.
Wann ist eine Innendämmung sinnvoll?
Innendämmung wird meist bei denkmalgeschützten Fassaden eingesetzt oder wenn eine Außendämmung aus baulichen Gründen (z.B. Grenzbebauung) nicht möglich ist.
Welche bauphysikalischen Risiken gibt es bei der Innendämmung?
Das größte Risiko ist Feuchtigkeitsschaden durch Tauwasserbildung an der Grenzschicht zwischen Dämmung und Wand. Dies muss durch Dampfbremsen oder kapillaraktive Systeme verhindert werden.
Was ist ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS)?
Ein WDVS ist ein System aus aufeinander abgestimmten Komponenten (Dämmstoff, Kleber, Putz), das auf die Außenwand aufgebracht wird, um den Wärmedurchgang zu reduzieren.
Welche Rolle spielt der Brandschutz bei der Dämmung?
Dämmstoffe werden in Brandklassen eingeteilt. Während mineralische Stoffe (Steinwolle) meist nicht brennbar sind, müssen organische Stoffe (EPS) oft mit Brandriegeln gesichert werden.
- Quote paper
- Ann-Christin Franzen (Author), 2021, Innen- und Außendämmung - bauphysikalische Unterschiede und baukonstruktive Umsetzung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1185091