Eine Bank benötigt zum Tätigen ihrer Geschäfte Geld, um dieses zu verleihen und durch die erbrachten Zinsen Einnahmen zu generieren. Das Geld, das die Bank dabei verwendet, kommt zu den geringsten Teilen aus Eigenkapital. Es besteht zum größten Teil aus dem Kapital, das Kunden bei der Bank lagern. Diese Lagerung des Geldes findet auf Konten statt. Daher ist es enorm wichtig für einen Bankangestellten, der für die Beratung von Kunden zuständig ist, über Kenntnisse zu verfügen, wie man ein Konto eröffnet und dabei die Kunden sachlich korrekt berät. Durch neue Kunden und damit einhergehend neue Konten steht der Bank auch mehr Geld zur Verfügung, um dieses zu verleihen und dadurch Einnahmen zu erzielen. Das Thema "Kontoeröffnung" ist deshalb eine wichtige Ausbildungseinheit in der Ausbildung zum Bankkaufmann.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Ausgangssituationen
- 2 Beschreibung der Ausbildungsziele
- 3 Adressatenbeschreibung
- 4 Ablaufbeschreibung nach der Vier-Stufen-Methode
- 4.1 Stufe 1
- 4.2 Stufe 2
- 4.3 Stufe 3
- 4.4 Stufe 4
- 5 Lernerfolgskontrolle
- 6 Fazit und Verallgemeinerung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Ausbildungseinheit „Kontoeröffnung“ im Rahmen der Ausbildung zum Bankkaufmann/Bankkauffrau zielt darauf ab, Auszubildenden das notwendige Wissen und die praktischen Fähigkeiten zu vermitteln, um Kundengespräche zur Kontoeröffnung professionell und kompetent zu führen. Der Fokus liegt dabei auf der korrekten Beratung und der vollständigen und rechtlich einwandfreien Dokumentation des Kontoeröffnungsvorgangs.
- Bedeutung der Kontoeröffnung für die Bank und den Kunden
- Relevante rechtliche Rahmenbedingungen und Vorschriften
- Praktische Anwendung der Vier-Stufen-Methode im Ausbildungsprozess
- Steigerung der Kompetenz des Auszubildenden in der Kundenberatung und -betreuung
- Sicherung der Qualität und Effizienz des Kontoeröffnungsprozesses
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel befasst sich mit der Ausgangssituation und erläutert die Bedeutung der Kontoeröffnung für den Geschäftsbetrieb einer Bank. Kapitel 2 beschreibt die Ausbildungsziele im Kontext des Richtlernziels „Liquidität sicherstellen“ und der entsprechenden Feinlernziel im psychomotorischen, kognitiven und affektiven Bereich. Kapitel 3 stellt den Adressaten der Ausbildungseinheit, den Auszubildenden Max Mustermann, vor und gibt einen Einblick in seine persönlichen Eigenschaften und bisherigen Erfahrungen. Kapitel 4 führt in die Vier-Stufen-Methode ein und erläutert die einzelnen Stufen im Detail.
Schlüsselwörter
Die Ausbildungseinheit „Kontoeröffnung“ beinhaltet wichtige Schlüsselbegriffe wie Kundenberatung, Kontoeröffnungsantrag, Vier-Stufen-Methode, Rechtliche Rahmenbedingungen, Datenschutz, Kundengewinnung, Liquidität, Ausbildungsziele, und praktische Anwendung.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist das Thema Kontoeröffnung zentral in der Bankausbildung?
Banken generieren Einnahmen durch die Verleihung von Kundengeldern. Die Kontoeröffnung ist die Basis für diese Einlagen und erfordert hohe Beratungskompetenz.
Was ist die Vier-Stufen-Methode?
Es ist ein Ausbildungskonzept bestehend aus: 1. Vorbereitung, 2. Vormachen und Erklären, 3. Nachmachen und Erklären lassen, 4. Selbstständig arbeiten lassen.
Welche rechtlichen Aspekte müssen bei einem Kontoantrag beachtet werden?
Wichtig sind die Einhaltung des Datenschutzes, die Legitimationsprüfung nach dem Geldwäschegesetz und die korrekte Dokumentation der Vertragsunterlagen.
Was sind die kognitiven Lernziele dieser Unterweisung?
Der Auszubildende soll die notwendigen Unterlagen für verschiedene Kontomodelle kennen und die rechtlichen Voraussetzungen für eine Kontoeröffnung verstehen.
Wie wird der Lernerfolg am Ende kontrolliert?
Durch eine praktische Anwendung (Stufe 4), bei der der Auszubildende einen Kontoantrag selbstständig und fehlerfrei erstellt, sowie durch ein abschließendes Feedbackgespräch.
- Citation du texte
- Marcus Home (Auteur), 2021, Kontoantrag erstellen (Unterweisung Bankkaufmann /-frau), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1183630