Die slowenische Volksgruppe in Kärnten ist in ihrer Existenz gefährdet, da die Sprachkompetenz von Generation zu Generation immer mehr nachlässt. Die slowenischen Mundarten sind vor allem nördlich der Drau nur mehr ein Relikt der älteren Generation und werden spätestens die übernächste Generation nicht mehr überleben. Erst wenn der letzte Kärntner Slowene das Zeitliche gesegnet haben wird, wird sich eine Art „Melancholie“ in der Kärntner Bevölkerung verbreiten. Es wird sicherlich das Gefühl aufkommen, etwas Undefinierbares im Seelenleben des Kärntner verloren zu haben, nämlich das Slawische an sich. Dann wird man sich möglicherweise an die alte, „gute“ Zeit mit ihrer kulturellen Vielfalt zurücksehnen und der verlorenen Sprache gedenken. Diese Arbeit soll ein wenig dazu beitragen, dass unsere sog. „windische Sprache“ in lebhafter Erinnerung bleibt. Einen herzlichen Dank habe ich meinen beiden Informantinnen Hribernig Margarethe und Krenn Christine auszusprechen, die mir mit einer Anzahl von Toponymen bzw. mundartlichen Bezeichnungen im Dialekt des nordwestlichen Sprachgebiets des Jauntals zur Seite gestanden sind.
Inhaltsverzeichnis
- Abstract
- Einleitung
- Morphologie
- Wortarten
- Morphematik
- Inhärente Fall-Kategorien
- Genus
- Kasus
- Numerus
- Kategorie Zahl
- Person
- Toponomastik in Kärnten
- Allgemeines
- Substantivische Beispiele
- Flurnamen
- Hausnamen
- Pflanzenarten
- Baumarten
- Zusammenfassung
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der slowenischen Morphologie, insbesondere mit Toponymen aus dem Jauntaler Dialekt des nordwestlichen Sprachgebiets. Sie untersucht die zweisprachige Namensgebung in Kärnten und beleuchtet die Problematik der slowenischen Schreibweise von Ortsnamen.
- Die slowenische Morphologie und ihre Grundzüge
- Toponyme aus dem Jauntaler Dialekt des nordwestlichen Sprachgebiets
- Die zweisprachige Namensgebung in Kärnten
- Die Problematik der slowenischen Schreibweise von Ortsnamen
- Die Bedeutung der slowenischen Sprache in Kärnten
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Diese Einleitung stellt das Thema der Arbeit vor und beschreibt die Motivation des Autors, sich mit der slowenischen Morphologie und Toponymen aus dem Jauntaler Dialekt zu befassen.
- Morphologie: Dieses Kapitel erläutert die grundlegenden Prinzipien der slowenischen Morphologie, einschließlich der Wortarten, Morphematik, Flexion und Wortbildung.
- Toponomastik in Kärnten: Dieses Kapitel befasst sich mit der Toponomastik in Kärnten, insbesondere mit substantivischen Beispielen wie Flurnamen, Hausnamen, Pflanzenarten und Baumarten.
Schlüsselwörter
Slowenische Morphologie, Toponomastik, Jauntaler Dialekt, zweisprachige Namensgebung, Kärnten, slowenische Schreibweise, Flurnamen, Hausnamen, Pflanzenarten, Baumarten.
Häufig gestellte Fragen
Was untersucht die slowenische Morphologie?
Sie befasst sich mit den Wortarten, Fall-Kategorien (Kasus), Genus, Numerus und der Flexion der slowenischen Sprache.
Was ist Toponomastik?
Toponomastik ist die Namenforschung, die sich in dieser Arbeit speziell mit Flurnamen, Hausnamen und Ortsnamen im slowenischen Sprachgebiet Kärntens (Jauntal) befasst.
Warum ist die slowenische Sprache in Kärnten gefährdet?
Die Sprachkompetenz nimmt von Generation zu Generation ab; viele Mundarten werden heute nur noch von der älteren Generation gesprochen.
Welche Rolle spielen Haus- und Flurnamen in der Arbeit?
Sie dienen als substantivische Beispiele für den Jauntaler Dialekt und dokumentieren die kulturelle Vielfalt und Geschichte der Region.
Was ist das Problem bei der slowenischen Schreibweise von Ortsnamen?
Die Arbeit beleuchtet die Schwierigkeiten und politischen Diskussionen rund um die zweisprachige Namensgebung und die korrekte orthografische Darstellung slowenischer Toponyme in Kärnten.
- Quote paper
- DI Mag Fabian Prilasnig (Author), 2007, Die Morphologie der slowenischen Schriftsprache , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/118143